Lesebuch

Meine Bücher und ich …

Autor: Alexandra Richter Seite 1 von 68

Love to Share von Beth O´Leary

✿*゚¨゚✎…. Vermiete ein Bett mit mir zusammen – Einzimmerwohnung

Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich die Autorin Beth O`Leary auf der lit.Love in München treffen möchte. Das Buchcover hat mir spontan gefallen. Allerdings sind beim Halten des Buches, die dicken Buchstaben durchs Schwitzen abgenutzt, das ich sehr schade finde. Zum Inhalt des Buches kann ich 5 Sterne vergeben. Die beiden Hauptprotagonisten Tiffy und Leon sind tolle Charaktere, aber die anderen ebenfalls. Die beiden haben sich eine Wohnung mit einem Bett geteilt, ohne sich persönlich zu kennen. Sie nachts und er tagsüber. Über die Zeit haben sie sich durch ihren Lebensstil kennen und später sogar auch lieben gelernt. Des weiteren sind in der Geschichte Familie, Freunde, Strafdelikte mit Gefängnis und psychische Manipulation mit eingebunden worden. Ich war von Anfang an, an die Story gefesselt, eben weil es nicht nur um Liebe ging, sondern auch andere Themen in der Handlung drin waren . Außerdem hat die Autorin mich durch ihren humorvollen und interessanten Schreibstil dazu bewegt, es nicht aus der Hand zu legen. Absolut empfehlenswert.

#litlovecountdown: Love to Share von Beth O´Leary

Zur diesjährigen lit.Love am 9. und 10. November 2019 hat die Autorin Beth O`Leary bereits zugesagt. In unserer Facebook-Gruppe werden wir die nächsten zehn Samstage jeweils unter dem #litlovecountdown einen Buch-Titel vorstellen.
Weitere Beiträge zu „Love to Share“ lest ihr bei

Anya: https://www.buecherinmeinerhand.ch
Ute: https://scarlett59.blogspot.com

Klappentext:
Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln …

Autorin persönlich:

Foto © Tom Medwell

Beth O’Leary studierte Englische Literatur und arbeitete in einem Kinderbuchverlag. Auf der täglichen Zugfahrt zum Verlag schrieb sie ihren ersten Roman Love to share, der international Begeisterung auslöste und in über 35 Ländern erscheint. Heute ist Beth freie Autorin, und wenn sie nicht an ihrem Schreibtisch sitzt, macht sie es sich gerade irgendwo mit einem Buch, einer Tasse Tee und mit mehreren Wollpullovern (bei jedem Wetter) gemütlich.

Textschnipsel:

Ein wichtiger Bestandteil aus dem Buch… HÄKELN!!!

Rezension:
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich die Autorin Beth O`Leary auf der lit.Love in München treffen möchte. Das Buchcover hat mir spontan gefallen. Allerdings sind beim Halten des Buches, die dicken Buchstaben durchs Schwitzen abgenutzt, das ich sehr schade finde. Zum Inhalt des Buches kann ich 5 Sterne vergeben. Die beiden Hauptprotagonisten Tiffy und Leon sind tolle Charaktere, aber die anderen ebenfalls. Die beiden haben sich eine Wohnung mit einem Bett geteilt, ohne sich persönlich zu kennen. Sie nachts und er tagsüber. Über die Zeit haben sie sich durch ihren Lebensstil kennen und später sogar auch lieben gelernt. Des weiteren sind in der Geschichte Familie, Freunde, Strafdelikte mit Gefängnis und psychische Manipulation mit eingebunden worden. Ich war von Anfang an, an die Story gefesselt, eben weil es nicht nur um Liebe ging, sondern auch andere Themen in der Handlung drin waren . Außerdem hat die Autorin mich durch ihren humorvollen und interessanten Schreibstil dazu bewegt, es nicht aus der Hand zu legen. Absolut empfehlenswert.

