✽•¨•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•¨•✽

1. Wer ist Ella Marcs? Magst du dich mal kurz vorstellen?


Sehr gerne. Ich heiße „eigentlich“ Marcella Schwark und schreibe unter dem Autorennamen Ella Marcs heitere Liebesromane. Mein größter Wunsch ist es,den LeserInnen mit meinen Geschichten große Gefühle und glückliche Stunden zu bereiten. Sie sollen lachen und weinen und mitfühlen, ihren Alltag für einige Stunde vergessen und ganz in die Welt der Geschichte eintauchen – dafür schreibe ich mit Leidenschaft.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Es war eigentlich so, dass das Schreiben zu mir gekommen ist. Meine Mutter erzählt, dass ich von klein an  freiwillig Geschichten erfunden habe – anfangs gemalt und später dann geschrieben, was niemand wirklich verstehen konnte. Außerdem habe ich Bücher förmlich verschlungen. Später als Journalistin und Pressereferentin hatte ich beruflich wieder viel mit Texten und Schreiben zu tun. Der Traum vom eigenen Roman war immer da, viele Romananfänge und Ideenskripts schlummern noch in der berühmten Schublade, aber erst mit der Babypause habe ich den Traum in die Tat umgesetzt. Zum Glück, denn es ist von allen Arten des Schreibens die schwerste, zermürbendste und garantiert die erfüllendste.

3. Wovon handelt der Roman Lieber den Spatz in der Hand als gar keinen Vogel“?

Kira ist eine notorisch Ja-Sagerin und steht bei ihrer Familie ganz schön unter der Fuchtel. So erklärt Kira sich dann auch bereit, die Blitzhochzeit ihrer verwöhnten und hochschwangeren Schwester zu organisieren, während ihre Freunde und vor allem ihr Verlobter sich im Urlaub tummeln. Als wäre das nicht schon schlimm genug findet Kira heraus, dass der Bräutigam kurz vor der Pleite steht und die Luxushochzeit gar nicht bezahlen kann. Er denkt sogar an Selbstmord. Kira kann nicht anders, sie muss ihm helfen. Dass allerdings der rettende Auftrag für die Agentur ausgerechnet von ihrem Exfreund Marc kommt, der sie damals hat sitzen lassen, macht die Sache nicht besser. Seit Marc wieder auf der Bildfläche erschienen ist fährt nicht nur ihr Terminkalender Achterbahn. Ein Roman über das Nein-Sagen und die Macht der wahren Liebe.

4. Welche sind deine Lieblingsprotagonisten aus dem Buch?

Ich gestehe: Marc hat mich verzaubert. Ich war beim Schreiben ein bisschen in ihn verliebt. Seine wortkarge Art war übrigens wirklich eine Herausforderung. Es ist viel einfacher eine Antwort auf eine Frage zu schreiben als sie mit Reaktionen zu beschreiben. Aber vermutlich hat gerade das mich fasziniert. Marc steht allerdings in ernster Konkurrenz zu Sabin, Kiras bester Freundin, die ihr per WhatsApp jede Menge guter Ratschläge erteilt. Es hat wirklich Spaß gemacht, ihre frechen Kommentare zu schreiben. Das ist auch der Grund, warum der nächste Roman von Sabin handelt, denn sie ging mir, selbst nachdem der erste Roman fertig war, einfach weiter auf die Nerven.

5. Drei Wörter die den Roman beschreiben?

Mit LIEBE und HUMOR durch alle TURBULENZEN.

6. Hast du einen Lieblingssatz aus diesem Buch, der dich besonders bewegt?

Ich kann mich wirklich schlecht entscheiden.
Einerseits ist es: „Das ist kein schlechtes Gewissen, sondern der Phantomschmerz der Ja-Sager, wenn sie plötzlich Nein sagen.“ Vermutlich, weil er so gut auf mich selbst passt. 
Andererseits ist es: „Du weißt ja: Lieber den Spatz in der Hand als gar keinen Vogel“. Das war der Satz, der dann zum Titel des Romans wurde. Den liebe ich genauso.  

7. Hast du einen Lieblingsort, an dem du besonders gut deine Geschichten schreiben kannst?

Mein Schreibtisch ist mein Lieblingsort. Vor allem, wenn drum herum Ruhe ist, kann ich dort sehr gut am PC arbeiten. Das Café eignet sich hervorragend für Ideen-Recherche, das Ausarbeiten von Dialogen und das Überarbeiten von Texten. Da bekommt man einfach einen neuen Blickwinkel auf die Geschichte. Und nicht zuletzt die lauschigen Plätze in meinem Garten, z.B. der Strandkorb, der mir als Rückzugsort dient, wenn mal Trubel im Haus ist oder die Sonne nach draußen lockt.

8. Was ist deine Lieblingsfreizeitbeschäftigung?

Schreiben, definitiv. Allerdings koche ich auch sehr gerne. Da ich aber noch berufstätig bin, bleibt selten Zeit für beides und ich muss mich dann für eines entscheiden. Am Wochenende machen wir oft Ausflüge, Wanderungen oder Radtouren. Da bekomme ich oft die besten Ideen. Und im Sommerhalbjahr steht noch Gartenarbeit auf dem Plan, das macht den Kopf frei, wenn ich mal das Gefühl habe, ich stecke fest. Danach läuft das Schreiben viel leichter von der Hand.  

9. Der perfekte Ort, um das Buch zu lesen?

Im Liegestuhl im Garten würde ich es lesen oder auf dem Sofa, mit einer Tasse Tee und Kerzenschein. Am Ende ist jeder Ort perfekt, der den Leser / die Leserin glücklich macht. 

10. Wer das Buch liest, fühlt sich nach der letzten Seite…?

Hoffentlich ein bisschen glücklich, weil Kira und Marc zusammen sind und vielleicht gleichzeitig ein bisschen traurig, weil die Geschichte nun zuende ist. So jedenfalls geht es mir bei den meisten Büchern.