Interview mit Bettina Wagner/Lily & Anne Taylor

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Bettina Wagner/Lily & Anne Taylor? Magst du dich mal vorstellen?

Hallo, mein Name ist Bettina Wagner und ich bin Autorin aus Österreich. Ich schreibe auch unter den Pseudonymen Lily Taylor und Anne Taylor (für den Cora Verlag).
Mein hauptsächliches Hobby ist das Schreiben, daneben lese ich natürlich gerne und mache regelmäßig Yoga.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und warum schreibst du mit Pseudonymen?

Eigentlich schreibe ich schon, seit ich schreiben kann. Schon als Kind habe ich mir Geschichten ausgedacht und die dann aufgeschrieben. Erst nur für die Schublade, dann kamen erste Veröffentlichungen in Zeitschriften. Die Pseudonyme haben sich ergeben, weil ich in vielen verschiedenen Genres schreibe.

3. Hast du Rituale beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Eigentlich nicht. Da das Schreiben für mich nur ein Hobby ist, nutze ich einfach jede Minute, die ich erübrigen kann. Da bleibt keine Zeit für Rituale.

4. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Meistens arbeite ich an verschiedenen Geschichten mehr oder weniger gleichzeitig. Wenn eine Story fertig ist, mache ich bei der nächsten weiter.

5. Du hast auch schon mehrere Bücher, auch im anderen Genre geschrieben? Erzähle uns bitte etwas davon… ?

Bisher gibt es von mir 2 Kinderbücher, einen Krimi, 3 Geschichten-Sammlungen und 5 Liebesromane (als Anne Taylor für den Cora Verlag und als Lily Taylor für Edel Elements).

Die Liebesromane bei Cora sind in der Romana-Reihe erschienen, für Edel Elements habe ich die „Millionär gesucht“-Reihe verfasst.

Außerdem veröffentliche ich regelmäßig Kurzkrimis und Liebesgeschichten in Zeitschriften und schreibe Klappentexte für den Cora Verlag.

6. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Natürlich. Ich versuche mich ja in die jeweilige Stimmung zu versetzen, um sie möglichst authentisch beschreiben zu können.

7. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Jede Veröffentlichung ist ein wunderschöner Moment, weil sie der Lohn für die lange und harte Arbeit des Schreibens ist.

8. so spontan… was fällt dir dazu ein?
Lieblingsfarbe: Pink
Lieblingsbuch: Stolz und Vorurteil
Lieblingsschriftsteller(in): Jane Austen
Lieblingsgetränk: Lillet
Lieblingsfilm: Casablanca
Lieblingsschauspieler(in): Jean Harlow
Lieblingsort: Zuhause
Lieblingsland: Australien
Lieblingshobby: Schreiben, Lesen und Yoga

9. Liest du auch selbst gerne mal? Wenn ja, welches Genre bevorzugst du dann persönlich?

Ich lese am liebsten Krimis, aber eher unblutige Cosy Crimes, bevorzugt auf Englisch.

10. Etwas aus der Vergangenheit und mal ganz spontan eine andere Frage: Hattest du während deiner Schulzeit eine Judendliebe?

Natürlich, die hatte doch jeder. Aber bei mir ist das schon sehr, sehr lange her. Eine besondere Erinnerung ist für mich immer noch meine Reise nach Australien, die ich vor mittlerweile mehr als 30 Jahren gemacht habe.

Mission Schulstart von Katja Reider

✿*゚¨゚✎…. Mission Schulstart

Der Buchtext von Katja Reider ist zum Schulstart ein sehr schönes Geschenk für jeden Schulanfänger. Jedes Kind ist bei der Einschulung aufgeregt und hier wurde von der Autorin etwas tolles erschaffen, um es den Kids auf dem weiteren Lebensweg etwas leichter zu machen. Die Idee mit den 5 Weltall Aufgaben von Käpt´n Kosmo sind hier wundervoll und inhaltlich für jeden Schulanfänger geschaffen worden. Noch dazu die wunderschönen Illustrationen von Nikolai Renger sind hier gut mit dem Text in Szene gesetzt worden. Henrik, bald Schulanfänger für die weiterführende Schule, fand diese Geschichte durchweg gelungen, mußte mehrmals schmunzeln und war von den Bildern begeistert. Wir möchten es für Eltern mit Schulanfänger sehr ans Herz legen, es zu verschenken.

