Lesebuch

Meine Bücher und ich …

Brüder Grimms Märchen Rätsel 31

Ich möchte euch jeden Freitag ein Zitat aus den Brüder Grimms Märchen vorstellen. Heute ist dieses zu erraten, aus welchem Märchen, das wohl stammt?

Lesung: Wort & Totschlag mit Romy Hausmann, Linus Geschke, Andreas Föhr und Judith Arendt

Nun, wo fange ich an. Am besten werde ich die Reihenfolge der Lesungen wie auf dem Flyer der Reihe nach beschreiben.

Romy Hausmann:
Dieser Thriller beginnt, wo andere enden.
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

Hier hat die Autorin selbst aus ihrem Debütroman „Liebes Kind“ vorgelesen. Sie las laut, deutlich und ganz wichtig, spannend die Zeilen aus dem Buch vor. Ich bekam Gänsehaut. So langsam nähere ich mich dann doch auch dem Genre: Thriller!
Als Person war mir die Romy Hausmann sehr sympathisch. Vielleicht treffe ich sie ja mal wieder…

Linus Geschke:
Zeit der Rache.
Wenn der Wanderer kommt, sterben Menschen. Elf in Tannenstein, einem abgelegenen Ort nahe der tschechischen Grenze. Ein Tankwart im Harz, eine Immobilienmaklerin aus dem Allgäu. Der Killer kommt aus dem Nichts, tötet ohne Vorwarnung und verschwindet spurlos.
Der Einzige, der sich ihm in den Weg stellt, ist Alexander Born: ein Ex-Polizist mit besten Kontakten zur Russenmafia. Einst hatte der Wanderer seine Geliebte getötet, jetzt will Born Rache – und wird Teil einer Hetzjagd, die dort endet, wo alles begann: Tannenstein.

Linus Geschke lebt in Köln und arbeitet als freier Journalist unter anderem für Spiegel Online und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Mir haben die Antworten im Talk zwischen dem Autor und der Buchhandlung Wolf sehr gefallen. Er lobte die Arbeit der Blogger und in der Jugendzeit war es auch mal vorgekommen, das er mit der Politei zu tun hatte. Ein durchweg sympathischer Schriftsteller und Journalist. Wie er vorgelesen hatte, war hier genauso eine Gänsehaut zu spüren, wie bei seiner Kollegin Romy Hausmann.

Andreas Föhr:
Kommissar Clemens Wallner von der Kripo Miesbach und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, liebevoll „Leichen-Leo“ genannt, bekommen alle Hände voll zu tun, als ausgerechnet der Schafkopf-Held Johann Lintinger durch eine Schrottschere seiner rechten Hand beraubt wird. Ein würdiges Begräbnis muss her für diese legendäre Rechte, beschließt Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, und so wird gleich neben einer alten Kapelle, die hinter dem Garten der Mangfall-Mühle steht, ein Grab ausgehoben. Dabei macht »Leichen-Leo« seinem Spitznamen mal wieder alle Ehre, denn der Ruheplatz ist bereits belegt: von einer männlichen Leiche.
DNA-Untersuchungen ergeben, dass es sich um den seit einem Jahr vermissten Vermögensberater Daniel Ulrich, ansässig in Frankfurt, handelt. Er soll in Miesbach einen Wagen gestohlen haben. Doch warum? Und wo sind seine Frau und sein Sohn? Schnell haben Kommissar Wallner und die Kripo Miesbach mehr Fragen als Antworten und eine bemerkenswerte Spurensuche im vermeintlich idyllischen Oberbayern nimmt ihren Lauf.

Während der Lesung bin ich sehr positiv überrascht worden, von dem Autor. Beim Talk war er sehr schweigsam und folgte den Aussagen seiner anderen drei Kollegen/innen. Andreas Föhr hat mich nicht nur in Gänsehaut Stimmung versetzt, sondern auch wortwörtlich im Dialekt zum Lachen gebracht. Hier ist die Krimigeschichte mir unter die Haut gegangen. Super toll vorgelesen.
Und hier noch etwas persönliches über Andreas Föhr: Jahrgang 1958, gelernter Jurist, verfasst seit 1991 erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen. Unter anderem schrieb er zusammen mit Thomas Letocha für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Für seinen Debütroman „Der Prinzessinnenmörder“ ist Andreas Föhr mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden. Mit „Schwarze Piste“ , „Wolfsschlucht“ und „Eisenberg“ stand Föhr monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.

