Über Alexandra Richter

Ich bin 1974 in Darmstadt, Hessen geboren. Aufgewachsen in Karlsruhe, Baden Würtemberg. Lebe nun fest mit meiner Familie in Bühlertal im Schwarzwald. Habe Krankenpflegehelferin gelernt und bin jetzt Mutter und Hausfrau.

Interview mit Jeanine Krock/Kiri Johansson

✽•¨•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•¨•✽

1. Wer ist Jeanine Krock/Kiri Johansson? Magst du dich mal vorstellen?

Gute Geschichten, Island und seine Pferde haben mich schon in meiner Kindheit begeistert. Später habe ich in London Kostümgeschichte studiert und Wohnungen geputzt. Ich halte mich für eine talentierte Handwerkerin und liebe die Farben des Nordens. In meinem ersten Leben war ich unter anderem in Frankreich, Griechenland sowie Großbritannien als Model-Bookerin und Costumière tätig. Ich bin etwa zwanzig Mal umgezogen. Inzwischen lebe ich als freie Schriftstellerin und Teilzeit-Muse in Norddeutschland. Zu meinem Vergnügen sitze ich gern am Meer (am liebsten mit Hund und Islandpferd, das klappt aber leider fast nie) gehe ins Museum, lese herzzerreißende Bücher oder tanze bei Sonnenauf- oder nach Sonnenuntergang in meinem Garten.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Durch Zufall. Nach einem schweren Reitunfall im letzten Jahrtausend (Wie das klingt!) konnte ich nahezu alles, was ich vorher so gern getan hatte, nicht mehr tun. Lesen ging glücklicherweise schon, aber ohne Online-Buchhandlungen war die Beschaffung von neuem Stoff ziemlich schwierig für mich. Also nahm ich das Schreiben wieder auf und erzählte mir einfach meine eigenen Geschichten. So mache ich es im Prinzip auch heute noch.

3. Warum benutzt du auch ein Pseudonym? Liegt es vielleicht am Genre?

Anfangs war es der Wunsch des Verlags. Dort nahm man an, ein Genrewechsel ließe sich so leichter bewerkstelligen und es hat eine Weile gedauert, bis ich meine Lektorin überreden konnte, dieses Pseudonym zu öffnen. Nicht, weil jeder wissen sollte, dass ich sie geschrieben habe, aber es macht einfach mehr Spaß, mit den Leser:innen über eigene Bücher zu sprechen. Mit dem Namen Kiri Johansson verbinden mich zwei Dinge: Kiri Te Kanawa ist eine wunderbare australische Sängerin, deren Stimme mich durch schwierige Zeiten begleitet hat und irgendwas mit Johanna / Johan haben alle meine engeren Familienmitglieder im Namen. Eigentlich hätte ich mich dann natürlich Johansdòttir oder Johannasdóttir nennen müssen, aber es ging eher um einen nordisch klingenden als um einen isländischen Namen.

4. Hast du Rituale beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Ruhe, Schreibtisch, Tee. Gern habe ich dabei noch meinen Hund Anton auf den Füßen liegen. Das wären jedenfalls die Idealbedingungen. Aber in Wirklichkeit setzte ich mich an den Schreibtisch und schreibe oft, bis Anton mich überredet, eine Pause einzulegen.

5. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Unbedingt! Sonst könnte ich sie nicht schreiben. Sobald ich meine Figuren besser kennengelernt habe, lebe, liebe und leide ich mit ihnen. Ein bisschen peinlich ist es natürlich, wenn man beim Überarbeiten über seine eigenen Witze lacht, aber für meine Mitbewohnerinnen weniger anstrengend als die Zeiten, in denen ich niedergeschlagen in die Küche trotte, weil meiner Lieblingsfigur gerade etwas Schreckliches passiert ist.

6. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Im Grunde bin ich immer mit mehreren Büchern beschäftigt und es sind nicht mal immer nur meine eigenen. Ein Buch entsteht in mehreren Phasen, die sich häufig überschneiden. Zwischen der Abgabe beim Verlag bis zum Erscheinen liegen meist etwa sechs Monate, in denen ich den Text gemeinsam mit meiner Lektorin überarbeite, aber auch neue Geschichten vorbereite, recherchiere und meine Social Media-Arbeit plane oder betreibe. Selbst veröffentlichte Titel (SP) haben einen anderen Zeitplan, da geht es schon mal schneller. Gemeinsam ist aber beiden Publikationsarten, dass die eigentliche Schreibzeit den geringeren Anteil an einer Buchproduktion ausmacht.

Nachdem mich vor einigen Jahren ein Burn-out aus der Bahn geworfen hat, achte ich darauf, immer wieder Phasen der Erholung einzulegen, also das zu tun, was Martin Walser den »kreativen Müßiggang« nennt.

7. Was ist bis jetzt der schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Es gibt eine ganze Reihe von Highlights, an die ich mich gern erinnere, aber besonders berührend sind Briefe oder Mails von Leser:innen, die mir schreiben, eine meiner Geschichten habe sie durch schwere Lebensphasen begleitet und dabei Trost gespendet. In diesem Jahr schrieb mir ein Leser auf Isländisch, weil er annahm, ich sei gebürtige Isländerin. Das hat mich natürlich außerordentlich gefreut, zeigt es doch, dass es mir in den Augen eines Kenners gelungen ist, den Zauber dieses wunderschöne Landes einzufangen und zu vermitteln. Natürlich ist es auch in Island nicht nur friedlich und schön, aber die Schattenseiten, die es ja überall gibt, stehen nicht im Mittelpunkt meiner Geschichten.

8. Warum schreibst du verschiedene Genre-Richtungen? Was hat dich zu diesem Schritt inspiriert?

Ich liebe die Abwechslung und habe große Freude daran, Neues auszuprobieren. Das war schon immer so, man kann es schon an meiner Biografie erkennen, die nicht mal vollständig ist. Deshalb habe ich mich auch mit Kolleginnen zusammengetan, um Autor:innen bei ihrem Start ins Buchbusiness zu coachen. Das macht mir ebenso großen Spaß, wie mir mein Garten Freude bereitet.

9. Hast du als Kind auch gerne gelesen und wenn ja, an welche Bücher kannst du dich erinnern?

Aber ja! Ich war ganz verrückt nach Geschichten und bald reichte es mir nicht mehr aus, nur am Abend vor dem Schlafengehen vorgelesen zu bekommen. Deshalb habe ich meine Nachbarinnen beschwatzt, mir von früher zu erzählen, mich quer durch die Büchersammlung meiner Eltern gelesen (und vieles davon sicher nicht verstanden) und hatte schon früh einen Bibliotheksausweis. So viele Bücher konnte meine Familie mir ja gar nicht kaufen …

Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich mit der kleinen Hexe, dem Wassermann oder dem kleinen Gespenst mitgefiebert habe, um dann gleich im Anschluss nach Bullerbü zu reisen. Hans Christian Andersens Märchen haben mich sehr beeindruckt, aber Meyers Lexikon auch. Heißgeliebte Islandpferde von Ursula Bruns hat mich lange Zeit begleitet.

10. Und nun noch eine Frage zum Thema Weihnachten: Wie verbringst du die Feiertage? Dekorierst du dein Zuhause weihnachtlich?

Mit großer Begeisterung und wir fangen Ende Oktober zu Samhain, dem keltischen Jahresfest, damit an. Stück für Stück ziehen immer mehr Lichter und Dekoration, vieles davon selbst gemacht, bei uns ein. Engel aus Kaminholzscheiten oder aus Baumscheiben gesägte Sterne beispielsweise sind jedes Jahr dabei. Der Baum aber wechselt. Mal als großes Drapeaux mit aufgedrucktem Baum, im nächsten Jahr eine Fichte auf der Terrasse, die sowieso gefällt werden musste und diesmal vielleicht wieder der Baum aus Eisen, in den sich so wunderbar glänzende Kugeln und kleine Feenlichter dekorieren lassen. Ansonsten sind diese Feiertage bei uns eine fröhliche Zeit. Wir kochen zusammen, lesen uns Geschichten vor und lassen das Jahr ruhig ausklingen.