16 Küsse und ein Schleier von Hellen May

✿*゚¨゚✎…. Romantik pur…

Ich habe an der Aktion über die Agentur Mainwunder teilgenommen und durfte das Neue Buch von Hellen May “16 Küsse und ein Schleier” lesen. Zuerst wurde ich ganz klar aufmerksam auf das Buch, weil es von einer Autorin geschrieben ist, deren Schreibstil und Geschichten ich besonders liebe. Des weiteren ist es ein witziger Buchtitel und ein schönes Buchcover geworden. Der Inhalt wurde von Beginn an wirklich auch bis zum Ende hin super schön geschrieben. Ich habe die beiden Hauptprotagonisten Jennifer und Finn sofort ins Herz geschlossen. Die Beiden kennen sich aus der Teenagerzeit und treffen sich Jahre später als Chef und Angestellte wieder. Nun passiert das, was Beide zurück in die Vergangenheit katapultiert! Werden sie einen gemeinsamen Weg zueinander und miteinander finden? Ich weiß es und kann euch sagen, lest das Buch und lasst euch in die Geschichte von Jennifer und Finn entführen. Es wird so romantisch und gefühlvoll. Absolut empfehlenswert für alle Romantiker!

Interview mit Bettina Storks

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1.Wer ist Bettina Storks? Magst du dich mal vorstellen?

Mit großer Leidenschaft schreibe ich seit 2013 historische Romane und mein fünfter Roman erscheint unter dem Titel LEAS SPUREN am 14.10.2019. Ich lebe am schönen Bodensee.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich war schon immer beruflich mit dem Schreiben beschäftigt. In Freiburg habe ich Literaturgeschichte studiert und über Ingeborg Bachmann promoviert. Viele Jahre habe ich als Redakteurin in einem Staatsbetrieb gearbeitet, bis ich 2008 ein Stipendium vom Deutschen Schriftstellerverband erhielt. Seit dem beschäftige ich mich ganz mit dem Schreiben belletristischer Texte. 2013 bekam ich meinen ersten Verlagsvertrag, damals bei Berlinverlag / Bloomsbury.

3. Wie lange, hast du immer an einen der Bücher gearbeitet? Brauchst du für jedes Werk gleich lang?

Im Schnitt sind es (egal wie ich es drehe und wende) meistens 12-14 Monate Arbeit von der ersten Idee bis zur Manuskriptabgabe.

4. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Sofort! Sobald ich einen Roman abschließe, entsteht im Hinterkopf bereits die nächste Geschichte, manchmal sogar Geschichten für mehrere Projekte. Viele Stoffe ergeben sich aus dem aktuellen Manuskript. So wollte ich die Zeit in Paris, die ich beim „DAS GEHEIME LÄCHELN“ aussparen musste, der Geschichte geschuldet, unbedingt ins besetzte Paris. LEAS SPUREN, mein nächster Roman, führt genau dorthin. Und er spielt zudem in meiner Geburtsstadt Stuttgart. Dort, wo ich jede Straße und jeden Winkel kenne.

5. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Als ich bei einer Lesung den ersten Zwischenapplaus bekam. Zu spüren wie die Leser mitgehen – einfach unbeschreiblich.

6. Im Herbst wird nun ein weiterer Roman von dir erscheinen? Darfst du dich ein wenig dazu äußern… vielleicht den Klappentext und das Buchcover?