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Originaltitel: The Flatshare
  • Originalverlag: Quercus
  • Verlag: Diana Verlag
  • erschienen am 13. Mai 2019
  • ISBN- 978-3-453-36035-8
  • Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
  • https://www.facebook.com/betholearyauthor

Der Alte muss weg von Carla Berling

✿*゚¨゚✎…. Eine wirklich skurile Geschichte!

Ich habe das Buch vom Heyne Verlag zum Lesen und besprechen erhalten. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Ich kenne Carla Berling nur durch Facebook. Und dort werde ich immer auf ihre Bücher aufmerksam gemacht. Allerdings bin ich nur gelegentlich für Krimi und Thriller zu begeistern. Da muß bei mir immer eine Stimmung vorhanden sein, das ich mich da voll reinlesen kann. Nun kam aber diese skurile Krimikomödie beim Heyne Verlag raus, die ich dann doch unbedingt lesen wollte. Schon der Buchtitel ist urkomisch „Der Alte muss weg“! Und dann auch das Buchcover ist nett gestaltet worden. Daher habe ich mich in das Buch vertieft. Und ich war einerseits schockiert, das diese Frauen solche Gedanken miteinander teilen und auch versuchen umzusetzen. Doch dann sind doch auch viele Lacher mir entwichen, das ich die Handlung nur noch skuril und mich etwas an englischen Humor erinnert. Also im Ganzen, war ich doch durchweg amüsiert worden. Wer Krimikomödien im englischen skurilen Humor mag, ist hier absolut richtig dabei.

Hörprobe: Heidenblütenküsse von Silvia Konnerth

Quelle: Heidenblütenküsse von Silvia Konnerth, gelesen von Alexandra Richter.

Robin-High in the Sky von Charlotte Taylor

✿*゚¨゚✎…. Wundervoller gefühlvoller Wohlfühlroman

In der Wanderbuchaktion auf FB habe ich von der Autorin Charlotte Taylor alias Carin Müller ihren Roman „Robin-High in the Sky“ lesen dürfen. Ich bin wegen dem nicht zu verspielten Buchcover aufmerksam geworden. Noch dazu fand ich den Klappentext ansprechend. Beim beginnen des Buches wurde ich sofort mit Robin und Sky bekannt gemacht. Die Protagonisten sind hier alle durchweg mit wundervollen Charakteren ausgestattet worden. Die Geschichte war familiär, liebevoll, etwas kriminelles war auch in der Handlung eingebaut worden. Kurzum, ich war begeistert. Manchmal liest man Bücher, die man einfach auch nicht zur Seite legen kann, das passierte mir hier und ich las sogar nachts und ich konnte Lachen und Weinen. Es ist das zweite Buch aus der Schreibfeder der Autorin und sie hat mir eine schöne Lesezeit mit ihrem Buch geschenkt. Absolute Lese- bzw. Kaufempfehlung!

#litlovecountdown: Heidenblütenküsse von Silvia Konnerth

Zur diesjährigen Lit.love am 9. und 10. November 2019 hat die Autorin Silvia Konnerth bereits zugesagt. In unserer Facebook-Gruppe werden wir die nächsten zehn Samstage jeweils unter dem #litlovecountdown einen Buch-Titel vorstellen.
Weitere Beiträge zu „Heidenblütenküsse“ lest ihr bei

Anya: https://www.buecherinmeinerhand.ch
Susanne: https://www.susanne-edelmann.de

Klappentext:
Wenn die Heide Blüten trägt, ist es Zeit, nach Hause zurückzukehren!
Gerade hat Emma ihre Scheidung hinter sich gebracht, da hat das Leben schon eine neue Herausforderung parat: Sie soll eine Pension in der Lüneburger Heide aufkaufen. Eigentlich ein Klacks für die 36-jährige Maklerin, wäre da nicht ein Haken: Das Gebäude steht in Emmas Heimatort – und gehört ausgerechnet ihrer mittlerweile verhassten Jugendliebe Mark. Widerwillig reist Emma zurück nach Hause und wird mit alten Gefühlen konfrontiert. Und dann lernt sie auch noch Pferdewirt Leo kennen, zu dem sie eine besondere Verbindung spürt. Inmitten der idyllischen Heidelandschaft muss sich Emma nun die Frage stellen, was – und vor allem wer – ihr im Leben wirklich wichtig ist.

