Meine Bücher und ich ...

Autor: Alexandra Richter Seite 2 von 191

Ich bin 1974 in Darmstadt, Hessen geboren. Aufgewachsen in Karlsruhe, Baden Würtemberg. Lebe nun fest mit meiner Familie in Bühlertal im Schwarzwald. Habe Krankenpflegehelferin gelernt und bin jetzt Mutter und Hausfrau.

Gmeiner Verlags-Weihnachtsgewinnspiel gewonnen!

Ich bekomme für ein ganzes Jahr jeden Monat zwei neue Bücher vom Gmeiner-Verlag zugeschickt. Für den Monat Februar und März sind folgende Leseexemplare bei mir eingezogen:

Ein lauschiger Abend im Biergarten. Die Abendzeitung wird an den Tisch gebracht, an dem Franz Wurmdobler mit seinen besten Freunden und Kollegen eine kleine Feier wegen seiner bevorstehenden Pensionierung ausrichtet. Der Aufmacher der Zeitung: Franz soll in jungen Jahren ein Mädchen vergewaltigt haben. Max Raintaler und sein Kollege Bernd Müller glauben nicht an Franz‘ Schuld und nehmen die Ermittlungen auf. Dabei geraten sie in einen Strudel von Mord und Lügen in der Welt der Schönen und Reichen. Es wird gefährlich!

  • Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag; 2024. Edition (13. März 2024)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 281 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839206111
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839206119

Michael Gerwien lebt in München. Er schreibt dort Thriller, Krimis, Kurzgeschichten und Romane. Nachdem er zumeist den Focus auf das Geschehen in der bayrischen und österreichischen Region und München legt, ist er in seinen Thrillern auch bei weiterreichenden Spielorten seiner Romane angelangt. So zum Beispiel Portugal, die USA oder Mexiko.


Der kleine Pferdehof ihrer Großmutter war für Lara der Lieblingsort ihrer Kindheit. 19 Jahre lang hatte sie nach einem Familienstreit keinen Fuß mehr auf das Anwesen gesetzt, als der Brief vom Notar eintrifft. Ihre Großmutter hat ihr den zauberhaften Reetdachhof hinterm Deich vermacht. Mit der Absicht, das Anwesen schnellstmöglich zu verkaufen, reist Lara in den Norden. Aber es gibt einen weiteren Erben – den Pferdetrainer André – und der hat ganz andere Pläne. Es stellt sich heraus: Nur wenn sie das Gestüt ein Jahr lang gemeinsam führen, können sie den Hof und die Pferde retten …

  • Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag; 2024. Edition (13. März 2024)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 283 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839205735
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839205730

Susanne Ziegert wurde im Erzgebirge geboren und floh zwei Tage vor dem Mauerfall in den Westen, um endlich Paris zu sehen. Nach ihrem Studium in Dresden und Aix-en-Provence in Südfrankreich, arbeitete sie mehrere Jahre in Brüssel. Als rasende Reporterin zog sie 1998 nach Berlin. Die Stadt wird immer die Wahlheimat ihres Herzens bleiben. 2019 erfüllte sich der Traum von einem alten Bauernhof in der Nähe von Cuxhaven, wo die Autorin mit ihrem Ehemann und den gemeinsamen Pferden und Eseln lebt. Sie arbeitet als Journalistin für die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag und als Konferenzdolmetscherin für Französisch. Schreiben war schon in früher Jugend eine Leidenschaft. Ihre beiden Kriminalromane ›Störtebekers Erben‹ und ›Tod im Leuchtturm‹ erschienen im Gmeiner-Verlag und spielen auf der Insel Neuwerk und in Cuxhaven. Sie verfasste Kurzkrimis für “Glück Auf – Oje Du Fröhliche”, Hrsg. Petra Steps und war 2021 Gastautorin des Strange Tales Club und schrieb den Beitrag “Meuterei” für die Anthologie Heimatmord.


Ein verlassenes Auto am Rand der nächtlichen Landstraße bei Schleswig wirft Fragen auf: Hier hat sich offenbar ein brutales Verbrechen abgespielt. Die Besitzerin wird am nächsten Morgen grausam zugerichtet im Wikingermuseum Haithabu gefunden. Als sich in der nächsten Nacht in der Eckernförder Bucht ein weiterer schrecklicher Mord ereignet, glaubt zunächst niemand an einen Zusammenhang. Nur Kristin Voss, die neue Ermittlerin beim K1 der Polizeidirektion Flensburg, hat einen Verdacht. Doch der Mörder scheint ihr immer einen Schritt voraus zu sein …

  • Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag; 2024. Edition (13. März 2024)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Broschiert ‏ : ‎ 440 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839205700
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839205709