Judith Arendt:
Der Herbst hält Einzug in Skagen und vertreibt die letzten Sommergäste. Helle Jespers, Leiterin der örtlichen Polizeistation, sehnt sich nach mehr Zeit und weniger Trubel. Doch die Ruhe währt nur kurz, denn in der Nähe der beliebten Wanderdüne Rabjerg Mile wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Laut Obduktion stammt sie offenbar aus dem südostasiatischen Raum. Doch niemand scheint sie zu vermissen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie sich illegal in Dänemark aufhielt. Helle Jespers ist fest entschlossen, den ersten Mordfall in ihrer Gemeinde aufzuklären, und stößt dabei auf die Schattenseiten der scheinbar so offenen dänischen Gesellschaft.

Judith Arendt schrieb Drehbücher für deutsche Fernsehserien und sieht umso lieber amerikanische. Ihre Leidenschaft gilt dem Kriminalroman, insbesondere dem skandinavischen und britischen. Judith Arendt lebt mit ihrer Familie seit einigen Jahren in der Nähe von München. Ihre beiden ersten Bücher „Unschuldslamm“ und „Sündenbock“ drehen sich um eine Schöffin in Berlin, die neue Krimireihe um die Polizistin Helle Jespers spielt in Dänemark.
Mich hat sie beim Vorlesen aus ihrem zweiten Teil, der Krimi-Roman- Buchreihe Helle…. , so wie es im realen Leben sein und passieren könnte, mitgenommen. Sie las als letzte ihre Geschichte deutlich, spannend und klar am Leseabend vor. Auch sie hat es geschafft, mich kriminalistisch zu entführen.

Ein wundervoll gelungener Krimiabend. Danke auch an die Buchhandlung Carolin Wolf und ihr Team.

Lesung: Anika Landsteiner

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(.¸.•´ (¸.•` ☆ ¤º.`•.¸.•´ ☆…….. Lesung mit Anika Landsteiner

Natürlich habe ich ja, wie immer viele Lesungen auf der lit.Love besucht. So auch im November 2018. Ich möchte euch noch diese Autorin Anika Landsteiner vorstellen, die aus ihrem Buchwerk „Mein italienischer Vater“, so toll vorgelesen hatte. Zu Beginn stellte sie sich vor. Sie ist Autorin im Diana- und Goldmann Verlag. Beim Vorlesen des Prologs, war sie mit ihrem ganzen Wesen, so in ihrer Geschichte drin, das ich das Gefühl hatte, mit ihr gerade unterwegs in Italien dabei gewesen zu sein. Ihre Recherche war hier für das Buch ihr wirklich gelungen. Eine tolle Ausstrahlung, mit ihren jungen Jahren auch schon viele Erfahrungen in ihrem Leben gemacht. Wundervolle Zeit zum Abtauchen in die Welt der Wörter hier erlebt. Danke!

Hörprobe: Lulea und die Mission Weihnachtsmann von Felizitas Monforts

Aufgrund der Releaseparty „Lulea und die Mission Weihnachtsmann“ habe ich heute für euch eine kleine Hörprobe des 1. Kapitels. Viel Vergnügen!

Mehr dazu hier: https://www.facebook.com/events/514376446036584/?active_tab=discussion

Quelle: Lulea und die Mission Weihnachtsmann von Felizitas Monforts, gelesen von Alexandra Richter.

Hörprobe: Ein Sommer voller Himbeereis von Persephone Haasis

Quelle: Ein Sommer voller Himbeereis von Persephone Haasis, gelesen von Alexandra Richter.