Interview:
1. Wer ist Silvia Konnerth? Magst du dich mal vorstellen?

Silvia Konnerth ist ein bücherliebender, nähbegeisteter, zuverlässiger und fröhlicher Familienmensch. Ich lebe in der wunderschönen Nordheide, wo ich mich am liebsten in meinem Büro, bei Freunden, in unserer Küche oder im Garten aufhalte. Ich singe gern, obwohl ich es nicht kann, spiele Klavier – das klappt recht gut. Zeit mit meiner Familie ist mir sehr, sehr wichtig, aber manchmal genieße ich es auch, allein zu sein. Langeweile ist für mich ein Fremdwort.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Kurz gesagt: Ich liebte es immer schon, die Frage war nur, ob und wann ich mehr daraus machen würde. Letztlich ergab es sich eher zufällig, als ich auf eine Werbung für ein Fernstudium gestoßen bin, das als Hauptthema Romanschreiben hat. Ich meldete mich an, legte los und ein Jahr später veröffentlichte ich mein erstes Buch.

3. Wie lange, hast du immer an einen der Bücher gearbeitet? Brauchst du für jedes Werk gleich lang?
Im Selfpublishing brauchte ich immer ein gutes dreiviertel Jahr bis Jahr, um komplett fertig zu sein. Jetzt ist mein Ziel, auch jedes Jahr ein Buch zu veröffentlichen, wobei ich mindestens sechs Monate schreibe, allein ein Monat geht sicher auf die Recherche und die Vorbereitung. Mit Schirm, Charme und Kaktus hatte ich innerhalb von zweieinhalb Monaten geschrieben – wie ich das geschafft habe, weiß ich jedoch bis heute nicht.

4. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?
In der Regel nicht. Natürlich berührt mich eine Szene mal, aber ich muss ja objektiv bleiben und auf die Regeln des Handwerks achten. So sehe ich das, aber jeder hält es, wie er meint.

5. Mit Selfpublishing zu Schreiben begonnen und nun eine Verlagsautorin bei Blanvalet? Wie schwierig war der Weg bis dahin? Willst du uns das berichten….
Schwierig ist das falsche Wort, glaube ich. Im Hinblick auf mein Ziel habe ich Entscheidungen getroffen, durchgehalten und versucht, mich Buch für Buch zu verbessern. Das war alles. Klar habe ich zwischendurch auch gezweifelt und gebangt, wurde von Agenturen abgelehnt. Dennoch habe ich immer versucht, an mich und daran zu glauben, dass es irgendwann klappt.

6. Gibt es schon Neuigkeiten für ein Neues Projekt? Darfst du dich dazu schon äußern? Das wäre fantastisch…
Neuigkeiten gibt es natürlich! Der Roman wird im Sommer 2020 erscheinen, denke ich. Er wird auch wieder in der Heide spielen und die Protagonistin ist eine Schriftstellerin, die in eine Schreibkrise gerät. Hier habe ich manchmal schon den Anflug von Mitgefühl erlebt. Vor allem, weil ich genau weiß, wie Carolin sich fühlt.

7. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?
Der schönste – das ist schwierig. Da ich meinen Beruf liebe, erlebe ich natürlich sehr viele tolle Momente. Na ja, vor allem die großen bleiben natürlich in Erinnerung. Der Erfolg von Törtchen zum Verlieben, die darauffolgende Mail meiner jetzigen Agentin und ihr Anruf, als Heideblütenküsse ein Zuhause gefunden hat – das waren schon Kreischmomente.

8. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?
Kritik ist mir sehr wichtig! Nicht nur von Lesern, sondern auch von allen, die mit mir an meinen Büchern arbeiten. Gerade in der Anfangszeit denkt man ja, jedenfalls ging es mir so, dass das, was da auf dem Papier steht, der absolute Hammer ist. Logisch, man ist stolz ohne Ende. Den naiven Teil habe ich mittlerweile übersprungen, und ich weiß, dass bei mir bei jedem Lektorat Tränen fließen. Aber solange die Kritik begründet und am besten noch mit Tipps gespickt ist, wie ich es besser machen könnte, bin ich sehr dankbar, dazu zu lernen. Auch hier macht, wie immer im Leben, – und das gilt für Rezensionen und Kritik aller Art -, der Ton die Musik.

9. Welches von den folgenden Fragen, trifft eher auf dich zu?
Kaffee oder Tee? –
Milchschaum mit einem Schuss Kaffee, im Winter Tee.
Sommer oder Winter? – WINTER!
Gut oder Böse? – Gut.
Süß oder Sauer? – Süß.
Print oder Ebook? – Print, aber auch mal E-Book.
Film oder Buch? – Vorwiegend Bücher, Filme aber natürlich auch.
Fernsehen oder Lesen?
– Lesen.

10. Du bist ja jetzt nicht nur Romanautorin, sondern du hast ja auch eine Arbeitsstelle. Wie koordinierst du all die Tätigkeiten? In welcher Zeit fühlst du dich am wohlsten?
Ich bin Romanautorin und – jetzt kommt diese Formulierung, die bei vielen leider oft einen faden Beigeschmack hervorruft – Hausfrau und Mutter. Und darauf bin ich stolz, auch wenn die Akzeptanz in der Gesellschaft da nicht so groß ist. Ich stehe morgens um fünf auf, schreibe bis viertel vor sechs. Während sich meine Tochter fertig macht, sie ist ja schon zehn, erledige ich den Haushalt, mache die Schulbrote (ich weiß, sie könnte das auch übernehmen, aber ich mache es gerne, weil meine Mutter das auch immer so gemacht hat). Um sieben sitze ich dann wieder im Büro, ab dreizehn Uhr wird gekocht und dann kommt meine Tochter nach Hause, die nach dem Mittagessen Hausaufgaben macht, währenddessen ich die Küche wieder herrichte und eventuell noch ein bisschen arbeiten kann. Manchmal schreibe ich auch nachmittags (wenn keine Hobbies anstehen) und abends noch. Der halbe Tag ist also sehr strukturiert. Ich fühle mich im Prinzip bei allem wohl, was ich mache. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich ehrlicherweise sagen, dass mir die Vormittage am liebsten sind, weil ich mir meine Verpflichtungen dann selbst einteilen kann.

Backrezept:

Mamas Buchweizen-Kirschkuchen
Zutaten:
1 Glas Sauerkirschen
150 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier
100 g Buchweizenmehl
100 g geriebene Mandeln oder Haselnüsse
1 TL Backpulver
(4 Tropfen Rum-Aroma je nach Belieben)
3 EL Milch
Zucker-Zimt-Mischung
Puderzucker

Zubereitung:
Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Butter geschmeidig rühren, den Zucker und Vanillezuckerlangsam zugeben. Mit dem Rührgerät auf höchster Stufe jedes Ei einzeln ½ Minute lang einrühren. Buchweizenmehl und geriebene Mandeln mit dem Backpulver mischen und unter die Masse rühren. Zum Schluss Milch zugeben, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt. Anschließend nach Belieben mit Rum-Aroma verfeinern. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte und eingeölte Springform geben, dann die Kirschen auf der Masse gleichmäßig verteilen. Mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 175°C ca. 45-50 Minuten Ober-/Unterhitze backen. Nach dem Auskühlen kann der Kuchen mit Puderzucker bestreut werden.

Lesehörprobe:

Quelle: Heidenblütenküsse von Silvia Konnerth, gelesen von Alexandra Richter.