Andreas Schmidt, geboren im Jahr der ersten Mondlandung in Wuppertal, begann als Redakteur der Schülerzeitung schon früh mit dem Schreiben. Später arbeitete er als Journalist für zahlreiche Zeitungen und Magazine, bevor er begann, sich ganz der mörderischen Unterhaltung zu widmen. Kriminalromane sind seine Leidenschaft: „Ich liebe den Krimi, weil er so facettenreich ist.“ Dabei hat er in den letzten Jahren seine Herzensheimat in Schleswig-Holstein entdeckt. So spielen seine mörderischen Geschichten im Land zwischen den Meeren, einer trügerischen Idylle, in der sich schreckliche Verbrechen ereignen. Zudem veröffentlicht er unter den Pseudonym »Susanne von Berg« erfolgreich Romane über eine deutsche Kaufhaus-Dynastie.


Eigentlich hätte Philippe du Pléssis mit der Suche nach einer uralten Schatulle aus Familienbesitz schon genug zu tun. Aber als im Château de Cotignac ein Gemälde gestohlen wird und im Schlossgraben eine Leiche treibt, findet er sich plötzlich in einem Mordfall wieder. Die zuständige Kommissarin Charlotte Maigret macht aus ihrer Abneigung gegen den adeligen Lebemann keinen Hehl. Doch bald taucht ein zweiter Toter auf und die Polizistin und der Dandy müssen gemeinsam ermitteln.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag; 2024. Edition (10. April 2024)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Broschiert ‏ : ‎ 288 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839205557
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839205556

Catherine Duval hat im Loiretal gelebt und macht dessen Schlösser zum Schauplatz von Verbrechen. Die reiche Geschichte der Gegend, die seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, inspirierte sie ebenso zu diesem Kriminalroman, wie die französische Lebensart. Heute lebt die Autorin im Rhein-Main-Gebiet. »Mord an der Loire« ist ihre zweite Veröffentlichung im Gmeiner-Verlag.

Ein Eiskuss zum Dahinschmelzen von Sylvia Filz & Sigrid Konopatzki

✿*゚¨゚✎…. Schöner Weihnachts – Liebesroman

Da uns das Wetter im April alles beschert, von Sonne, Wind und Schnee hier im Schwarzwald, habe ich tatsächlich noch einen weihnachtlichen Liebesroman zur Hand genommen. Die beiden Autorenfreundinnen Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki, haben mich wieder mit dieser schönen Geschichte in den Lesebann genommen. Der Hauptprotagonistin Sandy ist ein echt süßer weißer Hund, Namens Monty, als Begleiter in der Geschichte hinzugefügt worden. Der Hund ist auf dem Buchcover echt so weiß, wie der Schnee, wenn er gerade fällt. Natürlich schreiben zwei Freundinnen über Freundschaften. Sandy und Emma sind langjährige Freundinnen und beide betreiben ihre kleinen Läden in einem winterlichen Dorf, in denen andere ihren Skiurlaub verbringen. Hier passte wieder alles wundervoll zusammen. Gelungene Protagonisten mit ihren passenden Charaktereigenschaften sind entstanden, vorstellbare Buchkulissen – egal ob Atelier, Friseusalon oder Pizzeria…. Ich wurde wundervoll unterhalten mit dieser zauberhaften Wintergeschichte.

Grenzfall (1) Der Tod in ihren Augen von Anna Schneider (Hörbuch)

✿*゚¨゚✎…. Grenzfall 1 (Hörbuch)

In einer unserer vielen Mediatheken, habe ich mir diesmal eine Hörbuchversion aus der Buchreihe Grenzfall mitgenommen. Denn ich darf im Mai auf einer Lesung die Schriftstellerin Anna Schneider kennen lernen. Und der erste Fall von der jungen engagierten Oberkommissarin Alexa Jahn war so echt richtig spannend. Man sollte immer auf sein eigenes Herz hören, aber Alexa Jahn hat mich irritierender Weise fehlgeleitet und nach einigem Hin und Herdenken, bin ich ihrer Meinung dann doch auch gewesen. Aber ihrem österreichischen Kollegen wollte ich auch nicht so recht Recht geben mit seinen Theorien. Der Autorin Anna Schneider gelang hier eine wirklich spannende und gut gemachte Geschichte, so dass ich mir bald den zweiten Grenzfall holen werde. Ich bin durchweg von allem begeistert: Tolle Protagonisten – oberbayrische Kulisse und toller Hintergrund für eine Geschichte. Absolute Hörempfehlung!