LEAS SPUREN: Ein lukratives Erbe bringt die Stuttgarter Historikerin Marie und den französischen Journalisten Nicolas in Paris zusammen und stellt beide vor eine schwierige Aufgabe: Gemeinsam sollen sie ein lang verschollenes Gemälde finden und es den möglichen Überlebenden einer jüdischen Pariser Familie zurückgeben. Ihre Suche führt sie nicht nur in die Wirren des Zweiten Weltkriegs und an die Abgründe der Besatzungszeit, sondern wird rasch zu einem atemlosen Ringen mit der Vergangenheit ihrer Familien. Im Dickicht des Kunstraubs der Nazis muss sich Marie am Ende einem schrecklichen Familiengeheimnis stellen – und bald auch ihren Gefühlen für Nicolas.Dramatisch, atmosphärisch und atemlos spannend – mit großer Erzählkunst verwebt Bettina Storks reale Begebenheiten und Fiktion.

7. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?

Konstruktive Kritik nehme ich sehr ernst. Sie ist mir wichtig und im Übrigen niemals beleidigend. Sich weiterzuentwickeln gehört zum Geschäft.

8. Welches von den folgenden Fragen, trifft eher auf dich zu?

Kaffee oder Tee? – Tee
Sommer oder Winter? – Winter (kaum zu glauben)
Gut oder Böse? – Gut UND Böse
Süß oder Sauer? – Sauer
Print oder Ebook? – Print
Film oder Buch? – Buch (Ausnahme: „Schindlers Liste)
Fernsehen oder Lesen? – Lesen

9. Das, was du schon in deinem Leben erreicht hast, ist es das was du wolltest? Was würdest du ändern wollen?

Oh, ich habe in gewisser Weise schon jetzt mehr erreicht, als ich mir erträumt habe. Vielleicht würde ich, könnte ich die Uhr zurückdrehen, früher mit dem Schreiben anfangen. Schreiben ist wie ein Musikinstrument. Man wird besser durch ständiges Üben.

10. Bist du auch auf Messen, wie LBM und FBM & Co anzutreffen? Was machst du dann auf so einer Veranstaltung?

2020 habe ich vor mit LEAS SPUREN nach Leipzig zu gehen. Wenn ich auf Messen oder Verlagsevents von Randomhouse bin, treffe ich mich sehr gern mit meinen Lesern, mit Bloggerinnen und mit Verlagsleuten. Das ist immer bereichernd. Es ist ein Privileg, Leser und Blogger persönlich kennenzulernen.

Blumenkinder – Die Wurzeln von Frieda Lamberti

✿*゚¨゚✎…. Die Wurzeln

In der Leserunde auf Lovelybooks habe ich den ersten Teil einer Familiengeschichte mitlesen dürfen. Die Wurzeln ist der Auftakt einer Buchreihe. Die Blumenkinder von Frieda Lamberti hat mich geschichtlich auf eine Lesereise mitgenommen. Man erfährt von den drei weiblichen Protas, wie sie sich kennen und verstehen lernen. Sie haben in irgendeiner Weise die selben Ansichten und erleben so einiges in der Liebe, mit der Familie, mit Freunden, uvm. Den geschichtlichen Hintergrund von der Sturmflut (1962) bis hin zum Vietnamkrieg (1955-1975) wurde hier schon stichwortartig in die Handlung gespickt. Ich war begeistert von dem Schreibstil. Denn die Informationen wurden so spannend kurz und bündig erwähnt, so das ich mich bei google wieder rein gelesen hatte. Ich freue mich auf die weiteren Bände. Absolut empfehlenswert!

Sterne sieht man nur im Dunkeln von Meike Werkmeister

✿*゚¨゚✎…. Sterne sieht man wirklich nur im Dunkeln!