Rezension:
Ich brauche Urlaub…
Wie immer, wenn man ein Buch beginnt, muß man sich mit den Protagonisten anfreunden. Silvia Konnerth hat wundervolle Protagonisten erschaffen. Man möchte sie Seite um Seite näher kennen lernen. Außerdem sind hier auch zwei/drei Tierprotagonisten in die Geschichte mit eingebunden worden, das harmonisch zu einer tollen Geschichte führt. Der Hengst Elvis und die Hündin Lilly, so wie die Katze Moritz. Die Handlung beginnt eher traurig, Scheidung, kaputte Beziehung, unerfüllter Kinderwunsch usw… Aber so habe ich mich in die Protagonistin verliebt. Sie ist Stark, aber auch mit einer Prise Schwäche ausgestattet. Und dann die Männer in dem Buch, alle durch weg auf ihre Art sympathisch. Ich hatte mir hier wieder mehr Zeit zum Lesen gegeben, weil ich irgendwie nicht das Ende erreichen wollte. Aber auch dieses Buch hat ein Ende und es stimmt mich traurig, denn Emmi/Emma ist mir sehr ans Herz gewachsen. Das Buch erschien beim Blanvalet Verlag.

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag
  • erschienen am 15. Juli 2019
  • ISBN- 978-3-7341-0653-8
  • Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
  • https://www.silviakonnerth.de

Das Rezensionsexemplar wurde mir vom Blanvalet Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung hat es nicht beeinflusst.

Die Blaubeerdetektive 1 von Perrti Kivinen

✿*゚¨゚✎…. Detektive aus dem Norden

Henrik und ich haben mal wieder ein Buch entdeckt, das über Detektive handelt. Ein schöner Buchtitel: Die Blaubeerdetektive – erschienen im dtv. Nun sind wir aber mal beide der Meinung, das uns die Geschichte nicht so mitgerissen hat. Die in der Ich-Erzählung des Protagonisten, wirkt eher lahm. Allerdings die Idee, wie man an altes Eichenwaldgebiet mit Borkenkäfer und dem Klimawandel gelangt, wurde hier gut beschrieben. Wir werden diese Buchreihe leider nicht fortsetzen.

Auslosung

Gewonnen haben…

Marion Kroll
Claudia Borgas
Rebecca Reis

Herzlichen Glückwunsch!
Ihr dürft euch auf Post freuen.

Sendet mir bitte eure Anschriften per Mail zu:
alexandra@richteronweb.de

#litlovecountdown: Sterne sieht man nur im Dunkeln

Zur diesjährigen lit.Love am 9. und 10. November 2019 hat die Autorin Meike Werkmeister bereits zugesagt. In unserer Facebook-Gruppe werden wir die nächsten zehn Samstage jeweils unter dem #litlovecountdown einen Buch-Titel vorstellen.
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Anya: https://www.buecherinmeinerhand.ch
Susanne: https://www.susanne-edelmann.de
Ute: https://scarlett59.blogspot.com

©Ulrike Schacht

Einige Worte von Meike Werkmeister:
Ich liebe es, auf Reisen in Buchhandlungen zu stöbern. Weil ich dabei so viel lernen kann über die Menschen, die an diesem Ort leben. Und weil ein gutes Buch für mich das schönste Souvenir ist.
Die Idee zu diesem Roman ist ebenfalls unterwegs entstanden. Auf der Nordseeinsel Nordeney, im Frühsommer. Die See war noch rau, der Wind noch frisch. Und plötzlich in einem Moment der Stille, sah ich eine Geschichte vor mir: eine Frau, Anni, die hierherkommt, die etwas sucht, was sie in ihrem Leben vermisst – und etwas anderes findet.
Ich hoffe, Sie begleiten mich auf Annis Reise ans Meer, bei der mehr in ihr durcheinandergewirbelt wird als die Muscheln in der Brandung zu ihren Füßen. Auf eine Reise, bei der es um das geht, wo nach wir alle suchen: ein Stück vom Glück!