#litlovecountdown: Ein Sommer voller Himbeereis von Persephone Haasis

Zur diesjährigen Lit.love am 9. und 10. November 2019 hat die Autorin Persephone Haasis bereits zugesagt. In unserer Facebook-Gruppe werden wir die nächsten zehn Samstage jeweils unter dem #litlovecountdown einen Buch-Titel vorstellen.

Klappentext:
Wenn das Leben dir Himbeeren schenkt, dann mach Eis daraus!
Wie jeden Sommer zaubert Pauline im Eiscafé ihrer fränkischen Heimat herrliche Kreationen für ihre Gäste. Ob sinnliche Sorten oder liebevoll dekorierte Eisbecher – Eis ist Paulines Leidenschaft. Und es könnte alles so schön sein, wären da nicht Paulines Geldsorgen und ihr gebrochenes Herz. Um sich abzulenken, streift Pauline oft durch den Antiquitätenladen ihrer Ersatzgroßmutter Anna und versteckt dort heimlich Zettel mit ihren Wünschen. Eines Tages findet sie dabei die Nachricht eines Unbekannten und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Ganz im Gegensatz zu Annas arrogantem Enkel Christian, der plötzlich ständig in Paulines Laden auftaucht …

Interview:
1. Wer ist Persephone Haasis? Magst du dich mal vorstellen?
Ich heiße Persephone Haasis, bin 30 Jahre alt und von Beruf Autorin. Ich lese und schreibe sehr gerne Liebesromane, gucke gerne Liebesfilme und Komödien und habe eine Schwäche für Himbeereis.

Foto © Gaby Gerster

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Schon immer habe ich Liebesgeschichten gemocht. Früher hat mir meine Oma sehr oft Märchen vorgelesen, natürlich nur die mit Prinzessinnen, die am Ende ihren Prinzen bekommen haben. Ich glaube zwar, dass man auch als Single glücklich sein kann, aber Verliebtsein ist einfach so wunderschön!
Irgendwann habe ich angefangen, mir meine eigenen Geschichten auszudenken und sie dann auch aufgeschrieben. Und so ging es dann los.

3. Im Mai ist dein neuer Roman „Ein Sommer voller Himbeereis“ bei Penguin erschienen. Wie kam dir die Idee zu diesem Roman und was möchtest Du den Lesern mitgeben?
Als erstes hatte ich die Katze Coco im Kopf, die immer wieder herumgeschlichen ist und in einer Geschichte auftauchen wollte. Irgendwann wusste ich, dass Coco zu Pauline gehört, die sehr gerne Eis mag und leider heftigen Liebeskummer hat. Und dann habe ich mich gefragt: Wenn Pauline so gerne Eis mag, wieso macht sie es dann nicht selbst? So hat sich aus den Figuren eine ganz eigene Geschichte entwickelt, die ihr jetzt in meinem ersten Roman lesen könnt.
Wichtig ist mir beim Schreiben immer, dass sich die Leserinnen und Leser mit meinem Roman davon träumen können. Sie sollen den Alltag vergessen, eine schöne Geschichte lesen und sich daran erfreuen. Wenn mir das gelungen ist, ist das für mich das schönste als Autorin.

4. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?
Auf jeden Fall! Manchmal schreie ich auch in Streit-Szenen die Dialoge mal heraus, um zu testen, wie sich die Wut im Bauch anfühlt. Ich leide mit, wenn meine Protagonistinnen und Protagonisten leiden, und beim Happy End fließt auch öfter mal ein Tränchen, wenn sich die beiden nach dem ganzen Hin und Her dann endlich doch noch bekommen.

