Interview mit Catherine Duval

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1. Wer ist Catherine Duval? Magst du dich mal vorstellen? 

Ich heiße Catherine Duval und habe zwei große Leidenschaften: Frankreich und Literatur. Dass meine aktuelle Cosy Crime Reihe in Frankreich spielt, ist daher für mich naheliegend. Ich habe mir dazu die Region ausgewählt, in der ich studiert und einige Zeit gelebt habe: das Tal der Loire mit seinen zahlreichen berühmten Schlössern.

2. Die wohl meist gestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Richtig, die Frage wird mir oft gestellt. Aber sie ist gar nicht so leicht zu beantworten. Lesen und Schreiben begleiten mich schon, seit ich lesen und schreiben kann, also schon sehr lange. Als Kind habe ich auf der Reiseschreibmaschine meiner Mutter Geschichten getippt. Manche habe ich auch illustriert und als Büchlein verschenkt. Später habe ich hauptsächlich Gedichte verfasst, aber nur so für mich und zum Vergnügen. Zum Romaneschreiben bin ich erst 2019 gekommen. Und zwar durch Nanowrimo. Und seither lässt es mich nicht mehr los.

3. Du hast letztes Jahr eine neue Krimireihe mit dem Baron Philippe du Pléssis begonnen. Wo löst er seine Kriminalfälle? Wie entstand diese Romanfigur? 

 

Zu dem Setting mit den Schlössern passt ein adeliger Ermittler gut, dachte ich mir. Ich wollte aber keinen absoluten Snob als Charakter haben, sondern mein Baron ist zwar eitel und lebt in besten Verhältnissen, aber er hat das Herz am rechten Fleck und nimmt sich selbst in seiner Ermittlerrolle nicht so ganz ernst – d.h. er ist kein harter Typ, sondern verfolgt eigene Ermittlungsansätze und löst die Fälle durch sein großes historisches und kunsthistorisches Wissen und seinen Feinsinn. Im ersten Band der Reihe steht die Festung von Chinon im Mittelpunkt, im zweiten Band das Schloss Chenonceau. Wo der dritte Band steht, darf ich noch nicht verraten. Fest steht allerdings, dass in jedem Band ein anderes Schloss und damit auch die Geschichte dieses Schlosses und seiner Bewohner im Mittelpunkt steht – auch wenn die Geschichten in der heutigen Zeit spielen.

4. Wie kamst du auf die Idee zu diesen beiden Buchtitel für die Krimis? Wie lange hast du an den beiden Bücher gearbeitet?

Bei den Titeln hatte ich nur Mitspracherecht, das entscheidet in letzter Instanz der Verlag. ich darf aber Vorschläge machen, die durchaus auch berücksichtigt werden. Bis so ein Buch auf den Markt kommt, braucht es ungefähr ein Jahr Vorlauf. Es muss sich um Cover, Titel, Marketing-Texte gekümmert werden und schließlich durchläuft das Manuskript mehrere Lektorats-Runden. Die eigentliche Schreibarbeit dauert mehrere Monate, je nachdem, wie viel Zeit mir mein Beruf für das Schreiben lässt. Das kann man schwer messen.

5. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Auf jeden Fall! Am liebsten mag ich es sowieso, wenn ich beim Schreiben in einen kreativen Flow komme. Die Figuren wachsen einem ans Herz. Und sie rufen einen auch zurück an die Tastatur. Sie wollen, dass man sich um sie kümmert.

6. Hast du einen Lieblingssatz aus diesem Buch, der dich besonders bewegt?

Das ist witzigerweise kein Satz, der mit Spannung zu tun hat oder mit der Lösung des Falls. Vielmehr kommentiert Baron Philippes Tante Aude die Höhen und Tiefen der Liebe, die man im Laufe des Lebens durchlebt. Sie sagt: “Weißt du, es hört nie auf. Egal, wie alt du bist – du wirst im Leben immer wieder jemandem begegnen, der dir dein Herz stiehlt. Stück für Stück. Erst wenn nichts mehr davon übrig ist, ist es Zeit zu sterben.”

7. Welche Dinge verfolgst du mit Leidenschaft?

Ich beschäftige mich täglich mit Frankreich und der französischen Sprache, lese, schreibe und koche gerne. Und ich kann Ungerechtigkeiten nicht leiden. Da kann ich auch schonmal leidenschaftlich emotional werden, wenn ich etwas als ungerecht empfinde.

