Über Alexandra Richter

Ich bin 1974 in Darmstadt, Hessen geboren. Aufgewachsen in Karlsruhe, Baden Würtemberg. Lebe nun fest mit meiner Familie in Bühlertal im Schwarzwald. Habe Krankenpflegehelferin gelernt und bin jetzt Mutter und Hausfrau.

Interview mit C.R. Scott

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist C.R. Scott? Magst du dich mal vorstellen?

Hallo! Ich bin C. R. Scott, 34 Jahre alt und ich schreibe zeitgenössische Liebesromane mit dem gewissen Prickeln und Happy End. Bürgerlich heiße ich Carina und so kann man mich auch gerne nennen.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich schreibe, seit ich das in der Grundschule gelernt habe. Seitdem habe ich davon geträumt, Schriftstellerin zu werden, und jahrelang an meinem Stil gefeilt.

3. Hast du Rituale beim Schreiben? Vielleicht das Cafe um die Ecke?

Ja, tatsächlich versuche ich mehrmals wöchentlich für zwei, drei Stunden im Café um die Ecke zu schreiben. Dadurch komme ich mal raus, unter Menschen. Aber auch zu Hause brauche ich unbedingt ein Heißgetränk neben der Tastatur, ob nun Tee oder Kaffee.

4. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Wie läuft das bei Selfpublishing ab?

Als verlagsunabhängige Autorin kümmere ich mich um viele Dinge, die rund um das Schreiben anfallen, selbst. Ich pflege einen engen Kontakt zu meinen Lesern, gebe Cover, Lektorat und Korrektorat in Auftrag, buche Anzeigen, organisiere Verlosungsmaterial, erledige die Buchführung – und was eben noch so anfällt. Da ich sehr häufig veröffentliche, wird mir also nie langweilig. Entweder bin ich gerade am Schreiben oder kümmere ich mich um das Drumherum. Und ich liebe es!

5. Vor deiner Zeit als verlagsunabhängige Autorin hast du für den renommierten Carlsen Verlag geschrieben. Warum jetzt als Selfpublisher?

Ehrlich gesagt war mein Wechsel zum Selfpublisherdasein mehr ein Plan B. Ich wollte eigentlich gerne weiter für große Publikumsverlage schreiben, allerdings wollten die mich nicht. Sehr viele meiner Bewerbungen wurden von den Verlagen und auch Agenturen abgelehnt. Da war es mehr ein Greifen nach dem letzten Strohhalm, das Selfpublishing auszuprobieren. Anfangs wusste ich nämlich nicht, dass das Selfpublishing so viele Möglichkeiten bietet und mittlerweile dermaßen professionell geworden ist. Aber gleich mein Debütroman als C. R. Scott war ein voller Erfolg, und seither kann ich mir nichts Schöneres mehr vorstellen. Man hat viel Verantwortung, aber eben auch viele Freiheiten, und das weiß ich sehr zu schätzen.

6. Du hast auch schon mehrere Bücher geschrieben? Erzähle uns bitte etwas davon… Und warum ausgerechnet prickelnde Liebesromane mit Happy End?

All meine Werke sind Liebesgeschichten, die in der heutigen Zeit spielen und in den USA stattfinden. Sie sind figuren bezogen geschrieben und enthalten mit ein paar Erotikszenen das gewisse Etwas. Warum? Weil ich genau das auch total gerne lese und dementsprechend mit Begeisterung und Erfahrung dahinterstehe.

7. Was genau ist der Romance-Club?

Der Romance-Club ist ein Zusammenschluss aus aktuell 46 Liebes- und Erotikromanautorinnen, die sich gegenseitig unterstützen, statt sich als Konkurrenz anzusehen. Unser Steckenpferd ist unser gemeinsamer Newsletter, der alle zwei Wochen erscheint und aktuelle Lesetipps zu Neuerscheinungen enthält. So können wir unsere Stammleser bündeln und die Abonnenten erhalten romantische Neuveröffentlichungen bequem auf einen Blick. Außerdem bieten wir darin Gewinnspiele an, die von der jeweiligen Autorin selbst organisiert werden. Es lohnt sich also, sich anzumelden.

8. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Oh ja, unbedingt! Ich kann mich immer gut in die Figuren rein fühlen und nehme die Geschichte beim Schreiben so wahr, als würde sie wirklich passieren und ich wäre hautnah dabei. Immer, wenn ich nicht schreibe, kommt es mir so vor, als würden die Figuren eingefroren herumstehen und hilflosen Blickes auf mich warten.

9. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Puh, das ist schwer zu sagen. Wie soll man sich da entscheiden? Einmal, da hat mich eine Leserin im Flugzeug erkannt und angesprochen, als ich gerade in den Urlaub nach Irland gereist bin. Ich weiß nicht, ob das der schönste Moment von allen war, aber es war definitiv eine nette Überraschung.

10. so spontan… was fällt dir dazu ein?
Lieblingsfarbe: Blau
Lieblingsbuch: Stolz und Vorurteil
Lieblingsschriftsteller(in): Jane Austen
Lieblingsgetränk: Cappuccino
Lieblingsfilm: Stolz und Vorurteil (2005)
Lieblingsschauspieler(in): Sandra Bullock
Lieblingsort: Zu Hause
Lieblingsland: USA
Lieblingshobby: Freunde treffen

Interview mit Alizee Korte

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Alizee Korte? Magst du dich mal vorstellen?

Hallo und danke für die Einladung! Es freut mich, dass ich hier sein darf. Was kann ich über mich erzählen? Ich bin 48 Jahre alt, vollzeitarbeitende Familienernährerin und Freizeitautorin. Als Autorin Alizée Korte bin ich seit achtzehn Monaten aktiv. Ich habe bisher zwei Bücher veröffentlicht, meinen Roman „Dein Weg, meine Liebe“ im Oktober 2017 und im Juli 2018 den Erzählungsband „Das Echo der Farben“. Beide Bücher finden sich im Genre zeitgenössische Belletristik.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Die wohl am häufigsten gegebene Antwort: Ich habe immer schon gern Geschichten erzählt und der Erwerb der Schreibfähigkeit war eine willkommene Möglichkeit, sie festzuhalten und über längere Zeiträume hinweg zu optimieren. Mit dreizehn beschloss ich, Schriftstellerin zu werden. Mit sechzehn korrigierte ich: notfalls auch Journalistin! Mit siebenundzwanzig blickte ich auf sieben Romanmanuskripte, zahllose Kurzgeschichten, Erzählungen und Notizbücher voller Plotskizzen und gratulierte mir zu meinem Magister in Politikwissenschaft und dem Scheitern meines Plan A. Denn ich hatte es weder zu einem Verlagsvertrag, noch zu wirklich relevanten Publikationen gebracht. Also trat Plan B in Kraft. Ich wurde Journalistin. Dass ich 2012 doch noch mal einen Anlauf nahm, mit „Dein Weg, meine Liebe“ einen Roman zu schreiben, lag auch daran, dass ich vor meiner Tochter weder als „gescheitert“ dastehen wollte, noch als eine Frau, die aufgibt. Und da man heutzutage auch ohne Verlag publizieren kann, war das mein Weg.

3. Hast du Rituale beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Nein. Mein Rechner, meine Tastatur und ich. Bräuchte ich mehr, würde sich meine spärliche Schreibzeit noch mehr reduzieren und ich würde gar nichts mehr schaffen. Für „Dein Weg, meine Liebe“ habe ich neben Vollzeitjob und Familie fünf Jahre gebraucht. Die Erzählungen aus „Das Echo der Farben“ stammen bis auf eine, die ich im Frühjahr 2018 schrieb, aus den Jahren vor 2004. Ich habe sie lediglich überarbeitet.

4. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Ja, natürlich. Ich muss mich beim Schreiben sehr in die Szene hineinbegeben, alles ganz genau visualisieren und mithören. Nur dann kann ich das Geschehen realistisch wiedergeben, ohne dass eine Figur zwischendurch Augenfarbe oder Garderobe wechselt, die Sonne mittags untergeht oder sich die Architektur nach Harry-Potter-Manier verschiebt. Ich visualisiere übrigens auch meine Charaktere so individuell, dass es keine realen Abbilder von ihnen gibt. Ich musste mal jemanden suchen, der aussieht wie Etienne Jeancour. Ich bin fast verzweifelt. Inzwischen kann ich verraten: Er hat ein bisschen was von Jon Kortajarena – aber nur in einigen (alten) Bildern. Dass es für mich beim Schreiben dann auch sehr emotional wird, sollte klar sein. Deshalb schreibe ich auch ungern an Orten, wo Fremde mich sehen könnten.

5. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Nach der Veröffentlichung von „Dein Weg, meine Liebe“ habe ich angefangen, meine Autorenpräsenz (Website, Facebook, Twitter, Instagram) aufzubauen und mit Bloggerinnen in Kontakt zu treten. Ich dachte nicht, dass ich noch ein zweites Buch herausbringen würde, wollte aber alles tun, damit das erste möglichst viele LeserInnen findet. Ich bin einfach sicher, dass wir in der Literatur mehr Figuren wie Etienne Jeancour brauchen und dass es dafür auch ein Publikum gibt. Etwa ein halbes Jahr nach Erscheinen des Romans habe ich gedacht, dass ich auch meine Erzählungen veröffentlichen könnte. Quasi als Abschluss meines schriftstellerischen Schaffens. Irgendwann währenddessen kam mir dann die Idee, aus den ausrangierten Romanszenen eine Fortsetzung zu schreiben. Daran arbeite ich jetzt seit über einem Jahr.

6. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Ich finde jeden Moment großartig, wenn ich mitbekomme, dass jemandem mein Buch gefallen hat. Ich mag es, wenn Frauen sich trotz seiner Behinderung in Etienne Jeancour „verlieben“ und wenn mir jemand schreibt, dass sich der eigene Blick auf Menschen mit Behinderung durch meine Geschichte verändert hat.

7. Neben dem Schreiben und Reisen ist Japan eine große Leidenschaft von Dir? Erzähl uns doch bitte, warum das so ist. Ich und meine Leser sind neugierig! (Mein Älester macht gerade Work&Travel und ist seit 26.4.19 in Japan)

Japan war eins der ersten Länder, das ich allein bereist habe. Ich war mit meiner japanischen Freundin unterwegs und hatte viel Familienanschluss. Damals mit knapp zwanzig habe ich viele Dinge entdeckt, die ich bis heute schätze, zum Beispiel japanische Reiskuchen, die ich gerade jetzt nasche.

8. Du bist ja jetzt nicht nur Romanautorin, sondern du hast ja auch eine Arbeitsstelle. Wie koordinierst du all die Tätigkeiten? In welcher Zeit fühlst du dich am wohlsten?

In meinem Roman sagt Etienne Jeancour einmal: „Ein gutes Leben ist wie ein guter Kampf im Karate: Man trifft, man trifft nicht. Es kommt darauf an, eine Balance zu finden zwischen dem, was gelingt und dem, was nicht gelingt.“ In meinem Leben als vollzeitberufstätige Familienernährerin gibt es Einiges auszubalancieren und die Dinge, die gelingen, kommen glücklicherweise aus allen Bereichen. Gerade war ich mit meiner Tochter einige Tage in Florenz und habe ihr die Kunst der Renaissance näher gebracht. Das war eine sehr schöne Mutter-Tochter-Zeit. Auch beruflich gibt es neue, spannende Entwicklungen und nach Feierabend habe ich gerade einen guten Lauf mit meinem zweiten Roman. Dafür sind die Gesundheit und die Sozialkontakte momentan Schwachstellen. Das Leben ist eben nie perfekt, aber solange es Dinge gibt, die gelingen, nenne ich es gut.