Frohe Ostern! Pauli von Brigitte Weninger & Eve Tharlet

✿*゚¨゚✎…. Ostergeschichte

Der kleine Hase Pauli, findet es nicht fair, das diese Menschenkinder Ostereier und Geschenke an Ostern bekommen. Daher beschließt er seinen vier Hasengeschwister Kieselsteine in Form eines Ei`s bunt zu bemalen und jedem ein hübsches Geschenk mit Naturmaterialien bastelt und am Folgetag vor dem Hasenloch versteckt. Seine Haseneltern ahnen von seiner Tat und haben schließlich auch etwas für ihn versteckt. Wunderschöne Illustrationen sind mit einem schönen Textbild verbandelt. Gelungen!

Interview mit Haike Hausdorf

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Haike Hausdorf? Magst du dich mal kurz vorstellen?

Ich bin Haike, 51 Jahre alt, stamme aus Münster in Westfalen und habe nach dem Abitur eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau gemacht. Nachdem ich bereits in Südengland, Düsseldorf, Freiburg/Breisgau und Schleswig-Holstein gewohnt habe, lebe ich nun mit meinem Mann, unserem jüngsten Sohn und zwei süßen Kaninchendamen am östlichen Rand des Schwarzwalds. Unsere beiden großen Kinder sind volljährig und absolvieren ein Studium bzw. ein Auslandsjahr.
Bücher liebe, sammle und lese ich seit frühester Kindheit, aber ich schreibe erst seit 2016 mit dem Ziel zu veröffentlichen.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ideen für Bücher hatte ich schon vor vielen Jahren und immer den fernen Traum, eines Tages (Kinder-)Bücher zu schreiben. Konkret wurde es aber erst im Sommer 2016 nach unserem letzten großen Umzug zurück nach Baden-Württemberg, als ich nach der Elternzeit keine neue Stelle fand, die sich mit dem Alltag mit drei Kindern vereinbaren ließ. Da kam ich auf den Gedanken, endlich meine Kinderbuchideen aufzuschreiben und an Verlage zu schicken und bekam – unbedarft wie ich in den Belangen der Buchbranche damals war – von den großen Verlagen nur Absagen.
Deshalb nahm ich 2017 an zwei Schreibwettbewerben teil und beide Kurzgeschichten wurden in Anthologien abgedruckt. Aus der einen wurde nach Absprache mit dem Hybrid Verlag ein Roman und so erschien 2018 mein Debüt, ein humorvoller Hunderoman namens „Watsons Welt“. 2019 wurde ich von meiner Literaturagentin Alisha Bionda unter Vertrag genommen und seit 2020 veröffentliche ich in verschiedenen Verlagen und schreibe in ganz unterschiedlichen Genres: bisher in den Bereichen Humor, Romance, skurrile FUNtasy, Märchen und Märchenadaptionen sowie Krimi und zwar sowohl in historischer Form als klassische Sherlock-Holmes-Novelle als auch im Sub-Genre Cosy Crime.

3. Wie lange, hast du immer an einem deiner Bücher gearbeitet? Brauchst du für jedes Werk gleich lang? Und wie viele Bücher sind es bis heute schon geworden?

Am 1.4.24 ist meine achte eigenständige Veröffentlichung erschienen – die Schweden-Romance „Frühling in Fjällbacka“: im April exklusiv bei Thalia, ab Mai überall im Buchhandel.
Vier meiner Werke sind Novellen, vier haben Romanlänge. Da meine Veröffentlichungen zwischen 50-65 Seiten und 200-300 Seiten variieren, dauert das Schreiben natürlich sehr unterschiedlich lang. Für die Rohfassung einer Novelle benötige ich, wenn ich Zeit und Ruhe habe, nur ein Wochenende. Mit Überarbeitung insgesamt vielleicht zwei Wochen.
Für einen Roman von 250 bis 300 Seiten kalkuliere ich etwa drei bis vier Monate Schreibzeit ein inklusive meiner eigenen Überarbeitungen. Eine intensive Lektorats- und Korrektorats-Phase mit dem Verlag kommt dann später noch dazu.

4. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Das kann ich gar nicht sagen. Ich freue mich über jede positive Rückmeldung meiner Agentin: Wenn sich Verlage für meine Buchentwürfe interessieren, wenn es zum Vertragsabschluss kommt oder ich die Coverentwürfe erhalte ist das jedes Mal ein großer Moment und jede Veröffentlichung ist auf ihre eigene Art aufregend.
Ich freue mich auch bei jedem Buch aufs Neue, wenn die Rezensionen eintrudeln. Buchmessen und die Treffen mit Lesern, Bloggern und/oder Autorenkollegen sind ebenfalls großartige Ereignisse.
Ich liebe es einfach, Autorin zu sein. Mir macht zum Beispiel auch das Überarbeiten meiner Geschichten im stillen Kämmerlein einen Riesenspaß.

