Lesebuch

Meine Bücher und ich ...

Mittwochsfrage 34

Heute am zweiten Mittwoch im November stelle ich euch die Frage:

Wer geht/ging mit seinen Kindern zum Sankt Martins Umzug? Wie sehen/sahen eure Laternen aus?

Ich bin in der Kindergarten- und Grundschulzeit mit meinen allen drei Kindern zum Sankt Martins Umzug gegangen. Bei Wind und Regen haben wir immer mal mit und dann mal ohne Licht den Umzug beschritten. Irgendwann haben die Kinder dann diese LED Laternenstangen bekommen. Dann brannte immer das Licht. Gott sei Dank, denn ohne Licht war es für die Kids der reinste Reinfall und die Lust an der Freude mit der Laterne zu laufen war vergangen. Aber nun stelle ich die noch heil gebliebenen Laternen am 11.11. an die Terassentür und zünde die Kerzen an. Sieht einfach toll aus und läßt mich in die Erinnerung schweifen. Bilder werde ich euch am Freitag posten.

Nun bin ich auf eure Geschichten gespannt?

Italienische Sängerin und Schauspielerin

✿*゚¨゚✎….. Ich interessiere mich
sehr für die Zukunft,
denn ich werde mit ihr
den Rest meines Lebens zubringen.

Milva (1939-2021)

Fräulein vom Amt – Die Nachricht des Mörders von Charlotte Blum

✿*゚¨゚✎…. Fräulein vom Amt (1)

Ich bekam das Buch vom Fischer Verlag um an der Leserunde auf Lovelybooks teilzunehmen. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflußt, denn ich wollte das Buch unbedingt lesen. Warum? Eben weil im Klappentext Baden Baden 1922 erwähnt wird. Und ich lebe in dem Nachbarort Bühlertal und war neugierig auf die Geschichte. Charlotte Blum ist ein Pseudonym von zwei Autorinnen. Beide sind Krimibuchautorinnen auch bei den Mörderischen Schwestern. Fräulein vom Amt ist eine Geschichte das im Jahr 1922 spielt. Alma Täuber eine junge Telefonistin, sie wird Zeugin eines Gesprächs, dass sie aus Versehen kurz mitgehört hatte. Und zu dieser Zeit, ist man allgemein im Fortschritt: in Technik, Medizin und Polizeiarbeit. Also eine sehr gute Recherche, um einen Mord in dieser Zeit zu schreiben, ist hier gelungen. Ich bin ja neugierig, wie sie damals versucht hatten das Telefon in die Welt zu bringen, aber auch wie es damals mit den Wetten und der Iffezheimer Pferde-Rennbahn vonstatten ging. Das damals noch eine Straßenbahn in Baden Baden fuhr, wußte ich gar nicht. Denn man muß sich das so vorstellen, Berg- und Talfahrt. Und das die Trinkhalle und das Casino, wie auch die Kolonaden im Buch erwähnt wurden. Genial! Außerdem habe ich etwas vom Gernsbacher Rennfahrer Karl (Charlie) Kappler erfahren. Das alles war mir eigentlich nicht bekannt oder sagen wir bewußt. Ich wurde in ein mir neues Baden Baden um 1922 entführt. Die Autorin Charlotte Blum schaffte es, mich mit der Protagonistin Alma Täuber, durch die Stadt zu lotsen. Die Geschichte hat Spannung in den einzelnen Kapiteln, nicht nur das, sondern die Liebe und die Familie wie Freundschaft sind auch interessante Aspekte in der Geschichte. Allerdings bin ich auf den letzten Seiten nur noch an das geschriebene gefesselt gewesen, um zu erfahren: Wieso, Weshalb und Warum? Ich freue mich schon auf einen weiteren Fall über das Fräulein vom Amt. Absolute Lese- bzw. Kaufempfehlung!

Marie Curie – eine Frau verändert die Welt von Christine Schulz-Reiss

✿*゚¨゚✎…. Marie Curie – Physikerin und Chemikerin

In diesem schönen Bildband mit Geschichte entdecken nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen, berühmte Leute. Denn der Kindermann Verlag hat neben den tollen Illustrationen von Regina Kehn, eine wirklich sehr informative Hintergrundgeschichte um Marie Curie (Physyikerin und Chemikerin) geschaffen. Heute am 7. November 1867 wurde Marie Curie geboren. Man ist mit ihr durch ihre Zeit von 1867 bis zu ihrem Tod am 4. Juli 1943 in der Geschichte mit einbezogen worden. Die Erzählerin Christine Schulz-Reiss schafft es hier junge Leser/innen mit ihrem gut recherchierten und interessanten Text um die erste weibliche Nobelpreisträgerin der Welt mitzunehmen. Die Sprache im Text ist gut formuliert, so dass jeder den Inhalt lesen und verstehen kann. Ich bin begeistert von diesem Bildband, denn auch ich habe als Erwachsene, richtig viel über das Leben von Marie Curie erfahren dürfen. Wenn man nämlich ehrlich ist, hat man sehr wenig Hintergrundwissen über solche wichtigen Berühmtheiten.