5. Hast du denn Rituale oder einen Rückzugsort beim Schreiben? Wenn ja, welche/wo?
Für mich ist es besonders wichtig, die Geschichte vorher einmal komplett geplant und durchdacht zu haben. Das klingt zwar sehr trocken, aber es hilft mir, den roten Faden nicht zu verlieren. An diesem Gerüst kann ich mich dann entlanghangeln, alles schön ausschmücken, die einfache Struktur mit Leben füllen und daraus dann eine richtig schöne Geschichte schreiben. Dabei brauche ich viel Ruhe. In einem Café könnte ich zum Beispiel gar nicht arbeiten. Und ansonsten gilt einfach: Kopf aus und drauf los, denn je mehr ich über die Sachen nachdenke, desto weniger kommt aufs Papier. Ich muss einfach fühlen, was ich da gerade schreibe. Oft suche ich mir auch Bilder, recherchiere im Internet und lasse mich inspirieren, wenn ich zu den Schauplätzen fahre oder zum Beispiel das Eis selbst in meiner Küche probiere. Dann wird alles gleich viel anschaulicher, und ich kann mich noch besser in meine Figuren hineinversetzen.

6. Gibt es schon Neuigkeiten für ein Neues Buch-Projekt? Darfst du dich dazu schon äußern? Das wäre fantastisch…
Oh ja, gerade schreibe ich an Buch zwei, das die Leserinnen und Leser nach Frankreich entführen wird. Nathalie, die Protagonistin, erhält von ihrem Exfreund nämlich eine fiese Postkarte von der Côte d’Azur, mit der er sie verlässt. Das macht sie so wütend, dass sie ihm kurzerhand hinterherfährt, doch unterwegs bleibt ihr Auto liegen und sie strandet auf einem idyllischen Aprikosenhof mitten in der Provence …

7. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?
Der schönste Moment war, als meine Agentin mir geschrieben hat, dass sie einen Verlag für mein erstes Buch gefunden hat. Da habe ich mich riesig gefreut. Ich habe die Mail damals ausgedruckt und auf meinen Nachttisch gelegt – und gleich am nächsten Morgen habe ich geguckt, ob sie noch da ist und ich das nicht doch alles nur geträumt habe.

8. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?
Die Meinung meiner Leserinnen und Leser ist mir besonders wichtig. In den Schreibphasen sitze ich oft stundenlang alleine an meinem Computer und frage mich manchmal, was ich hier eigentlich mache. Aber wenn ich dann die ersten Rückmeldungen bekomme, dass jemandem mein Buch gefallen hat, freue ich mich und weiß, dass sich die Arbeit und die vielen Stunden gelohnt haben. Das finde ich immer ganz besonders schön.

9. Welches von den folgenden Fragen, trifft eher auf dich zu?
Kaffee oder Tee? – Definitiv Tee!
Sommer oder Winter? – Ich finde beides sehr schön. Der Sommer ist einfach herrlich, um draußen bei strahlendem Sonnenschein ein Eis zu essen, während man im Winter mit Plätzchen und Tee unter einer Decke eingekuschelt den Schneeflocken zugucken kann.
Gut oder Böse? – Gut! Ich finde es sehr schwierig, mir böse Figuren auszudenken.
Süß oder Sauer? – Süß. Ist doch klar bei Himbeereis, oder?
Print oder Ebook? – Auf jeden Fall die Printausgabe. Ich liebe es, mit den Fingern zu erfühlen, wie dick das Buch noch ist, schöne Stellen im Text zu markieren, meine Lieblingsbücher im Regal stehen zu haben und sie dann wieder herauszunehmen und darin zu schmökern.
Film oder Buch? – Das ergänzt sich beides sehr schön, finde ich.
Fernsehen oder Lesen? – Je nach dem, wonach mir gerade ist. Mal kann ich ein Buch nicht aus der Hand legen, dann freue ich mich wieder auf einen ganz tollen Liebesfilm.

10. Du bist ja jetzt nicht nur Romanautorin, sondern du hast ja auch eine Schul- bzw. Arbeitsstelle. Wie koordinierst du all die Tätigkeiten? In welcher Zeit fühlst du dich am wohlsten?
Ich habe tatsächlich das Glück, dass ich hauptberuflich Autorin bin. Aber das heißt natürlich nicht, dass ich den ganzen Tag nur Romane schreibe oder tolle Bücher meiner Kolleginnen und Kollegen lese. Manchmal steht auch viel Papierkram an oder die Steuererklärung. Das mag ich dann nicht so, es gehört jedoch dazu. Am schönsten finde ich es natürlich, wenn ich beim Schreiben in eine meiner Geschichten eintauchen kann. Da vergesse ich dann schon mal alles um mich herum und bin ganz versunken in meinen Roman.