Das Buch wurde mir vom Goldmann Verlag zum Lesen und besprechen zur Verfügung gestellt. Schon die Einladung zum Buch war wunderschön verpackt worden. Dieser Buchtitel ist wunderschön und auch für mich passend zur Geschichte gemacht worden. Die Handlung von Anni und Thies hat mich berührt. Kaum wird ein weiterer Schritt in einer Beziehung kundgetan, kann das harmonische ins Straucheln kommen. Heiratsantrag, wobei sich beide einig sind, auch ohne Trauschein kann es gut gehen. Beförderung in eine neue Stadt: nicht weit hergeholt, denn das passiert im wahren Leben sehr oft. Die Beziehung wird auf eine Probe gestellt, klappt das alles. Wollen die Protagonisten überhaupt ihr eingefahrenes Leben ändern? Und genau diese Schritte werden die beiden uns hier kundtun. Eine Geschichte die auch an einer wunderschönen Kulisse in Bremen und auf der Nordseeinsel Nordeney hauptsächlich stattfindet. Ich bin von dem Schreibstil und der Buchidee der Autorin Meike Werkmeister begeistert gewesen. Absolute Leseempfehlung!

Das kleine Cafe am Meer von Anja Saskia Beyer

✿*゚¨゚✎…. Gelungene Urlaubslektüre!

Bei einer Wanderbuchaktion auf FB habe ich das aktuelle Buch “Das kleine Cafe am Meer” von der Autorin Anja Saskia Beyer lesen dürfen. Schon alleine das Buchcover hat mich animiert dran teilzunehmen und ich wurde während dem Lesen auf die schöne Insel Mallorca entführt. Nicht zum Ballermann, mehr in eine schöne Gegend am Meer, in ein Cafe. Dort sind wundervolle Menschen mit tollen Hintergründen und Charakteren erstellt worden. Ich habe sie alle auf mal gern gehabt, jeder war besonders und passte auf diese Insel. Und diese Leichtigkeit ein Sommerbuch zu schreiben, ist der Autorin hier mehr als gelungen. Ich war von beginn an sofort wieder mit dem Buch verbunden. Bisher war ich von den Geschichten aus der Feder von Anja Saskia Beyer mehr als begeistert. Absolute Leseempfehlung!

Oma und Frieder – Jetzt schreien sie wieder von Gudrun Mebs

✿*゚¨゚✎…. Oma und Frieder schreien wieder

Das Buch von Gudrun Mebs über die Oma und den Frieder ist wie das andere durchweg gelungen. Oma schreit der Frieder, so beginnen die Geschichten. Für Kinder genial, denn dann können sie den Anfang mitsprechen. Und den Verlauf der Geschichte gut folgen. Abenteuer und die Ideen, die der Frieder dann so hat, enden nicht immer gut. Absolute Leseempfehlung zum selber lesen oder vorlesen.

Interview mit Sara Belin

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Sara Belin? Magst du dich mal kurz vorstellen?

Ich bin Autorin, die hauptsächlich romantische und erotische Liebesromane schreibt, oft mit männlichen Protagonisten, die aufregende und sexy Rockstars und Bad Boys sind und mit Schauplätzen, die zum Tagträumen einladen.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Es hat sich quasi von alleine so ergeben. Vor zehn Jahren musste ich aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf als Opernsängerin auf den Nagel hängen und da ich plötzlich nicht wüsste, wie es beruflich mit mir weiter geht, fing ich an zu schreiben. Das wollte ich schon immer, nur hatte ich nie Zeit und Muße dafür. Und da schon mein Erstlingsroman von einem renommierten Verlag veröffentlicht wurde, wusste ich ziemlich schnell, dass Schreiben meine neue Hauptbeschäftigung wird.

3. Wie lange, hast du immer an einen deiner Bücher gearbeitet? Brauchst du für jedes Werk gleich lang?

Für meinen ersten Roman habe ich mir noch relativ viel Zeit genommen, etwa neun Monate. Damals stand ich noch nicht unter dem Leistungsdruck, haha. Danach wurde ich viel schneller, so dass ich durchschnittlich 3-4 Monate für ein Buch brauche. Was ich aber nicht unbedingt optimal finde, denn ich mag diese Schnelllebigkeit, die heutzutage überall herrscht, nicht besonders.