9. Der Roman “Dein Weg, meine Liebe” erschien ja im Herbst 2017. Mit “Das Echo der Farben”, einem Erzählungsband, erschien im Juni 2018. Hast du nur diese Beiden oder hast du evtl. auch unter Pseudonyme schon veröffentlicht?

Alizée Korte ist mein einziges Pseudonym. Unter meinem bürgerlichen Namen findet sich alles, was mit meinem Hauptjob zu tun hat, das heißt: auch Vieles zu meinen Chefs. Das wollte ich nicht mit meiner schriftstellerischen Tätigkeit vermischen.

10. Etwas aus der Vergangenheit und mal ganz spontan eine andere Frage: Hattest du während deiner Schulzeit eine Judendliebe?

Ja, hatte ich. War eine komplett einseitige Sache und ich habe danach Jahre gebraucht, um zu kapieren, dass Liebe nichts ist, was man sich durch Anpassung und Gefallen-Wollen erarbeitet, sondern etwas, was man bedingungslos geschenkt bekommt.

Interview mit Carin Müller/Charlotte McGregor/Charlotte Taylor

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1. Wer ist Carin Müller/Charlotte McGregor/Charlotte Taylor? Magst du dich mal kurz vorstellen?

Wer bin ich und wenn ja, wie viele? Mein echter Name ist Carin und ursprünglich komme ich aus München, lebe aber seit inzwischen 16 Jahren in Frankfurt. Ich bin verheiratet, wir haben einen Hund  (Airedale Terrier Toni) und lieben es, in der Weltgeschichte herumzureisen. Charlotte ist deutlich jünger – die gibt’s erst seit Ende 2014 und hat sich in unserer Autoren-WG auf die Liebe spezialisiert.

2. Die wohl meist gestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Meine Standard-Antwort darauf lautet: Weil ich in der ersten Klasse dazu gezwungen wurde. Ich hatte aber tatsächlich schon sehr früh den Wunsch, Geschichten zu schreiben. Nach dem Abitur habe ich ein Germanistik-Studium begonnen und nebenbei beim Radio gearbeitet. So bin ich zum Journalismus gekommen. Irgendwann wurde der Drang nach einem eigenen Buch immer größer und dann habe ich einfach losgelegt. Mein erster Roman “Mopsküsse” ist vor 10 Jahren bei Goldmann erschienen.

3. Warum schreibst du mittlerweile unter zwei Pseudonymen? Ist das wegen dem Genre?

Ja genau, ich wollte das trennen. Charlotte hat sich ganz und gar der Liebe verschrieben – und da darf es auch mal ein bisschen expliziter prickeln. Als Carin bin ich nicht so eindeutig aufgestellt, aber definitiv ohne Erotik.

4. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Du machst dir gar keine Vorstellung, wie sehr! Gerade bei traurigen Szenen heule ich während des Schreibens manchmal Rotz und Wasser … Ganz, ganz schlimm.

5. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Unterschiedlich. Wenn es beendet ist, ist es in der Regel ja noch nicht veröffentlicht. Da kommt dann der ganze Rattenschwanz mit den diversen Überarbeitungsschritten, Lektorat, Korrektorat noch hinterher. Wenn ich ein Buch im Selfpublishing veröffentliche muss ich mich auch um den ganzen Marketing-Kram kümmern. Da bleibt nicht so viel Zeit für ein anderes Projekt parallel. Anders ist es bei Verlagstiteln, da mahlen die Mühlen langsamer und da kann es gut sein, dass ich bereits am nächsten Manuskript arbeite (oder es sogar schon fertig habe) ehe das vorherige überhaupt veröffentlicht ist.