Eisrezept:
Paulines Rezept für erfrischend leckeres Himbeereis!

Zutaten:
300g gefrorene Himbeeren
1,5 EL Zucker
1/2 Becher Schlagsahne
1 Spritzer Zitronensaft
1/2 Vanilleschote
Minzblätter, frische Himbeeren (andere Beeren)
weiße Schokoladenraspel zum Verzieren

Zubereitung:
Die gefrorenen Himbeeren zusammen mit der Sahne pürieren. Den Zucker und das Mark der halben Vanilleschote unterrühren. Naschkatzen können noch mit Zucker nachsüßen. Das Eis in eine Glasschüssel geben, mit frischen Himbeeren und Minze dekorieren und weiße Schokolade drüber raspeln. Am besten in Ruhe unter einem Sonnenschirm genießen! Für alle die erst später schlemmen wollen: das Eis einfach wieder einfrieren. Damit es dann besonders cremig ist, ungefähr 10-15 min vor dem Verzehr aus dem Gefrierfach holen.

Lesehörprobe:

Quelle: Ein Sommer voller Himbeereis von Persephone Haasis, gelesen von Alexandra Richter.

Rezension:
Eine Rezension folgt noch.
Aber mein Fazit bisher:
Wundervolle Charaktere mit einem schönen Ambiente; Eis- und Antiquitätenladen. Schöner Schreibstil, man kann einfach aufhören und ist beim nächsten los lesen sofort wieder in der Geschichte drin.

  • Taschenbuch: 462 Seiten
  • Verlag: Penguin TB Verlag
  • erschienen im Mai 2019
  • ISBN- 3328104003
  • Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar

Die Leuchtturm Haie (4) von Gisa Pauly

✿*゚¨゚✎…. Geschichte von der Küste

Henrik und ich haben wieder die letzten Gute Nacht Geschichten mit dem Buch von der Autorin Gisa Pauly verbracht. Wir beide sind nach wie vor begeistert von den Leuchtturm Haie Detektive. Diesmal war ein Papagei mit von der Partie. Ein Käpten auf hoher See ist verstorben und er liebte Rätsel und hat so seinen Kindern eine Zeit überbrückt, bis er heimkehrte von Hoher See. Und diesmal sind die drei kleinen Detektive auf einer heißen Spur und müssen „Ernie und Bert“, die fiesen Matrosen, auf eine falsche Fährte locken. Danke für die schöne Lesezeit, liebe Gisa Pauly. Immer noch zu empfehlen für junge Leser.

Interview mit Persephone Haasis

✽•¨•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•¨•✽

1. Wer ist Persephone Haasis? Magst du dich mal vorstellen?

Foto © Gaby Gerster

Ich heiße Persephone Haasis, bin 30 Jahre alt und von Beruf Autorin. Ich lese und schreibe sehr gerne Liebesromane, gucke gerne Liebesfilme und Komödien und habe eine Schwäche für Himbeereis.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Schon immer habe ich Liebesgeschichten gemocht. Früher hat mir meine Oma sehr oft Märchen vorgelesen, natürlich nur die mit Prinzessinnen, die am Ende ihren Prinzen bekommen haben. Ich glaube zwar, dass man auch als Single glücklich sein kann, aber Verliebtsein ist einfach so wunderschön!
Irgendwann habe ich angefangen, mir meine eigenen Geschichten auszudenken und sie dann auch aufgeschrieben. Und so ging es dann los.

3. Im Mai ist dein neuer Roman „Ein Sommer voller Himbeereis“ bei Penguin erschienen. Wie kam dir die Idee zu diesem Roman und was möchtest Du den Lesern mitgeben?

