✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Sylvia Filz? Mögt ihr beide euch mal kurz vorstellen?

Wir mögen Geschichten, die sich nah am realen Leben orientieren. Unsere Romane haben deshalb als Grundlage immer ein wahres Ereignis. Die turbulenten Geschehnisse und die Personen entstammen unserer Fantasie. Es macht uns unbändigen Spaß, den Figuren eine Existenz mit all ihren Facetten einzuhauchen. Und wenn das Buch an Seiten zulegt, wird es spannend, denn jede von uns entwickelt zu einem dieser fiktiven Menschen eine besondere Zuneigung …

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie seid ihr zum Schreiben gekommen?

Wir sind schon viele Jahre befreundet und haben uns abends dann mal ohne Ehemänner zum Essen getroffen und unter anderem auch über die Family und deren Eigenheiten gequatscht. Es war ein lustiger Abend, an dem wir festgestellt haben, dass die Unseren mit Vorliebe schwarze Socken tragen, die nie in Paaren komplett wieder aus der Waschmaschine kommen – mindestens einer fehlt immer. Die Waschmaschine frisst also Socken! Irgendwie kam hier auch die Idee, darüber ein Buch zu schreiben, in humorvoller Romanform über zwei Familien und ihre – mittlerweile erwachsenen – Kinder. So entstand unserer erster Roman „Ohne ein Eis sage ich nix“. Das hat uns so viel Spaß gebracht, dass wir gleich den nächsten in Angriff genommen haben.

3. Wie viele Bücher habt ihr insgesamt schon zusammen geschrieben? Gibt es denn einen Charakter, in dem ihr euch selbst wiederfindest?

Insgesamt sind es mittlerweile 32, ein Quäntchen Wahrheit ist in jedem Roman, aber das bleibt unser Geheimnis!

4. Wenn ihr die Geschichten eurer Bücher mit 5 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Romantisch, humorvoll, menschlich, spannend und realitätsnah.

5. Was war bis jetzt der Schönste Moment in eurer bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Das können wir nicht sagen, weil wir sehr viele schöne Momente erlebt haben, die alle auf ihre ganz spezielle Art einmalig waren.

6. Wie wichtig sind euch die Rezensionen der Leser?

Gute Rezensionen erfreuen unsere Autorenherzen natürlich, besonders, wenn die Leserinnen uns mitteilen, wer oder was ihnen besonders zu Herzen gegangen ist. Wir sind aber auch offen für konstruktive Kritik.

7. Wie vereinbart ihr das Schreiben mit der Familie? Bekommt ihr beide jeweils Unterstützung von eurer Familie?

Ohne den Rückhalt der Familie geht es nicht. Wir sind da bestens eingebettet.

8. Seid ihr eher ein spontaner Typ, oder braucht ihr eine genaue Planung für Unternehmungen? Und wie wirkt sich das auf euch als Autorin aus?

Es kommt immer auf die Situation an. Lesungen und feststehende Termine, wie z.B. die Leipziger Buchmesse, auf der wir mit einem Stand vertreten sind, benötigen monatelange Vorbereitung.

9. Angenommen, ihr hätte ausreichend Geld, um euch einen Traum zu verwirklichen: Wo auf dieser Welt würdet ihr am liebsten euer Schreibdomizil errichten?

Immer da, wo auch unsere Familien sind. Wir sind mit unseren Wohnsituationen glücklich.

10. Hattet ihr schon mal so ein richtig peinliches Erlebnis? Ich bin neugierig...

Sigrid hat sich bei einer Lesung versprochen. Anstatt „der Käfer hat einen kleinen Kofferraum“ las sie: „der Kofferraum hat einen kleinen Käfer“. Aber wir haben das Publikum mitgenommen und über uns selber gelacht. So wurde die peinliche Situation zu einer Lachnummer. Wir haben es auch schon geschafft, ein Glas Sekt umzustoßen. Aber auch hier gilt, Fettnäpfchen stehen immer nah, besonders, wenn alle Augen auf einen gerichtet sind und manchmal werden wir sogar von Leserinnen daran erinnert. Wisst ihr noch, damals bei der Lesung … Jedenfalls ist es immer irgendwie witzig und macht gute Laune.