4. Mittlerweile ist gerade ein Neuer Roman veröffentlicht worden? Willst du uns über das Buch etwas erzählen? Buchcover und Klappentexte…

Rebel Hearts (Gegen alle Regeln) ist ein vielschichtiger New Adult Roman, der gleichzeitig eine prickelnde Rockstar-Romanze ist, aber auch eine aktuelle Selbstfindungsgeschichte einer jungen Frau, die sich von den Zwängen ihrer traditionellen Familie befreien und ein selbstbestimmtes Leben führen möchte. Und natürlich vor allem eine romantische und spannende Liebesgeschichte zwischen zwei ungleichen Protagonisten.

5. Könntest du deinen Arbeitsplatz beschreiben? Vielleicht mit Photo!

Am liebsten arbeite ich Zuhause, in meinem Arbeitszimmer, wo ich am wenigstens abgelenkt bin. Im Sommer schreibe ich auch gerne draußen, auf der Terrasse. Wenn ich mal in Cafés oder in öffentlichen Parks schreibe, ist die Gefahr groß, dass ich durch die Geräusche zu sehr abgelenkt werde, daher bevorzuge ich meine eigene Wohnung.

6. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Hmm, davon gibt es einige. Aber unvergesslich war der Moment, wo ich das erste mal von dem Verlag ein Paket mit meinen Büchern bekommen habe. Das Gefühl, sein eigenes gedrucktes Buch in der Hand zu halten, war einmalig und äußerst beglückend.

7. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Absolut. Ich tauche selbst in die Stimmung, die ich gerade beschreibe, voll ein und fühle mit meinen Protagonisten. Ich habe schon oft mitgeheult, wenn bestimmte Szene besonders traurig und emotional wurde.

8. Wie wichtig sind dir die Rezensionen der Leser? Kannst du auch mit Kritik umgehen?

Ich freue mich auf jede einzelne positive Rezension, den die sind für mich so etwas wie der Applaus, den man auf der Bühne bekommt. Mit der Kritik kann ich gut umgehen, wenn sie konstruktiv ist und dazu dient, dass ich in der Zukunft etwas besser machen kann. Nur mit negativen Rezensionen, die ohne Begründung das Buch zerreißen, kann ich nichts anfangen und mittlerweile rege ich mich darüber nicht länger auf.

9. Liest du auch selbst gerne mal?Wenn ja, welches Genre bevorzugst du dann persönlich?

Ich war immer schon eine Leseratte, nur seit ich selbst schreibe, komme ich nicht mehr so oft dazu, leider. Ich lese verschiedenes- Liebesromane, Fantasy, Sachbücher, Philosophie …

10. Und die letzte Frage: Welche Jahreszeit magst du am liebsten und weshalb?

Sommer ist meine Lieblingsjahreszeit, weil ich die Sonne und die Wärme liebe und mich gerne draußen in der Natur aufhalte, sei es in den Wäldern oder am Strand, oder einfach in meinem kleinen Garten.

Interview mit Micaela Jary/Michelle Marly

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1. Wer ist Micaela Jary/Michelle Marly ? Magst du dich mal vorstellen?

Micaela Jary ist mein Mädchenname. Das bin ich! Da ich relativ spät in meinem Leben geheiratet habe, ist mein Mädchenname irgendwie meine Identifikation geblieben, obwohl ich eigentlich den Namen meines Mannes trage. Ich schreibe historische Romane, am liebsten spannende Familiengeschichten – und das für den Goldmann Verlag.

Michelle Marly war anfangs eine Art Kunstprodukt, das Pseudonym blieb eine Weile lang geschlossen. Inzwischen ist aber kein Geheimnis mehr, wer dahinter steckt. Unter diesem Namen schreibe ich ziemlich erfolgreich biografische Romane für den Aufbau Verlag.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und warum schreibst du mit Pseudoyme?