Als erstes hatte ich die Katze Coco im Kopf, die immer wieder herumgeschlichen ist und in einer Geschichte auftauchen wollte. Irgendwann wusste ich, dass Coco zu Pauline gehört, die sehr gerne Eis mag und leider heftigen Liebeskummer hat. Und dann habe ich mich gefragt: Wenn Pauline so gerne Eis mag, wieso macht sie es dann nicht selbst? So hat sich aus den Figuren eine ganz eigene Geschichte entwickelt, die ihr jetzt in meinem ersten Roman lesen könnt.
Wichtig ist mir beim Schreiben immer, dass sich die Leserinnen und Leser mit meinem Roman davon träumen können. Sie sollen den Alltag vergessen, eine schöne Geschichte lesen und sich daran erfreuen. Wenn mir das gelungen ist, ist das für mich das schönste als Autorin.

4. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Auf jeden Fall! Manchmal schreie ich auch in Streit-Szenen die Dialoge mal heraus, um zu testen, wie sich die Wut im Bauch anfühlt. Ich leide mit, wenn meine Protagonistinnen und Protagonisten leiden, und beim Happy End fließt auch öfter mal ein Tränchen, wenn sich die beiden nach dem ganzen Hin und Her dann endlich doch noch bekommen.

5. Hast du denn Rituale oder einen Rückzugsort beim Schreiben? Wenn ja, welche/wo?

Für mich ist es besonders wichtig, die Geschichte vorher einmal komplett geplant und durchdacht zu haben. Das klingt zwar sehr trocken, aber es hilft mir, den roten Faden nicht zu verlieren. An diesem Gerüst kann ich mich dann entlanghangeln, alles schön ausschmücken, die einfache Struktur mit Leben füllen und daraus dann eine richtig schöne Geschichte schreiben. Dabei brauche ich viel Ruhe. In einem Café könnte ich zum Beispiel gar nicht arbeiten. Und ansonsten gilt einfach: Kopf aus und drauf los, denn je mehr ich über die Sachen nachdenke, desto weniger kommt aufs Papier. Ich muss einfach fühlen, was ich da gerade schreibe. Oft suche ich mir auch Bilder, recherchiere im Internet und lasse mich inspirieren, wenn ich zu den Schauplätzen fahre oder zum Beispiel das Eis selbst in meiner Küche probiere. Dann wird alles gleich viel anschaulicher, und ich kann mich noch besser in meine Figuren hineinversetzen.

6. Gibt es schon Neuigkeiten für ein Neues Buch-Projekt? Darfst du dich dazu schon äußern? Das wäre fantastisch…

Oh ja, gerade schreibe ich an Buch zwei, das die Leserinnen und Leser nach Frankreich entführen wird. Nathalie, die Protagonistin, erhält von ihrem Exfreund nämlich eine fiese Postkarte von der Côte d’Azur, mit der er sie verlässt. Das macht sie so wütend, dass sie ihm kurzerhand hinterherfährt, doch unterwegs bleibt ihr Auto liegen und sie strandet auf einem idyllischen Aprikosenhof mitten in der Provence …

7. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Der schönste Moment war, als meine Agentin mir geschrieben hat, dass sie einen Verlag für mein erstes Buch gefunden hat. Da habe ich mich riesig gefreut. Ich habe die Mail damals ausgedruckt und auf meinen Nachttisch gelegt – und gleich am nächsten Morgen habe ich geguckt, ob sie noch da ist und ich das nicht doch alles nur geträumt habe.

8. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?

Die Meinung meiner Leserinnen und Leser ist mir besonders wichtig. In den Schreibphasen sitze ich oft stundenlang alleine an meinem Computer und frage mich manchmal, was ich hier eigentlich mache. Aber wenn ich dann die ersten Rückmeldungen bekomme, dass jemandem mein Buch gefallen hat, freue ich mich und weiß, dass sich die Arbeit und die vielen Stunden gelohnt haben. Das finde ich immer ganz besonders schön.