©Ulrike Schacht

Klappentext:
Eigentlich ist Anni glücklich. Mit ihrem Langzeitfreund Thies lebt sie in einem hübschen Bremer Häuschen, ihr Geld verdient sie als Game-Designerin und in ihrer Freizeit entwirft sie Poster- und Postkartenmotive. Doch dann will ihr Chef, dass sie das neue Büro in Berlin leitet. Und Thies will auf einmal heiraten. Nur Anni weiß nicht mehr, was sie will. Da meldet sich ihre Jugendfreundin Maria aus Norderney, und Anni beschließt spontan, eine Auszeit zu nehmen. 6 Wochen Sand und Wind, Sterne und Meer – einfach mal durchpusten lassen. Danach sieht sicher alles anders aus. Wie anders, das hätte Anni sich allerdings nicht träumen lassen …

Interview:
1. Wer ist Meike Werkmeister? Magst du dich mal vorstellen?

Guten Tag, ich bin Meike, 40 Jahre alt, geboren in Münster und lebe mit meiner Familie in Hamburg. Ich schreibe als Journalistin für verschiedene Magazine und ich bin Buchautorin. Auf der Lit-Love bin ich in diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei, mit meinem Roman „Sterne sieht man nur im Dunkeln“.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe schon als Jugendliche Gedichte und furchtbar pathetische Kurzgeschichten verfasst. Seit einigen Jahren versuche ich mich nun ernsthaft an Romanideen. Anfangs war es eine heimliche Leidenschaft, dann wurde ich aufgrund meiner monatlichen Kolumne in einer Frauenzeitschrift von meiner heutigen Agentin angesprochen. So habe ich das, was ich nur für mich geschrieben hatte, erstmals rausgegeben. Trotzdem hat es noch einige Jahre gedauert, bis mein erstes Buch erschien.

3. Wie lange, hast du immer an einen der Bücher gearbeitet? Brauchst du für jedes Werk gleich lang?
Ich habe bisher nie nur an einem Buch gearbeitet, sondern auch noch andere Jobs nebenbei erledigt. Ich würde schätzen, dass ich in reiner Arbeitszeit gerechnet etwa ein Jahr für ein Buch brauche.

4. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?
Oh ja, sehr. Bei den traurigen weine ich richtig, das gehört wohl dazu. Man fühlt, leidet, kämpft und freut sich mit seinen Figuren. Nur dann werden sie meiner Meinung nach auf dem Papier lebendig.

5. Mit Selfpublishing (wie in „Nachspielzeit in Sachen Liebe“ – habe ich schon gelesen) zu Schreiben begonnen und nun eine Verlagsautorin bei Goldmann? Wie schwierig war der Weg bis dahin? Willst du uns das berichten….
„Nachspielzeit in Sachen Liebe“ war nicht wirklich Selfpublishing, sondern ist beim Ebook-Verlag dotbooks erschienen. Das war eine spannende Erfahrung mit einem sehr netten Team, aus der ich viel für meine Arbeit als Autorin gelernt habe. Danach habe ich mich direkt ans nächste Manuskript gesetzt, und für das konnte meine Agentin schließlich Goldmann begeistern. Ich denke, ich bin ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass man einfach weiterschreiben muss. Irgendwann führt das zum Ziel.

6. Gibt es schon Neuigkeiten für ein Neues Projekt? Darfst du dich dazu schon äußern? Das wäre fantastisch…
Nächsten Frühsommer erscheint mein neuer Roman bei Goldmann. Ich schreibe gerade täglich daran, und was ich schon verraten kann: Er spielt wieder auf Norderney. Und er hat eine Hauptfigur, die jene Leserinnen, die „Sterne sieht man nur im Dunkeln“ gelesen haben, kennen, nämlich Annis beste Freundin Maria …

7. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?
Das war meine Buchpremiere in Hamburg in diesem Frühjahr. Auf diesen Moment habe ich so viele Jahre hingearbeitet, ich habe einiges einstecken müssen auf dem Weg, oft gedacht, dass ich es nie schaffen werde. Als ich dann am 8. April diesen Jahres endlich mein gedrucktes Buch in Händen hielt und von allen Freunden, der Familie und den Leuten vom Verlag so herzlich dafür gefeiert wurde, war das ein riesengroßes Glücksgefühl. Dafür hat sich jede Mühe, jeder Umweg, jede Zurückweisung gelohnt.

8. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?
Ich bin sehr froh, dass man heute über Facebook und Instagram so direkt mit seinen Lesern kommunizieren kann. Es hat mich berührt, wie viele persönliche Nachrichten ich bekommen habe und immer noch bekomme. Bisher waren alle durchweg positiv und begeistert, wofür ich immens dankbar bin. Nur in wenigen Rezensionen war die ein oder andere etwas kritischer, auch wenn bisher kein wirklicher Verriss dabei war. Ich nehme das durchaus ernst, aber am Ende des Tages muss man sich wohl darauf einstellen, es niemals allen Recht machen zu können.

9. Welches von den folgenden Fragen, trifft eher auf dich zu?
Kaffee oder Tee? – Kaffee
Sommer oder Winter? – Sommer
Gut oder Böse? – Gut
Süß oder Sauer? – Süß
Print oder Ebook? – Print
Film oder Buch? – Buch
Fernsehen oder Lesen? – Lesen

10. Du bist ja jetzt nicht nur Romanautorin, sondern du hast ja auch eine Arbeitsstelle. Wie koordinierst du all die Tätigkeiten? In welcher Zeit fühlst du dich am wohlsten?
Ich arbeite seit neun Jahren als freie Journalistin und bin es gewohnt, mir meine Zeit frei einzuteilen. Früher habe ich immer dann an Romanprojekten gearbeitet, wenn ich ein bisschen Leerlauf hatte. Seit „Sterne sieht man nur im Dunkeln“ ist das Romanschreiben in den Mittelpunkt gerückt. Mal sehen, wie sich das entwickeln wird, aber gerade gefällt es mir so sehr gut. Am kreativsten bin ich übrigens früh morgens, direkt nach dem ersten Kaffee. Ich sage immer halb im Scherz: Was ich bis 11 Uhr nicht geschrieben habe, schreibe ich an dem Tag nicht mehr. Redigieren, Recherche, Plotten usw. geht zum Glück den ganzen Tag.

Bildergalerie:

Lesehörprobe:

Quelle: Sterne sieht man nur im Dunkeln von Meike Werkmeister, gelesen von Alexandra Richter.

Post von Anni:

Rezension:
Sterne sieht man wirklich nur im Dunkeln!
Das Buch wurde mir vom Goldmann Verlag zum Lesen und besprechen zur Verfügung gestellt. Schon die Einladung zum Buch war wunderschön verpackt worden. Dieser Buchtitel ist wunderschön und auch für mich passend zur Geschichte gemacht worden. Die Handlung von Anni und Thies hat mich berührt. Kaum wird ein weiterer Schritt in einer Beziehung kundgetan, kann das harmonische ins Straucheln kommen. Heiratsantrag, wobei sich beide einig sind, auch ohne Trauschein kann es gut gehen. Beförderung in eine neue Stadt: nicht weit hergeholt, denn das passiert im wahren Leben sehr oft. Die Beziehung wird auf eine Probe gestellt, klappt das alles. Wollen die Protagonisten überhaupt ihr eingefahrenes Leben ändern? Und genau diese Schritte werden die beiden uns hier kundtun. Eine Geschichte die auch an einer wunderschönen Kulisse, in Bremen und auf der Nordseeinsel Nordeney, hauptsächlich stattfindet. Ich bin von dem Schreibstil und der Buchidee der Autorin Meike Werkmeister begeistert gewesen. Absolute Leseempfehlung!

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • erschienen am 8. April 2019
  • ISBN- 978-3-442-48787-5
  • Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
  • https://www.meikewerkmeister.de

Das Rezensionsexemplar wurde mir vom Goldmann Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung hat es nicht beeinflusst.

Brüder Grimms Märchen Rätsel 30

Ich möchte euch jeden Freitag ein Zitat aus den Brüder Grimms Märchen vorstellen. Heute ist dieses zu erraten, aus welchem Märchen, das wohl stammt?

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