5. Wo holst du dir deine Inspirationen? Hast du dafür einen Lieblingsort oder eher eine Muse?

Weder noch! Ich hole sie mir im Alltag. Die besten Ideen habe ich, wenn ich stupide Beschäftigungen ausführe, wie z.B. staubsaugen, spülen, bügeln, Haare waschen. Da lasse ich meine Gedanken schweifen und – zack! – kommen mir irgendwelche Ideen. Manchmal auch spätabends im Bett.
Hin und wieder gibt es natürlich auch konkrete Anlässe. Mein zweiter Roman, die skurrile Funtasy „Die Geister der Weihnacht gehen in Rente“, die ich 2019 entwickelt und geschrieben habe, hat ihren Ursprung zum Beispiel in einem Theaterstück von Charles Dickens „Weihnachtsgeschichte“, das ich 2012/13 mit meinen beiden großen Kindern angesehen habe. Damals habe ich mich gefragt, wie es den Geistern, die Dickens 1843 zum Leben erweckte, wohl heute ergehen würde. Als meine Agentin 2019 verrückte Plots für eine neue Buchreihe suchte, habe ich ihr deshalb meine Idee einer sowohl humorvollen als auch tiefgründigen Fortsetzung von „A Christmas Carol“ vorgeschlagen und sie war begeistert.

6. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Ja, natürlich. Man kann emotionale Szenen nur schreiben, wenn man sich in sie hineinfühlt. Deshalb kommen mir manchmal beim Schreiben die Tränen, allerdings nur selten, da ich meist humorvoll schreibe. Eher schmunzele oder lache ich im Nachgang, wenn ich eine lustige Szene beim Überarbeiten mit Abstand noch einmal lese. Außerdem stelle ich mir dabei vor, wie meine Leserinnen und Leser wohl darauf reagieren werden.
Das passiert mir übrigens auch bei Liebesszenen. Da überlege ich oft schon während des Schreibprozesses, wie das eine oder andere wohl ankommen mag und ob die Gefühle der Protagonisten intensiv genug rüberkommen und nachvollziehbar sind.

7. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?

Die Kritik meiner Leserinnen und Leser sowie Bloggerinnen und Blogger ist das A und O meiner Arbeit. Wir Autoren führen ja ein recht „einsames“ Arbeitsleben und es dauert oft Monate oder sogar Jahre, bis wir für das Geschriebene offiziell Rückmeldung erhalten.
Positive Buchbesprechungen bestärken und motivieren, aber auch begründete und konstruktive Kritik ist hilfreich. Sofern ich die Punkte nachvollziehen kann, versuche ich, sie in zukünftigen Romanen zu berücksichtigen. Wenn es sich um reine Geschmackssache handelt, wird es allerdings schwierig. Was dem einen Leser gefällt, ist beim nächsten ein Kritikpunkt. Das darf man als Autor nicht persönlich nehmen. Mir gefällt auch nicht alles, was ich lese.
Hier ein Beispiel zum Thema konstruktive Kritik: Eine meine langjährigen Bloggerinnen war von meinem Buch „Schneemann mit Herz“ enttäuscht, weil es in und um Oberstdorf spielt, einem Ort, den sie gut kennt, auf den ich aber nicht im Detail eingegangen bin. Das hat mich lange beschäftigt. Bei meinem neuesten Roman „Frühling in Fjällbacka“, dessen Setting die Westküste Schwedens ist, habe ich daraufhin detaillierte Orts- und Landschaftsbeschreibungen eingeflochten. Das kam bei den bisherigen Rezensenten sehr gut an, was mich natürlich freut. Und es zeigt, wie hilfreich konstruktive Kritik sein kann. Ich bin der Bloggerin deshalb auch sehr dankbar.
Schwierig wird es bei persönlichen Vorlieben der Leserinnen und Leser: Vor kurzem beklagte eine Leserin in einem Messe-Gespräch, dass die Liebesromane der meisten Autoren und Verlage direkt nach dem Happyend enden und man gar nichts über den Alltag der Protagonisten erfahre. Zufällig ist das bei meinem neuen Roman anders, denn da geht die Handlung ein gutes Stück über den ersten Kuss hinaus. Nun habe ich aber neben vielen positiven Rezensionen auch eine Rückmeldung erhalten, man hätte das Ende „deutlich abkürzen können“. Das stimmt natürlich, der Verlag, einige bisherige Leser und ich fanden das Ende jedoch passend. Bezüglich dieses Kritikpunktes bleibt also nur das Fazit, dass es unmöglich ist, ein Buch zu schreiben, das allen rundherum gefällt.
Neben den Lesermeinungen sind für mich übrigens die Anmerkungen meines Mannes, der grundsätzlich als mein Erstleser fungiert, und die meiner Lektorinnen besonders wichtig.