8. Hast du einen Lieblingsort, an dem du besonders gut deine Geschichten schreiben kannst? Vielleicht an einem Schreibtisch? 

Ich schreibe meistens an meinem Schreibtisch, da ich absolute Ruhe beim Schreiben am liebsten habe. Für Ideen habe ich aber immer ein Notizbuch und einen Stift dabei, egal, wohin ich gehe.

9. Der perfekte Ort, um das Buch zu lesen?

Neben den klassischen Leseorten vielleicht eine Picknickdecke im Grünen mit einem gut mit Leckereien gefüllten Picknickkorb.

10. Gibt es bereits neue Projekte, die in Arbeit sind und von denen Du erzählen möchtest bzw. darfst?

Ja, ich arbeite natürlich an Band 3 der Reihe und ich habe gerade eine Leseprobe für ein anderes Projekt fertig gemacht, einen humorvollen Krimi für Frauen in der Lebensmitte.

Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen (3) von Anna Claire (Hörbuch)

✿*゚¨゚✎….. Hörbuch der Glücksfrauen Saga 3

Die Geschichte um die letzte Freundin, Anni Graf, aus den “Die Glücksfrauen” von Anna Claire wurde wie die anderen beiden Bände von den Sprecherinnen Julia von Tettenborn und Marylu Poolman vorgetragen. Die ungekürzte Hörbuchfassung habe ich bei Audible erworben. Und wenn die Hörbücher ungekürzt sind, macht das nebenbei mitlesen immer einen heiden Spaß. Die Stimmen haben mich in die Jahre 1939 bis 1945 und in die Jetzt-Zeit mitgenommen. Eine schöne Hörbuch Trilogie, die ich absolut empfehlen kann und meine ausführliche Buchbesprechung findet ihr wie immer auf meinem Buchblog!

 

Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen (3) von Anna Claire

✿*゚¨゚✎….. Das Geheimnis der Rosen

Der dritte und letzte Band aus der Glücksfrauen Saga von Anna Claire hat mir am besten gefallen. Die Autorin wurde von Band zu Band immer besser mit ihren Geschichten. Im ersten Buch aus der Trilogie dachte ich mir, wie naiv kann Anni denn nur sein! Aber in ihrer eigenen Geschichte ist es sie, die dann doch die schlimmsten Erlebnisse durch gemacht hatte. Schon ihr Verlobter hatte einen nicht so guten Charakterzug erhalten, aber er ist durchaus gelungen. Ihre Zeit im KZ wegen Betrug, wurde so echt nieder geschrieben, als ob ich dabei gewesen wäre. Dieser Abschnitt in der Geschichte ließ mich erschaudern. Und dann die Agentensache kam richtig gut an, da lernte sie ihren Mann und Vater ihrer einzigen Tochter kennen und lieben. Da hat mir das Lesen wieder eine Leichtigkeit zurück gegeben. Natürlich war es spannend und ernüchternd. Diese Zeit 1939 bis 1945 war einer der schlimmsten geschichtlichen Ereignisse, die nicht wieder passieren darf. Und die Autorin Anna Claire hat diese Zeit in eine gut durchdachte Geschichte als eine Glücksfrauen Trilogie herausgebracht, die man gelesen haben sollte. Absolute Leseempfehlung!

Die Glücksfrauen – Die Kraft der Bücher (2) von Anna Claire (Hörbuch)

✿*゚¨゚✎….. Hörbuch der Glücksfrauen Saga 2

Ich habe auch zu dem zweiten Band der Glücksfrauen Saga Trilogie, von Anna Claire, das Hörbuch über Audible, während dem Lesen mit angehört. Die beiden Sprecherinnen Julia von Tettenborn und Marylu Poolman haben den historischen Roman ungekürzt in nur 10 einhalb Stunden vorgelesen und mich neben dem Lesen durch ihre Stimmen noch realer den Roman wahrnehmen lassen. Meine ausführlichere Buchbesprechung der TB Variante findet ihr im Menü-Rezensionen. Ich kann euch diese Buchreihe, egal ob in TB oder Hörbuchversion nur wärmstens empfehlen!

