✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Anne Marie Käfer? Magst du dich mal vorstellen?

Anne-Marie Käfer ist mein Pseudonym, unter dem ich humorvolle Romane veröffentliche. Ich bin verheiratet, Mama eines erwachsenen Sohnes und mittlerweile auch zweifache Omi. Ich lebe in einem ländlichen Teil des Ruhrgebietes und wenn ich mal nicht am Schreibtisch sitze, findet man mich im Garten beim Unkrautjäten oder ich muss Dinge erledigen, die mich vom Schreiben abhalten.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Wenn ich die Geschichte glaube, die meine Eltern und Großeltern erzählt haben, bin ich schon mit einem Block und Bleistift auf die Welt gekommen. Ich schrieb sehr gerne und freiwillig. Auf meinem Wunschzettel an das Christkind standen an erster Stelle immer: Schöne Schreibhefte und: Ein Füller. Als Jugendliche nahm ich an einem bundesweiten Schreibwettbewerb teil und ergatterte den 2. Platz. Anschließend habe ich weiter mit Buchstaben jongliert … meine Geschichten sind immer länger geworden.

3. Könntest du deinen Arbeitsplatz beschreiben?

Mein Arbeitsplatz befindet sich mitten in einem Blätterwald. Auf meinem Schreibtisch liegen unglaublich viele Zettel, an den Wänden vor und neben mir hängen ebenfalls Notizen, die ich während des Schreibens meiner Bücher gemacht habe. Ich weiß aber genau, wo was angepinnt ist oder liegt, wenn ich es brauche. Und … neben meinem Laptop steht immer eine große Tasse mit Kaffee oder Kakao. Mein Büro ist Sperrgebiet.

4. Wann und Warum hast du dich entschlossen deine Erste Geschichte zu veröffentlichen?

Ich hatte schon immer den Wunsch, mein Geschriebenes zu veröffentlichen. Als ich vom Selfpublishing erfahren habe, war das für mich keine Frage mehr, denn Amazon hat ein neues Spielfeld freigegeben und neue Regeln aufgestellt. Mein Debüt-Roman „Lügen haben rote Haare“ hat den Anfang gemacht und wurde ein Bestseller. Mittlerweile sind u.a. 9 Bände der Roten Haare Reihe erschienen.

5. Woher hast du die Ideen zu deinen Romanen?

Ich sehe einen Anfang und das Ende eines Romans. Das Dazwischen wächst von Tag zu Tag.

6. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Das war der Moment, in dem ich mein erstes gedrucktes Buch in den Händen gehalten habe.

7. Wie wichtig sind für dich die sozialen Netzwerke?

Wenn es was zum Austauschen gibt, sind sie eine sehr schöne Möglichkeit der Kommunikation und die finde ich schon wichtig. Ich pflege auch sehr viele Kontakte per E-Mail oder PN.

8. Wie würdest du deine Freizeit verbringen und wie sieht sie in der Realität aus?

Schreiben ist mein Leben. Es ist für mich eine Strafe, nicht schreiben zu können, weil ein Hausputz ansteht oder ich Dinge erledigen muss, die mich vom Tippen abhalten.

9. Was liest du eigentlich selbst? Bevorzugst du ein bestimmtes Genre?

Ich komme nicht mehr sehr viel zum Lesen. Seit Wochen schmökere ich Andreas Eschbachs „NSA“. Ein bestimmtes Genre bevorzuge ich nicht. Ich bin für alles offen, es muss mich nur anspringen.

10. Möchtest du deinen Lesern etwas mit auf den Weg geben?

Nicht nur meinen Lesern. Mir gefällt ein Spruch von Albert Einstein. „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“. Mir wird jeden Tag bewusst, welche Macht die Fantasie hat.