8. Das, was du schon in deinem Leben erreicht hast, ist es das was du wolltest? Was würdest du ändern wollen?

Gar nichts. Ich mag mein Leben, so wie es ist. Außer vielleicht, dass ein etwas größerer Bekanntheitsgrad von Vorteil wäre, weil ich dann weniger Zeit für das Buchmarketing aufwenden müsste und mehr produktive Schreibzeit übrigbliebe.

9. Bist du auch auf Messen, wie LBM und FBM & Co anzutreffen? Was machst du dann auf so einer Veranstaltung?

Meine erste Buchmesse war die HomBuch 2018 im Saarland, bei der mein Debütroman vorgestellt wurde. Dort war ich am Stand des Hybrid Verlags aktiv und hatte auch meine erste Lesung. 2022 war ich mit meiner Agentur und dem Ashera Verlag auf dem Rollenspiel-Konvent FaRK, das leider in Sturzfluten versank, aber ansonsten ein tolles Event war. Im März 2024 durfte ich beim Debüt der Stuttgarter Buchmesse als Ausstellerin dabei sein. Das war großartig und ich plane, ab sofort immer dort vertreten zu sein.
Zur LBM und FBM habe ich es aufgrund der Familie und der Entfernung oder aus terminlichen Gründen leider noch nie geschafft, aber langfristig möchte ich natürlich dort auch vorbeischauen.

Bei Interesse gibt es auf meiner Website www.haikehausdorf.de eine Liste mit Terminen. Dort teile ich mit, wenn man mich auf Messen treffen kann oder eine Lesung ansteht.

10. Ich bin neugierig auf deinen Schreibplatz. Wie sieht es da bei dir aus? Willst du vielleicht ein Foto zeigen und etwas darüber berichten, wieso gerade da deine Geschichten entstehen können?

Meist schreibe ich am PC in unserem Schlafzimmer. Ein eigenes Arbeitszimmer wäre mein Traum, aber dafür haben wir momentan noch keinen Platz. Am gemütlichsten ist mein Arbeitsbereich bei gutem Wetter tagsüber, weil ich dann bei offenem Fenster arbeite und – so wie in diesem Moment – draußen die Vögel zwitschern, es ansonsten hier auf dem Dorf aber sehr ruhig ist. Ich kann mich besser konzentrieren und in meine Geschichten eintauchen, wenn es nur wenige Nebengeräusche gibt.

Messebericht LBM 2024

๑✿๑ Wenn einer eine Reise macht, kann er was erzählen ๑✿๑

Dieses Mal war ich zum ersten Mal in Leipzig auf der Buchmesse. Ich durfte die LBM 24 in Kooperation mit der Buchhandlung Wortwerke aus Rastatt besuchen. Ich bin Mittwochs 20.03.24 mit meinem Mann Michael in Leipzig angekommen und wir beide haben nach der langen Autofahrt erstmal einen Spaziergang durch den Süd-Friedhof zum Völkerschlachtsdenkmal gemacht. So begann der Aufenthalt in einem sehr schönen Hotel mit vielen darauffolgenden und beeindruckenden Momenten in Leipzig, Sachsen. Den Freitag verbrachte ich dann wieder mit meinem Lieblingsmann in der Stad Leipzig. Ich bekam die Möglichkeit ein Antiquariat von innen anzuschauen. Beeindruckend! Und es war wirklich interessant, was man dort alles ALTES finden konnte. Sogar ich nahm zwei Insel Bücher mit.

Am Donnerstag, 21.03.24 war es dann soweit. Mein erster und einziger Messetag begann um 10 Uhr mit einer meiner wundervollen Buchfreundinnen und Leipzigerin Jaqueline Wrobel. Sie half mir wirklich wunderbar die ganzen Wege auf dem Messegelände zu bewältigen und erlebte, glaube ich, auch schöne Momente mit mir. Ich habe ganz viele kleine Verlage zur Kenntnis genommen und auch die ein oder anderen Selfpubisher Autoren/Innen hatten die Möglichkeit durch ihre Buchstände dem Publikum was zu bieten.

 

Halle 4

Unser erster Weg war an den Verlags-Stand von emons in der Halle 4 D101. Dort habe ich zum ersten Mal die Möglichkeit bekommen, die außerordentliche und lebenslustige Krimibuch-Autorin Isabella Archan zu treffen. Und wer läuft mir da in die Arme. Meine Homer-Bloggerkollegin Manuela Hahn von https://lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.com. Wir haben uns zusammen gesetzt und miteinander über die Mizzi und allgemein über Bücher unterhalten. Bücher signiert und Fotos gemacht. Ein sehr schöner Start an diesem Vormittag.