Die Glücksfrauen – Die Kraft der Bücher (2) von Anna Claire

✿*゚¨゚✎….. Die Kraft der Bücher

Nachdem ich den ersten Band der Glücksfrauen Saga Trilogie in kürzester Zeit ausgelesen hatte, folgte der zweite Band in genauso schnellem Leserythmus. Innerhalb weniger Tage bin ich in die Vor-, während- und in die Nachkriegszeit vom 2. Weltkrieg und anschliessend in die Jetztzeit Brasilien 2023 in das Geschehen eingetaucht. Die Autorin Anna Claire hat mich mit den drei unterschiedlichsten Frauen, die in dieser Zeit befreundet waren, egal aus welcher Herkunft die ein oder andere stammte, mitgenommen. Maria ist Jüdin und hat es mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern geschafft in ein freies Leben zu fliehen. Der Fluchtweg über die Pyrenäen war waghalsig und gefährlich, aber die Kraft ihrer ausgewählten Flucht-Bücher half ihr durchzuhalten. Es fühlte sich während dem Lesen so real an, das ich mit Marias Enkelin Sandra und mit Luises Enkelin June die Fluchtroute zusammen gegangen bin. Ich fieberte und schluchzte herzerbrechend mit, wenn die Situationen sehr brenzlig wurden. So spannend geschrieben, dass mich der historische Roman tatsächlich in den Geschichtsunterricht zurückversetzt hatte. Zweiter Weltkrieg war einfach nur grausam!

 

Die Glücksfrauen – Der Geschmack von Freiheit (1) von Anna Claire (Hörbuch)

✿*゚¨゚✎….. Hörbuch der Glücksfrauen Saga 1

In knapp 12 Stunden wurde ich in eine Zeit um 1936, kurz vor dem 2. Weltkrieg und in die Gegenwart 2023 in eine bewegende Geschichte mitgenommen. Anna Claire hat in ihrem ersten Band “Die Glücksfrauen – Der Geschmack der Freiheit” die Geschichte um Luise und ihrer Enkelin June gegeben. In den anderen beiden Bänden werden wir das Erlebte, dann von den anderen beiden Freundinnen, Maria und Anni und deren Enkelinnen, bekommen. Eine ausführliche Rezension habe ich für das TB gemacht. Ich möchte den beiden Erzählerinnen Julia von Tettenborn und Marylu Poolman hier eine Mitteilung mitgeben, das sie der Geschichte mit ihren Stimmen, es zu einem für mich mitreissenden Leseerlebnis gemacht haben. Ich konnte ihnen durchweg gut folgen. Wundervolle deutliche Aussprache. Absolute Hörbuch Empfehlung. Habe das Hörbuch bei Audible erworben.

Die Glücksfrauen – Der Geschmack von Freiheit (1) von Anna Claire

✿*゚¨゚✎….. Der Geschmack von Freiheit

Ein packender Auftakt der Trilogie “Die Glücksfrauen – Der Geschmack von Freiheit” ist der Autorin Anna Claire alias Anja Saskia Beyer hier wortwörtlich gelungen. Ich liebe das Geschriebene von dieser Autorin, egal ob es Wohlfühlromane oder die Historische Literatur ist. Sie schreibt ihre Geschichten gut recherchiert und wirklich so lebendig, als ob man ein Teil des Geschehens beim Lesen ist.
Man erfährt in dieser Geschichte hauptsächlich in zwei Zeitebenen 1936 und 2023, das Leben von Luise und ihrer Enkelin June kennen. Die Trilogie handelt allerdings von drei unterschiedlichen Schicksale – dreier Freundinnen vor und während des 2. Weltkrieges.
Luise eine Widerstandskämpferin flieht nach New York, nachdem sie aufgeflogen ist, um dort den Wunsch der drei Freundinnen in die Wirklichkeit umzusetzen. Ein eigenes Restaurant! Ihre Schiffsreise und das Ankommen auf dem Neuen Kontinent wird hier authentisch aufgeschrieben. Ich hatte es mir so gut bildlich vorstellen können, wie sie ums Überleben kämpft und diesen Wunsch nach einem eigenen Restaurant am Leben hält, durchzustehen. Eine sehr beeindruckende und mitfühlende Geschichte.

Ich finde es mutig, von Schrifsteller/innen, das sie diese bewegende Zeit in Romanen einen Geschichte geben – um sich an diese Greueltaten zu erinnern. Krieg ist keine Lösung!