6. Wieviele Bücher hast du insgesamt schon geschrieben?

Wenn ich alles zusammenrechne, komme ich auf knapp 30. Da sind dann aber auch kürzere Geschichten dabei.

7. Hast du schon Neue Ideen für ein weiteres Buch? Wenn ja, möchtest du uns etwas darüber berichten?

Ideen habe ich fast unendlich viele – und einige Projekte sind auch schon weiter gediehen. Am 6.6. erscheint mein nächster Charlotte-Roman. Zwei weitere Projekte, die aber eher Verlagsstoffe sind, sind auch schon in der Mache.

8. Bist du mittlerweile auch eine Freie Autorin oder hast du noch einen BrotJob? Wie koordinierst du all die Tätigkeiten? In welcher Zeit fühlst du dich dann am wohlsten?

Ich bin seit 1999 selbständig und verdiene mein Geld mit Schreiben. Das ist leider nicht immer mit Büchern, sondern auch journalistische Arbeit, PR-Projekte … Das mache ich auch immer noch zum Teil, aber hauptsächlich arbeite ich als Buchautorin. Und da ist es so wie in jedem Job. Es macht nicht jeden Tag Spaß.

9. Wie wichtig sind dir die Rezensionen der Leser? Kannst du auch mit Kritik umgehen? Immer wieder ein heißes Thema?

Die Meinung der Leser ist mir sehr wichtig. Da geht es mir wie den allermeisten anderen Kollegen. Natürlich wollen wir alle erfahren, wie unsere Buchbabys bei den echten Menschen draußen ankommen. Ich persönlich lege großen Wert auf ehrliche Meinungen und finde es auch nicht schlimm, wenn mal Kritik dabei ist. So ist das Leben, nicht alles kann jedem gefallen. Ich freue mich über jede Einschätzung, weil sich dann ein Mensch die Mühe gemacht hat, mein Buch zu lesen und zu beurteilen. Das allein verdient schon Respekt. Dass es manchmal Fake- oder Hass-Rezis gibt (von denen ich bislang weitgehend verschont geblieben bin), ist natürlich nicht schön, aber auch kein Weltuntergang. Es gibt schlimmere Dinge im Leben. Insofern bin ich da ziemlich gelassen.

10. Etwas aus der Vergangenheit: Wenn du an die Schule zurückdenkst, was war da dein liebstes und welches dein verhasstestes Fach – und wieso?

Geliebt habe ich tatsächlich Deutsch – weil ich  mich einfach schon immer gern mit dem geschriebenen Wort auseinandergesetzt habe. Biologie mochte ich auch wahnsinnig gerne und kann mich bis heute dafür begeistern. Nicht so mein Fall waren Mathe, Physik und Chemie… auweia, auweia…

Wer den Frosch küsst von Konstanze Harlan

✿*゚¨゚✎…. Fast ein Märchen und doch Real

Ich habe das Buch von Konstanze Harlan über die Wanderbuch Aktion auf FB lesen und kennen gelernt. Das Buch war der Start für Sie als Autorin. Die Story hat mir sehr gut gefallen. Endlich mal keine Geschichte mit Problematik in der Beziehung oder eine vorsich hin triefende Liebesgeschichte. Sondern eine humorvolle mitreißende und doch in irgendeiner Art reale Handlung. Der flüssige Schreibstil macht das Lesen wirklich sehr angenehm und man kann es lesen ohne sofort den Faden zu verlieren, bei einer Lesepause.
Die Mischung an Witz, Liebe und auch etwas Tragik ist genau richtig und sorgt dafür, daß die Geschichte nicht langweilig wird.
Leider kam das Ende etwas plötzlich, ich hätte liebend gern noch weiter gelesen. Die unterhaltsame Geschichte, mit den vielen Filmszenen und den wundervollen unterschiedlichen Charakteren, die im Scheinwerferlicht ein Leben, hier sogar in Schrift spielen, ist gut ausgearbeitet und läßt mich wirklich in diese Welt hinein abtauchen. Gelungen und absolut empfehlenswert.