Halle 5

Dann begaben wir uns in die Halle 5  an den Stand B500 zu “Alles mit Liebe”. An diesem liebevollen Messe-Stand habe ich Sylvia Filz & Sigrid Konopatzki (Motto von den beiden: wenn zwei Freundinnen gemeinsame Sache machen. Es wird gekichert, gelästert und fantasiert und sie machen Buchmenschen glücklich), Karin Lindberg, Franziska Erhardt, Marit Bernson wie auch Michelle Schrenk treffen und kennen lernen dürfen. Ich habe Polaroid-Fotos für mein Büchlein gemacht und einige Worte über Bücher ausgetauscht. Es war schon richtig was los an dem Stand. Aber einige Momente bleiben dann in meiner Erinnerung haften, denn ich habe viele Bücher signieren lassen. Und alle Schriftstellerinnen von diesem Messestand sagen: Unsere Romane orientieren sich zwar nah am realen Leben, sind jedoch trotzdem Herzgeschichten mit Happy End – für alle, die gerne ein bisschen träumen und kleine Wunder mögen. Genau das was man immer wieder braucht! Leider war die Autorin Cornelia Engel wegen Krankheit nicht anwesend.

Ein weiterer Messestand B404 wurde von meiner Liste gefunden, nämlich der von den “Die Glücksschreiberinnen” mit Katharina Mosel, Natascha Birovljev und Eva Maria Nielsen. Hier traf ich zum wiederholten Mal Katharina Mosel und sie durfte auch einige Bücher signieren. Habe sogar eins vergessen, aus meinem Megagroßen Buch-Koffer rauszuholen. Aber dann halt beim nächsten Mal. Ich bekam auch DIESE eine Ente, die nun auf ihr erstes Badewannenwasser wartet. Ein sehr schönes Kennenlernen war das mit der kanadischen Autorin Natascha Birovljev. Sie flog von Kanada zu uns nach Deutschland, um auf der LBM vor Ort sich und ihre Geschichten zu präsentieren. Und dann passierte das, was eine Autorin sich nie wünscht. Die Bücher sind nicht an der Adresse, die angegeben wurde – nämlich die Messeanschrift – angekommen. Nun bekam man trotzdem mit Leseproben, die ein oder andere Info über die Bücher. Das könnte mir durchaus auch gefallen! Werde mich bald nochmal darüber informieren und euch evtl. auch davon berichten. Leider war die Autorin Eva Maria Nielsen gerade nicht vor Ort…

Dann war ich beim Delia Autorenvereinigung B501 Stand und durfte Miriam Covi zum ersten Mal persönlich antreffen und ein Wiedersehen mit Jana Lukas und Leonie Lastella war so wunderschön. Es sind so natürliche Menschen, wie Du ind ich, aber sie dann doch zu treffen und vor den Autoren zu stehen, die dir dein Leben mit wundervollen Geschichten ausfüllen, ist MEGA spannend. Und zum Schluss überraschte mich noch die aus meiner Heimat kommende Autorin Beate Rygiert.

Stina Jensen war beim Delia Stand geplant, nun habe ich sie beim Selfpublisher Verband e.V. B600 eingeholt. Sie ist auch mein Wiederholungsopfer. Sie zu treffen ist immer wieder schön. Danke für die kurzen Worte.

Katie Mc Lane habe ich an ihrem Stand B406 getroffen und mich kurz persönlich vorgestellt und klar – ein Lese-Exemplar musste mit. Es war ein nettes Kennen lernen. Es gibt leider nur ein Bild in meinem Büchlein.

14 Uhr mußte ich dann an diesen Stand: Oeverbos Verlag B109! Jaquline immer mit dabei und ganz tapfer…. Es wurde die Homer Shortlist bekannt gegeben. Was für eine Spannung das war. Alle waren mucksmäuschen still und lauschten der Vorsitzenden Christina Auerswald , bei der Bekanntgabe:

Hier sind die 10 Schriftsteller/Innen die es auf die Shortlist für den historischen Literaturpreis Goldener Homer geschafft haben.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Tankred Band 1 bis 3 von Michael Römling, Rowohlt
Das Blutgericht von Köln von Ingo Gach, emons
Die Heilerin vom Rhein von Joern Precht, Piper
Hildegard von Bingen und das Siegel des Königs von Andreas J. Schulte, emons
Der Buchmaler von Zürich von Erika Weigele, Gmeiner
Florentia – Im Glanz der Medici von Noah Martin, Droemer
Die Weltenseglerin von Nadja Raiser, Droemer
Die Löwin vom Tafelberg von Ines Keerl, emons
Reporterin für eine bessere Welt von Ulrike Fuchs, Piper
Die Totenärztin – Schattenwalzer von René Anour, Rowohlt

Natürlich traf ich dort meine Buddyread -Buchbloggerin Anke Gehrke Berendt von Svanvithe und lernte auch Sabine von Buchmomente mal persönlich kennen.