9. Welches von den folgenden Fragen, trifft eher auf dich zu?
Kaffee oder Tee? – Definitiv Tee!
Sommer oder Winter? – Ich finde beides sehr schön. Der Sommer ist einfach herrlich, um draußen bei strahlendem Sonnenschein ein Eis zu essen, während man im Winter mit Plätzchen und Tee unter einer Decke eingekuschelt den Schneeflocken zugucken kann.
Gut oder Böse? – Gut! Ich finde es sehr schwierig, mir böse Figuren auszudenken.
Süß oder Sauer? – Süß. Ist doch klar bei Himbeereis, oder?
Print oder Ebook? – Auf jeden Fall die Printausgabe. Ich liebe es, mit den Fingern zu erfühlen, wie dick das Buch noch ist, schöne Stellen im Text zu markieren, meine Lieblingsbücher im Regal stehen zu haben und sie dann wieder herauszunehmen und darin zu schmökern.
Film oder Buch? – Das ergänzt sich beides sehr schön, finde ich.
Fernsehen oder Lesen? – Je nach dem, wonach mir gerade ist. Mal kann ich ein Buch nicht aus der Hand legen, dann freue ich mich wieder auf einen ganz tollen Liebesfilm.

10. Du bist ja jetzt nicht nur Romanautorin, sondern du hast ja auch eine Schul- bzw. Arbeitsstelle. Wie koordinierst du all die Tätigkeiten? In welcher Zeit fühlst du dich am wohlsten?

Ich habe tatsächlich das Glück, dass ich hauptberuflich Autorin bin. Aber das heißt natürlich nicht, dass ich den ganzen Tag nur Romane schreibe oder tolle Bücher meiner Kolleginnen und Kollegen lese. Manchmal steht auch viel Papierkram an oder die Steuererklärung. Das mag ich dann nicht so, es gehört jedoch dazu. Am schönsten finde ich es natürlich, wenn ich beim Schreiben in eine meiner Geschichten eintauchen kann. Da vergesse ich dann schon mal alles um mich herum und bin ganz versunken in meinen Roman.

Im Licht der Erinnerung von Silke Ziegler

✿*゚¨゚✎…. Ein Südfrankreich-Krimi

In der Wanderbuch Aktion auf Facebook habe ich dieses Buch von der Autorin Silke Ziegler zum Lesen bekommen. Dieses Buchcover und das Genre Krimi lud mich mal wieder ein, etwas spannendes zu lesen. Außerdem war der Klappentext sehr, sehr interessant geschrieben. Nun es sind sage und schreibe 439 Seiten, und das ist enorm viel für mein Lesepensum. Aber der leichte, lockere bis spannende Schreibstil, ließ mich über die Buchstaben fliegen. Mich haben die Protagonisten wortwörtlich mit auf ihre Recherche mitgenommen. Ich habe doch tatsächlich den Prolog zu Beginn verdrängt, weil die eigentliche Geschichte so gut begonnen hat, das man an den Prolog nicht mehr gedacht hatte. Und die ganze Geschichte ist so gut geschrieben, das ich bis zum Ende hin gefesselt war. Da es das erste Buch aus dieser Buchreihe ist und das erste der Autorin, möchte ich euch mitteilen, das ich mir zwei weitere besorgt habe. Ich bin neugierig auf diese Stories. Absolute Buchempfehlung.

Laufe, Lebe, Liebe – Zurück ins Leben von A.D. Wilk

✿*゚¨゚✎…. Laufe, Lebe, Liebe…

In der Lovelybooks Leserunde Aktion, durfte ich das Buch von der Autorin A.D. Wilk auch lesen. Dieses wunderschöne einfach gehaltene Buchcover hat mich sofort in den Bann gezogen. Ebenso der interessante Klappentext. Es wird von einem Sport in der Geschichte erzählt…, mit eingebunden wurde hier: Verluste von Familienmitgliedern, Trauerbewältigung, Durchhaltevermögen und viel Vertrauen und Liebe… Diese tollen Kriterien sind zu einer wundervollen Geschichte geschrieben worden. Ich wurde sehr gut unterhalten, der Schreibstil ist super klasse leicht zu verstehen und zu lesen. Die Protagonisten mußte man einfach für sich gewinnen, tolle Charaktere. Kurz um… Absolute Lese- und Kaufempfehlung!

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