Liebe Konstanze Harlan, ich war begeistert von deinen Buch. Ich hoffe bald mehr von dir lesen zu dürfen.

Die Krokodilbande in geheimer Mission von Dirk Ahner

Ich schenk dir eine Geschichte 2015

In diesem Jahr wurde die Geschichte von Dirk Ahner „Die Krokodilbande in geheimer Mission“ ausgewählt. Ich werde euch das Vorwort hier notieren und euch meine Rezension mitteilen.

Ein geheimnisvoller Brief, mit 15.000 Euro gefüllt, bringt die Freunde Danilo und Mike auf die Spur organisierter Tierschmuggler. Gemeinsam mit ihrer Freundin Jo nehmen sie als Detektiv-Kommando “Krokodilbande” die Ermittlungen auf. Plötzlich stecken sie mitten in ihrem ersten Fall. Doch je mehr sie den Ganoven auf die Schliche kommen, desto stärker begeben sie sich selbst in Gefahr.

Spannende Verfolgungsjagden, knifflige Aufgaben und unerwartete Wendungen – der Roman “Die Krokodilbande in geheimer Mission”zum Welttag des Buches 2015, der in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum feiert, hat alles, was eine gute Krimi Geschichte braucht. Und wer steckt am Ende hinter dem Tierschmuggel?

Der Autor Dirk Ahner hat mich und Henrik mit auf eine wirklich gute Kinderkrimireise mitgenommen. Die Protagonisten sind im Alter von Henrik (12 Jahre) und haben echt Mut den Leser auf eine spannende Recherchereise rund um den Tierschmuggel für aussterbenden Tierarten zu entführen. Uns hat die Geschichte sehr gefallen.

Hochzeit in Maine von Jana von Bergner

✿*゚¨゚✎…. Hochzeitsplanerin

Man wird hier wieder wortwörtlich für Kapitel zu Kapitel in die Geschichte mit einbezogen. Jeweils aus der Sicht von Amber in der Gegenwart und die Sicht von Jared in der Vergangenheit. Man verliebt sich sofort in beide Protagonisten, diese von der Autorin Jana von Bergner mit einem warmherzigen Charakter erstellt wurden. Die Story an sich ist gut vorausschauend geschrieben und doch mit Spannung versehen worden. Man stellt sich wirklich die Frage bis zum Ende: Klappt das noch mit den Beiden? Der Schreibstil ist wie bei den anderen Büchern von ihr, die ich schon gelesen habe, locker, leicht und raffiniert geschrieben. Ich mag diese Schreibart und die Art ihrer Geschichten. Empfehlenswert!

P.S: Du fehlst mir von Hannah Siebern

✿*゚¨゚✎…. Du fehlst mir!

In einer Wanderbuchaktion auf FB habe ich das Buch “P.S: Du fehlst mir” von Hannah Siebern lesen dürfen. Ihr Schreibstil hat mir schon in der Barfuß Buchreihe sehr gefallen. Sie schreibt leichte, verständliche Sätze, in denen man sich emotional in die Geschichte fallen lassen kann. Schon allein diese Buchidee, Briefe zu schreiben in der heutigen schnellen und technischen Welt, für so mancher ein NO GO, geht gar nicht! Aber diese beiden Protagonisten können sich leider nur per Postweg austauschen. Ich war von Beginn an richtig in den Bann gezogen worden, wollte erfahren, wie die Beiden, es doch über die zwei Jahre bis zum nächsten Treffen schaffen, für einander dazu sein. Und es passiert soviel in dieser Geschichte. Man braucht auf alle Fälle Taschentücher, eine ganze Menge. Danke für die schöne Lesezeit.