Ich bin ein Einzelkind und daher in meiner eigenen kleinen Welt aufgewachsen. Schon früh habe ich meinen Puppen Geschichten erzählt, später habe ich diese Geschichten in meine Schulhefte geschrieben, danach auf einer Schreibmaschine getippt. Da ich schon immer gerne gelesen habe, war die Basis gegeben. Denn meines Erachtens ist nichts so wichtig für einen Autor wie die Begeisterung für die Bücher anderer Schriftsteller.

Zu dem Pseudonym Michelle Marly kam es, als ich auf der Suche nach einem zweiten Standbein war. Es ist ja immer ganz gut, einen Plan B zu haben. Da Goldmann meinen Namen nicht frei geben wollte, brauchte ich für den Aufbau Verlag zwangsläufig ein Pseudonym. Warum ich Michelle als Vornamen aussuchte, ist wohl klar. Als Nachnamen hätte ich gerne „Lauriston“ genommen; ich wohnte in Paris lange in der Rue Lauriston. Aber das fanden meine Lektorin und meine Agentin zu sperrig. Deshalb musste ich mir etwas anderes suchen. Marly-le-Roi ist ein kleiner Ort westlich von Paris, er liegt zwischen Saint-Germain-en-Laye und Versailles, dort lebten Vater und Sohn Alexandre Dumas. Daher kommt der Name Marly. Ich finde es hübsch, wie der Ort zu heißen, in dem die Autoren von „Der Graf von Monte Christo“ oder „Die Kameliendame“ gelebt haben.

3. Wie lange, hast du immer an einen der Bücher gearbeitet? Brauchst du für jedes Werk gleich lang? Und wie viele Bücher sind es bis heute schon geworden?

Das ist ganz unterschiedlich. Als Faustregel kann man ein bis zwei Jahre annehmen. Das hängt aber ganz entscheidend von der Recherche ab, die für den jeweiligen Stoff notwendig ist. Lustigerweise muss ich immer wieder zählen, wenn die Frage nach der Anzahl meiner Bücher kommt… Ich habe gezählt, es sind exakt zwanzig Bücher, darunter ein erzählendes Sachbuch, ein Kinderbuch, ein Krimi und drei biografische Romane.

4. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Nach dem Buch ist glücklicherweise immer vor dem Buch. Das ist enorm wichtig, denn Bücher zu schreiben ist mein Job, von dem ich meinen Lebensunterhalt bestreite. Aber ein paar Tage Pause gönne ich mir schon dazwischen. Im Moment sind die allerdings angefüllt mit einem Umzug und den Renovierungsarbeiten in der neuen Wohnung – und das kann man wohl nicht als Pause bezeichnen.

5. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Das war zweifellos der Anruf meiner Lektorin Stefanie Werk (Programmleiterin bei Aufbau Taschenbuch), dass „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ in der kommenden Woche auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste steht (Mai 2018). Ich habe mir das Poster, das in Buchhandlungen hing, einrahmen lassen, es hängt in meinem Arbeitszimmer.

6. Hast du schon Neue Ideen für ein weiteres Buch? Wenn ja, möchtest du uns etwas darüber berichten?… vielleicht den Klappentext und das Buchcover?

Der zweite Teil meiner Kino-Saga steht bei Goldmann an. Und für Aufbau schreibe ich über das Leben von Maria Callas, der Roman heißt „Die Diva“.

Band 1 der großen Kino-Saga aus der deutschen Nachkriegszeit.
November 1946: Die Film-Cutterin Lili Paal kehrt aus Berlin in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. In der im Krieg zerbombten Innenstadt besitzt ihre Mutter ein ehemals glamouröses, nun wenig erfolgreiches Kino, das Lilis Halbschwester Hilde und deren Mann unbedingt schließen möchten. Lili will keinesfalls aufgeben, wurde im elterlichen Lichtspielhaus doch ihre Leidenschaft für den Film geweckt. Gleichzeitig sucht sie nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens, den sie restaurieren möchte. Dabei lernt Lili sowohl den smarten britischen Offizier John Fontaine als auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen. Bringt der gesuchte Film Licht in einen mysteriösen Todesfall, der Lili mehr betrifft, als sie ahnt?