Zauberblütenzeit von Gabriella Engelmann (Hörbuch)

✿*゚¨゚✎…. Ideal für die Autofahrt

Das gerade mal 30 minütige Hörbuch war genial beim Autofahren. Ich habe somit wieder etwas Neues erfahren, was die Autorin Gabriella Engelmann geschrieben hat. Diese Buchreihe habe ich mir nun auf die WuLi gesetzt. Ich möchte erfahren, was die drei Freundinnen in und um SPO, also dort und im alten Land, so erleben werden. Die Hörbuch Sprecherin Eva Gosciejewicz hat es wundervoll vorgetragen. An den einzelnen Szenen war Spannung, wie auch Verblüffung und und und betont vorgelesen. Ich war begeistert bei der Autofahrt.

Unerwartet geliebt von Sarah Saxx

✿*゚¨゚✎… Auf nach Greenwater Hill…

Ich hatte mich so gefreut, als ich erfuhr, das die Autorin Sarah Saxx eine weitere Geschichte für die Greenwater Hill Buchreihe geschrieben hat. Ich reise so gerne virtuell nach Greenwater Hill. Dieses Städtchen ist mir sehr ans Herz gewachsen, mit seinen wundervollen Protagonisten. In Unerwartet verliebt, findet Bruce, der Barbesitzer, endlich seine Liebe fürs Leben. Aber Dawn hat schon eine gewisse Vergangenheit, die er auch noch spüren, aber auch bewältigen wird. Beide finden ihren Weg gemeinsam. Toller Schreibstil, wundervolle Geschichte, tolle Autorin. Wie immer absolute Lese- bzw. Kaufempfehlung.

Interview mit Karin Lindberg/Karin Baldvinsson

✽•¨•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•¨•✽

1. Wer ist Karin Lindberg/Karin Baldvinsson? Magst du dich mal vorstellen?

Ich bin Jahrgang 1979 und bin vergleichsweise spät zum Schreiben gekommen. Erst in der Elternzeit habe ich mich an meinen ersten Roman gewagt, dann konnte ich aber nicht mehr damit aufhören, habe meinen Job gekündigt und seitdem arbeite ich hauptberuflich als Autorin.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Tagebuch habe ich schon als Teenie geschrieben, wie viele andere vermutlich auch. Gelesen habe ich immer schon gern und meine romantische Ader hat sich auch schon früh gezeigt. Erst durch eine Freundin, die immer vom Autorenalltag erzählt hat, habe ich den Gedanken gehabt, dass ich es selbst mal versuchen könnte… das war 2009 … seitdem hat sich viel getan, ich bin unfassbar glücklich, dass meine Bücher so gut ankommen.

3. Warum benutzt du auch ein Pseudonym? Liegt es vielleicht am Genre?

Als ich mit dem Schreiben angefangen habe, hatte ich noch einen anderen Job, da wäre mein Name auf einem Buchcover nicht gut angekommen.

4. Hast du Rituale beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Rituale, ja es werden immer mehr. Gerne zünde ich eine Kerze an, Musik läuft nebenher und einen Tee brauche ich auch ganz dringend. Im Winter auch gerne mal eine Wärmflasche. Ansonsten schreibe ich grundsätzlich nur an meinem Schreibtisch – nicht wie viele andere in Cafés oder auf dem Sofa.

5. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Unbedingt, ich denke, anders kann man eine Szene gar nicht glaubhaft beschreiben. Wenn ich ein Streitgespräch im Roman schreibe, dann bin ich hinterher immer selbst irgendwie genervt und aufgeregt und muss mir erst mal sagen, hey, das war ja nicht dein Streit. Ich glaube, jeder Autor kennt das in ein oder anderen Form. Trotzdem denke ich, dass man nicht unbedingt jede Situation selbst erlebt haben muss, um sie nachvollziehbar zu gestalten. Ich denke da nur an die Krimiautoren, die müssen ja auch nicht erst einen Mord begehen…

6. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Theoretisch gesehen ja. Praktisch gesehen brauche ich dann doch erst mal eine kleine Verschnaufpause, da muss ich mich oft zwingen einen Gang zurückzuschalten, ich gehe sonst immer über meine Grenzen und am Ende bin ich krank oder total fertig. Ich nehme mir ja immer vor, etwas weniger zu schreiben, aber dann habe ich (zum Glück) so viele Ideen…

7. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Oh, da gab es viele. Ich denke aber, mein ganz persönliches Highlight sind die Zuschriften von Fans, wenn sie mir schreiben, dass sie nach einem Schicksalsschlag durch mich wieder ein Stück Freude erleben konnten, sie wieder einen Lichtblick gesehen habe. Das berührt mich mehr als jeder andere Erfolg.

8. Warum schreibst du verschiedene Genre-Richtungen? Was hat dich zu diesem Schritt inspiriert?

Ich habe einfach mehr Ideen als Zeit und ich mag die Abwechslung. Privat habe ich auch viele Interessen und ich mag es gerne abwechslungsreich, auch beim Schreiben.

9. Hast du als Kind auch gerne gelesen und wenn ja, an welche Bücher kannst du dich erinnern?

Ich habe ganz viele Kinder-Zeitreisegeschichten gelesen, Hanni und Nanni, TKKG, die fünf Freunde, der Wunschpunsch war lange mein Lieblingsbuch. Und gaaanz viele Comics, von Superman bis zum Lustigen Taschenbuch und Asterix. Kenn ich alle.

10. Und nun noch eine Frage zum Thema Weihnachten: Wie verbringst du die Feiertage? Dekorierst du dein Zuhause weihnachtlich?

Wir fahren jedes Jahr nach Österreich zum Skifahren über die Ferien, dort liegt ja viel Schnee und wir haben auch einen Tannenbaum mit Kugeln. Mehr dekoriere ich nicht, auch zuhause nicht. Die Kinder machen das lieber selbst, sie bemalen die Fenster, basteln und wir backen zusammen. Das finde ich sehr schön und stimmungsvoll.

Lenni & Luis – Voll geheim, Krötenschleim! von Wiebke Rhodius

✿*゚¨゚✎… Lenni & Luis 2

Wieder sind die beiden Zwillingsbrüder Lenni und Luis unterwegs mit ihrem Schabernack. Henrik und Ich sind mit Lenni und Luis auf einer Klassenfahrt unterwegs gewesen. Also diese beiden Bengels haben echt grandiose Ideen, sich an den fiesen Jungs aus der Parallelklasse zu rächen. Ich war immer am schmunzeln und hoffe doch sehr, das mein Henrik diese Ideen nicht auch irgendwann in die Tat umsetzt. Es war ein toller Schreibstil von Wiebke Rhodius, den die Kinder gut lesen und verstehen können. Schon durch den Schabernack sind die Leser gefesselt um mehr zu erfahren. Absolute Leseempfehlung für Kinder ab 8 Jahren und nach oben offen… Gebundene Ausgabe mit wunderschönen Illustrationen von Sabine Sauter.

Die Schokoladenvilla von Maria Nikolai (Hörbuch)

✿*゚¨゚✎…. Die Schokoladenvilla in Hörbuch Version

Nun, ich habe neben dem Lesen natürlich das Hörbuch mit angehört. Der HörVerlag hat das Hörbuch rausgebracht. Die mp3 wurde von der Sprecherin Beate Himmelstoß vorgelesen. Sie hat echt das schwäbische beim Vorlesen mit eingebracht, wie auch den französischen Dialekt. Nur ist mir hier aufgefallen, das hin und wieder einige Passagen aus dem Buch nicht vorgelesen wurden. Das ich sehr schade fand, denn die Einlagen von Judith´s Brüder, Karl und Anton, haben irgendwie etwas witziges und schelmiges in die Geschichte gebracht. Nun, trotzdem werde ich die 5 Sterne vergeben.