Lesung: Oliver Pötzsch

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(.¸.•´ (¸.•` ☆ ¤º.`•.¸.•´ ☆……….. Lesung mit Oliver Pötzsch

Der Autor Oliver Pötzsch ist Vater von zwei pubertierenden Teenager und hoffentlich glücklich verheiratet. So stellt er sich an seiner Lesung zum Buch “Der Spielmann” in Bruchsal vor. Wir wurden von der Stadtbibliothek herzlich willkommen geheißen, ebenso von der Buchhandlung Caroline Wolf. Oliver Pötzsch kam mir und dem Publikum sehr sympatisch rüber. Seine Lesestellen sind gut gewählt worden und sehr gut vorgetragen. Nicht nur sein Buch hat er vorgestellt, sondern auch einiges aus der Zeit vom 15. Jahrhundert mitgebracht. Seine Vorfahren sind ja einer Henkersfamilie entsprungen, und daraufhin hat er darüber auch begonnen zu schreiben. Erst war er im Bayrischen Rundfunk tätig, bervor er mit seinen Büchern nun Schriftsteller geworden ist. Er liebt Klassiker, wie Goethe & Co. Das Buch “Der Spielmann” bekommt noch einen zweiten Teil im Herbst 2019 “Der Lehrmeister” dazu. Und was ich noch beeindruckend fand, er hat uns echt was vorgezaubert. Sensationell!

Die Jagd nach dem Leuchtkristall von THILO

Ich schenk dir eine Geschichte 2014

In diesem Jahr wurde die Geschichte von THILO „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“ ausgewählt. Ich werde euch das Vorwort hier notieren und euch meine Rezension mitteilen.



Stellt euch vor, ein rätselhafter Brief führt euch in eine fremde Welt, eine Welt mit vielen interessanten Fantasy-Gestalten und gefährlichen Abenteuer. So ergeht es den Zwillingen Anne und Christian, die sich plötzlich auf der spannenden “Jagd nach dem Leuchtkristall” befinden.

Zum Welttag des Buches 2014 nimmt THILO euch mit auf eine abenteuerliche Reise in das Erdreich, das von finsteren Araks beherrscht wird. Nachdem auch noch der Leuchtkristall der Erdreich-Bewohner gestohlen wurde, droht deren Welt in Finsternis zu versinken. Es sei denn, jemand hat den Mut sich gegen die Araks zu wehren und den Leuchtkristall zurückzuerobern.

Mehr will ich an dieser Stelle auch nicht verraten- lest selber und laßt euch von der packenden Geschichte mitreißen.

Henrik und ich haben uns dieser Geschichte 2014 auch gewidmet und sind der Meinung, das uns diese “Ich schenk dir eine Geschichte” besser gefällt als 2013. Die Fantasy Geschichte ist wirklich für Kinder und Jugendliche super spannend geschrieben. Mit den einzelnen Skizzen im Buch konnte man sich die Fabelwesen auch vorstellen. Absolut gelungen von THILO.

Immer noch wir von Elja Janus

✿*゚¨゚✎…. Immer noch wir

In einer Lesegemeinschaft habe ich vom FeuerWerke Verlag das Buch zum Lesen erhalten. Das Buch von Elja Janus “Immer noch wir” hat einen bezaubernden Buchtitel in einem von Vergissmeinnicht Blümchenranke gestaltetes Buchcover. Ein schöner Hingucker für einen leidenschaftlichen Liebesroman. Die Geschichte zwischen den Protagonisten Carolina und Johannes wird hier sehr schön erzählt. Sie kennen sich seit der Kindergartenzeit und später treffen sie sich einfach wieder und es ist plötzlich soviel mehr. Hier ist neben dem Glück verliebt zu sein auch jede Menge Angst und Beide versuchen es auf eine wundervolle Art es gemeinsam zu bewältigen. Den Verlust eines geliebten Menschen in der Teenagerzeit kann Spuren hinterlassen, aber auch einen Betrug während einer Beziehung. Und diese hindern oft an etwas Neuem anzuknüpfen. Und so hat die Autorin eine gute Geschichte mit diesen Themen geschaffen. Empfehlenswert!