Band 2 der großen Kino-Saga aus der deutschen Nachkriegszeit.
Berlin 1952: Dr. Wolfgang Caspari ist ein Liebling der Damen – vor allem junger Schauspielerinnen, was er seinen guten Kontakten in der Filmbranche verdankt. Sein Herz gehört allerdings nur einer von ihnen: Lena Krahl. Er hatte sie 1944 kennengerlernt, als sie nach einem Autounfall bei ihm in Behandlung war. Danach verloren sie sich aus den Augen. Nun trifft Caspari Lena im Titania-Filmpalast wieder, wo sie als Kartenverkäuferin arbeitet. Schon bald bahnt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte an. Doch auch Hans-Günther Mohr, ehemaliger NSDAP-Funktionär, der den Unfall damals verursacht hatte, taucht wieder auf. Und Mohr weiß, dass Lena durch eine Indiskretion seine Karriere gefährden könnte …

DIE CALLAS – la Divina, die Göttliche, die ewige Stimme der Liebe.
Der Inbegriff von Glamour und charismatischer Schönheit und eine Künstlerin jenseits aller Maßstäbe – Schon früh findet die junge Maria ihre Bestimmung – das Singen. Mit ihrer einzigartigen Stimme, die drei Oktaven umfasst, und ihrer ausdrucksstarken Darstellung interpretiert sie das Metier der Operndiva neu. Die Welt bejubelt die leidenschaftliche, glamouröse Sopranistin als »die Callas«. Doch ihre Stimme hält den Belastungen nicht lange stand, und zu wenig Raum gibt es für die Frau hinter dem Mythos. Dann trifft Maria den griechischen Reeder Onassis, mit dem sie im schillernden Jetset der Sechziger die Liebe ihres Lebens erlebt – bis er einer anderen Ikone begegnet: Jackie Kennedy …

7. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?

Kritiker, die nur um der Kritik willen ihre Meinung äußern, ignoriere ich. Nur ein „Das hätte man besser machen können“ finde ich albern, denn der Person steht ja frei, alles besser zu machen, nach oben ist immer Luft. Konstruktive Kritik finde ich dagegen wunderbar. Die bringt mich weiter, die nehme ich sehr Ernst.

8. Welches von den folgenden Fragen, trifft eher auf dich zu?
Kaffee oder Tee? – Tee
Sommer oder Winter? – Frühling und Herbst
Gut oder Böse? – Humorvoll und anständig
Süß oder Sauer? – Süß
Print oder Ebook? – Beides, je nach Lese-Gelegenheit
Film oder Buch? – Beides
Fernsehen oder Lesen? – Lesen

9. Das, was du schon in deinem Leben erreicht hast, ist es das was du wolltest? Was würdest du ändern wollen?

Es war ein langer Weg, zwischen meiner allerersten Buchveröffentlichung und Platz 1 auf der Bestsellerliste vor genau einem Jahr liegen exakt 25 Jahre. Aber heute bin ich genau dort, wo ich mir zeitlebens gewünscht habe zu sein. Deshalb würde ich nichts ändern wollen. Ich bin sehr glücklich und sehr dankbar – und versuche, demütig mit meinem Erfolg umzugehen.

10. Bist du auch auf Messen, wie LBM und FBM & Co anzutreffen? Was machst du dann auf so einer Veranstaltung?

Auf der diesjährigen LBM gab es Signierstunden mit mir am Stand des Aufbau Verlags und am Stand der Autorenvereinigung DELIA sowie eine Lesung in der Buchhandlung Ludwig. Ich bin mit tollen Eindrücken, wunderbaren Begegnungen und wirklich beflügelt nach Hause gefahren. Ich hoffe, dass ich das irgendwann wiederholen kann.