Rainer Maria Rilke (Österreichischer Lyriker)

✿*゚¨゚✎…. Es ist
die Kunst – zu leben!

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Albert Einstein (Deutscher Physiker)

✿*゚¨゚✎…. Auf Veränderung zu hoffen,
ohne selbst etwas dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen
und auf ein Schiff zu warten.

Albert Einstein (1879-1955)

Interview mit Ana Pawlik

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Ana Pawlik? Magst du dich mal vorstellen?

Ana Pawlik ist eine Schriftstellerin, Anfang vierzig, geboren in Süddeutschland und nach einer längeren Rucksackreise seit 2006 sesshaft in Österreich. Neben dem Schreiben ist für mich Klimaschutz momentan das wichtigste Thema. Denn wenn ich einmal sterbe, möchte ich sagen können: Ich habe alles in meiner Macht Stehende getan, um den Planeten Erde meinem Kind und seiner Generation guten Gewissens zu hinterlassen.

2. Die wohl meist gestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich wollte Schriftstellerin werden noch bevor ich überhaupt schreiben konnte; das war mit fünf oder sechs Jahren. Mit zwölf habe ich angefangen, Geschichten zu schreiben, mit Anfang zwanzig den ersten Roman. Während meiner langen Rucksackreise habe ich in mein Tagebuch schreibend die vielen Eindrücke aus den verschiedenen Ländern verarbeitet. Mein Debütroman „In den Klauen der Macht“ ist dann 2021 im BUCHER Verlag erschienen.

3. Du wurdest mit dem Buch “In den Klauen der Macht” für den Goldenen Homer nominiert. Das ist ein Preis für hervoragende Historische Literatur. Wie hast du dich gefühlt, als du von der Nominierung erfahren hast?

Ich war gerade im Zug auf dem Weg zur abgesagten Leipziger Buchmesse, als ich die Info bekommen habe. Zuerst konnte ich das gar nicht glauben, dann habe ich mich riesig gefreut.

4. Wie kamst du auf die Idee zu diesem Buchtitel? Wie lange hast du an diesem Buch gearbeitet?

Die Titelfindung war gar nicht so leicht, denn in meinem Roman gibt es ja verschiedene Handlungsstränge. Es geht um Ännlin, die von ihrer Mutter in der Wildnis großgezogen wurde und sich nun auf die Suche nach ihrem Vater macht. Dann geht es um den rebellischen Knecht Claus, der in ein Bergdorf zwangsversetzt wird und nun versucht, die Dörfler gegen ihren tyrannischen Meier aufzuwiegeln. Und dann ist da Dietmar von Losenstein, der alles daransetzt, Graf von Styra zu werden. Jede Figur in meinem Roman hat ihre eigene Geschichte, und doch verbindet sie eines: Sie alle sind der Macht von anderen Menschen ausgesetzt. Ursprünglich sollte es ein einziges dickes Buch werden. Mit dem Schreiben habe ich 2017 begonnen. 2020 habe ich dann auf Anraten einer Literaturagentur aus dem vielen Textmaterial einen ersten dünneren Band herausgearbeitet, mit dem Ziel, das Gesamtwerk als Trilogie erscheinen zu lassen. Mitte 2020 war der erste Band fertig.

5. Wie verlief die Recherche zu diesem Buch und was war für dich bei den Recherchen die größte Herausforderung?

Eine Freundin von mir ist Historikerin, spezialisiert auf das Mittelalter im Alpenraum. Von ihr habe ich zahlreiche Tipps für Geschichtsbücher und sonstige Artikel bekommen. Ich habe auch viele Museen und Romanschauplätze besucht. Die größte Herausforderung war vielleicht, bei allem den Überblick zu behalten und mir zu merken, wo ich was gelesen hatte.

6. Wie authentisch ist eigentlich der Hintergrund? Beruht dein Buch auf wahre Begebeneiten?

Die meisten meiner Hauptfiguren sind fiktiv, die Hintergrundkulisse hingegen habe ich versucht so authentisch wie möglich zu beschreiben. Auch die historischen Ereignisse rund um Rudolf von Habsburg I. und um Přemysl Ottokar habe ich sehr genau recherchiert.

7. Erzähl uns doch ein wenig aus Deinem Schreiballtag. Wie sieht ein typischer Schreibtag bei dir aus? Hast Du bestimmte Rituale?

Da ich noch andere Jobs nebenbei habe, muss ich mir zum Schreiben immer wieder „Platz schaffen“. An solchen Schreibtagen kann es dann sein, dass ich von morgens bis abends nur schreibe und das mehrere Tage und Wochen hintereinander.

8. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Meistens mache ich dann erstmal eine Schreibpause und widme mich meinen anderen Jobs. Doch meistens durchwandern dann schon wieder neue Gedanken, Pläne und Fantasien meinen Kopf und ich sitze bald wieder am PC und arbeite an einem neuen Projekt.

9. Weißt Du bereits vorher genau, was in Deinen Büchern passiert, d.h. arbeitest Du Dich an einen genauen Handlungsplan entlang oder brechen Dir die Figuren schon mal aus und erfinden ihre ganz eigene Geschichte?

Ich habe gelernt, dass ich am besten arbeiten kann, wenn ich mir vorher ein ziemlich genaues Konzept erarbeite. Darin steht dann grob angerissen, was in jedem Kapitel passieren wird. Aber einige Handlungen kommen dann auch noch spontan später hinzu.

10. Gibt es bereits neue Projekte, die in Arbeit sind und von denen Du erzählen möchtest bzw. darfst?

Band 2 „Die Welt im Nebel“ erscheint noch im November 2022. Als nächstes steht Band 3 meiner Österreich-Saga an. Hier wird es letztlich dann auch zur Schlacht auf dem Marchfeld nordöstlich von Wien kommen, wo Rudolf von Habsburg I. und Přemysl Ottokar mit ihren Heeren gegeneinander antreten.

Buchkalender 2023 – Kluge Frauen die unsere Welt bewegten von arsEdition

✿*゚¨゚✎…. Buchkalender 2023

Mein erster Eindruck ist gewesen: Schöne Farbe und Kluge Frauen Zitate. Denn wie immer sind die Kalender mit Folie eingeschweißt und man hat dann einen Überraschungs Effekt!  Nun habe ich ihn mir etwas näher angesehen, denn der arsEdition Verlag sendete ihn mir zum besprechen zu. Wie stellt man sich einen Kalender vor? Nun habe ich ja dieses Jahr mir mein eigenes Bullett Journal gestaltet und begann mit einer Jahresübersicht. Denn so hat man in einer schnellen Handlung die Tage mit den Wochentagen im Überblick griffbereit. Weiter geht es mit einer weiteren ähnlichen Jahresübersicht mit Spalten. In denen man hauptsächlich Geburtstage notieren kann oder ähnliche wichtige Termine. Was ich nicht immer in einem Kalender auf den ersten Seiten finde, sind die Feier- und Gedenktage, meistens sind sie hinten und nicht sofort zu erkennen. Ich finde das enorm wichtig, wenn man Urlaubstage planen möchte. Und dann kommt in diesem Buchkalender die Spalte mit den Schulferien. Ich bin immer auf der Suche nach den Schulferien. Bis hierhin eine super tolle Gliederung. Und nun begint der eigentliche Kalender mit der Wochenübersicht. Inbegriffen mit der Tagesspalte, um tägliche Termine aufzuschreiben. Ein Deckblatt ist mit einem Zitat und Bild von Klugen Frauen, die die Welt bewegten, vorne weg intergriert. Jeder Monat beginnt mit so einem Deckblatt mit Zitaten. Insgesammt 12 solcher Zitate sind in diesem Buchkalender enthalten. Und da beginnt nun meine kleine Enttäuschung. Ich hätte mehr von solchen Zitaten im Kalender mir gewünscht. Warum? Weil ich gerne meinen Tag bei einer Tasse Tee oder Kaffee mit einem kleinen lyrischen Werk (Zitat/Gedicht) beginne. Denn die Zitate von unseren Großen Schriftsteller/Dichter(innen)  sind oft sehr gut über einen Tag zu kommen recht hilfreich. Der hintere Kalender hat eine Jahresübersicht für das kommende Jahr 2024 mit den gleichen Spalten wie im vorderen Kalender zu finden sind. Zum Abschluss des Buchkalenders hat man die Möglichkeiten einige Notizen aufzuschreiben und falls man etwas Wichtiges aufbewahren muß, bekommt man in einer Tasche am Buchrücken auch eine passende Möglichkeit dazu. Der ganze Kalender wird auch mit einem Gummi festgehalten, so dass kein Blatt verknickt oder eingerissen werden kann. Bis auf eine Kleinigkeit ist das aber ein schöner Buchkalender, den ich empfehlen kann und den ich auch als Geschenk verschenken würde.

Heinrich Heine (Deutscher Dichter, Schrifsteller und Journalist)

✿*゚¨゚✎…. Wenn der liebe Gott
sich im Himmel langweilt,
dann öffnet er das Fenster
und betrachtet die
Boulevards von Paris.

Heinrich Heine (1797-1856)

Junk Journal 1.15

War wieder kreativ. Allerdings ein neutrales Junk Journal Bild ist hier entstanden. Das sind alles Bilder aus einer Zeitschrift. Einige Aufkleber haben auch ihren Einsatz gefunden.

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