Ganz unverhofft, habe ich die Selfpublisherin Katharina Mohani entdeckt und es entstand ein sehr interessantes und informatives Gespräch, über sie als Mensch und Autorin. Dafür DANKE!

Mein letzter Weg führte mich in die Halle 3 B305 zu der Autorin Elvira Zeißler. Auch sie ist ein Wiederholungsopfer! Elvira staunte nicht schlecht, als ich meinen Buchkoffer mit ihren Bücher aufmachte. Sie hatte allerhand zu signieren. Nicht nur die mit Elvira Zeißler, sondern auch die Bücher mit ihren Pseudonymen wie, Ella Zeiss und Ellen McCoy. Ich glaube nach diesem Ereignis konnte ich ihr Strahlen mit heimnehmen.

Halle 3

Am Ende habe ich noch ein Erinnerungsfoto vom Messe-Mänchen gemacht und dann hieß es sich auf den Weg zur Lesung von Johanna von Wild/Biggi Rist zu begeben. Sie hatte aus dem Neuen Buch Der Meister der Karten vorgelsen. Darüber werde ich noch einen seperaten Beitrag veröffentlichen. Meine Füße waren schwer und schmerzten. Aber ich war eine glückliche Leipziger Messebesucherin.

  

Ich war positiv überrascht, wieviele Kleine Verlage es doch noch gibt in der Lesewelt. Und es ist gut, das Leipzig, diesen Verlagen eine Möglichkeit zum Ausstellen gibt. Ein sehr goßes Lob an die Stadt Leipzig für ihre Buchmesse. 

 

 

 

Interview mit Valerie Salberg

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Valerie Salberg? Magst du dich mal vorstellen?

Valerie Salberg ist eine jüngere Ausgabe der Fantasy-Autorin Linda Budinger, die sich auf Cosy-Crime-Romane spezialisiert hat.
Sie teilt sich den Nachnamen mit Mia Salberg, die vor einigen Jahren für phantastische Jugendbücher zuständig war. Grund dafür ist ein recht unterschiedlich aufgestelltes Werk. Da Linda zeitlich gerade mit Thrillern/Krimis für Lübbe aktiv wurde, musste Mia für das sich anbahnende Jugendbuch bei Ueberreuter einspringen, damit es da nicht zu Verwechslungen kam.
Und Valerie wurde aus der Taufe gehoben, weil Linda 2020 die Idee zu einer schrägen und humorvollen Cosy-Crime-Reihe kam. Und nachdem sie bisher eher Fantasy, Jugendbuch und davor zuletzt Psychothriller geschrieben hatte, war da auch eine deutliche Trennung der Genres nötig.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe mich als Kind bereits von Literatur ernährt, daher wusste ich früh, was ich werden wollte.  Die ersten Gehversuche in der Richtung habe ich so ca. mit 12 Jahren gemacht.
Interessanter ist die Frage, wie ich zu Krimis gekommen bin. Die standen nämlich gar nicht auf meiner Agenda, obwohl ich auch als Kind sehr gerne die Sherlock-Holmes-Reihe gelesen habe. Und obwohl ich dazu sogar Kurzgeschichten verfasst habe, habe ich vorwiegend Fantasy und phantastische Jugendbücher veröffentlicht.
Aber irgendwann kam über Lübbe (wo ich damals als freie Bearbeiterin bzw. Übersetzerin gearbeitet habe) eine Anfrage für eine Crime-Serie, als digitalen Ableger einer großen Heftroman-Serie. Und weil ich Abwechslung mag, habe ich einen Versuchsballon gestartet, der so gut ankam, dass weitere Teile für „Cotton Reloaded“ sowie, davon komplett unabhängig, zwei Psychothriller entstanden.
Irgendwann kam ich bei der Übersetzungsarbeit mit Cosy Crime in Berührung, was dann später ausschlaggebend wurde, als ich nach einer turbulenten Reha die schräge Idee zu den Kurkrimis hatte. Der Verlag war davon so begeistert, dass er gleich drei Teile eingekauft hat – ein Drei-Buch-Vertrag war für mich auch eine Premiere.

3. Wie lange, hast du immer an einen der Krimi-Bücher gearbeitet? Brauchst du für jedes Werk gleich lang?

An einem Roman um die 300 Seiten (bei den Kurkrimis ca 260), schreibe ich ungefähr neun Monate. Danach folgen vor der Abgabe noch mehrere Lese- und Überarbeitungsdurchgänge auf Papier und in Datei, von denen jeder auch mindestens eine Woche dauert. Und dann folgt das Lektorat, dafür kann man ca. zwei Wochen bis zur Rückgabe einplanen (zumindest war das bei den Kurkrimis so, wo die Bearbeiterin erfreulicherweise wenig auszusetzen hatte).
Schließlich mache ich dann gerne für Korrekturen noch mal einen kompletten Lesedurchgang der letzten Fassung auf Papier, um den Lesern ein so abgerundetes Werk wie möglich zu präsentieren.

4. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Während der Wartezeit aufs Lektorat beschäftige ich mich gern mit etwas völlig anderem, etwa einer Kurzgeschichte, auch um einen frischen Blick auf das laufende Projekt zu bekommen. Dafür finde ich thematische Abwechslung sehr hilfreich.
Nach einem Marathon – und ein solcher ist das Romanschreiben – lasse ich die Schreibmuskeln gerne ein bisschen lockerer. Die Gelegenheit nutze ich, um wieder mal etwas anderes als mein eigenes Manuskript zu lesen. Generell bin ich ein ziemlich kreativer Mensch, da wird mir selten langweilig.

5. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in Deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Die Zusage für meinen allerersten Roman »Der Geisterwolf« (erschienen bei Heyne) – und nach dem Erscheinen später das Auspacken des Taschenbuchs. Ich glaube, das Gefühl ist nicht zu toppen und hat mir kreativ auch großen Auftrieb gegeben.

6. Nun sind es, glaub ich, zwei schon im Buchhandel erhältlich und der dritte in Arbeit… Erzähle uns bitte etwas darüber, vielleicht mit dem Klappentext und dem Buchcover?

Genau genommen ist der dritte Teil der Kurkrimis Anfang März als E-Book erschienen: »Tod einer Krankenschwester«. Wenn man die Gelegenheit hat, sollte man mit dem ersten Teil der Kurkrimis einsteigen, Das Skelett im Kurpark, aber zwingend nötig ist es nicht. Dort stolpern die drei Frauen über ihren ersten Fall, wobei es vom Tempo her eher gemütlich zugeht. Glücklicherweise bleiben neben den Fußmärschen zwischen Bett, Frühstück (in einer anderen Straße) und Physiotherapie über den  ‘Highway to Hell’, noch genug Zeit für Café, Torte und Therme.

Die Geschichte ist eine Kreuzung aus Cosy Crime und Regionalkrimi (Soester Börde), in der Humor, skurrile Figuren und schräge Begebenheiten die Hauptrolle spielen. Auch das Ambiente von Kurort und die Tücken von REHA-Maßnahmen werden thematisiert. Natürlich wird auch ermittelt, wie der Klappentext verrät:

Dorothee Hammerblech freut sich auf ihre Kur in Bad Hasendorf. Doch der Traum von einem erholsamen Kuraufenthalt mit allen Annehmlichkeiten platzt schneller, als sie ihre Koffer auspacken kann: Die einst mondäne Kurklinik ist eine einzige chaotische Baustelle, ihr schmuckes Einzelzimmer entpuppt sich als Doppelzimmer – und im Kurpark stolpert sie über ein Skelett! So viel Ungemach kann Doro nicht tatenlos hinnehmen: Mit Hilfe ihrer Zimmernachbarin Esme und der Unterstützung von True-Crime-Fan Manuela, will sie das Rätsel lösen! Dabei stoßen die beiden Frauen auf weitere ungeklärte Verbrechen in der Soester Börde. Treibt zwischen Kurgästen, Klinikpersonal und Tagestouristen etwa ein Serienmörder sein Unwesen?
Spannend, lustig und skurril – genießen Sie den unterhaltsamsten Kuraufenthalt seit Langem, Schmunzeltherapie inklusive.

7. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?

Feedback ist schon wichtig. Natürlich trifft nicht jedes Buch den Geschmack jedes Lesers (und manche gehören dann auch einfach nicht zur Zielgruppe). Ganz ehrlich: ich freue mich, wenn ich den Nerv getroffen habe, und finde es schade, wenn das mal nicht funktioniert. Ganz unbeteiligt damit umgehen kann ich nicht. Denn diese Arbeit macht man nicht, um reich zu werden, sondern, weil man seine Geschichten teilen möchte.

8. Das, was du schon in deinem Leben erreicht hast, ist es das was du wolltest? Was würdest du ändern wollen?

Es schlummern einige Romanprojekte aus dem Fantasy-Bereich auf meiner Festplatte, für die ich in Zusammenarbeit mit meiner Agentur Langenbuch & Weiss noch einen guten Verlag suche. Und natürlich ist nach dem Roman immer vor dem Roman.

9. Bist du auch auf Messen, wie LBM und FBM & Co anzutreffen? Was machst du dann auf so einer Veranstaltung?

Auf Messen gehe ich eher selten, ich arbeite ja in Sachen Verlagssuche mit der Agentur zusammen. Ich besuche auch kaum Lesungen, weil Lesen für mich eine Beschäftigung ist, der ich in den eigenen vier Wänden nachgehe und kein Event. Für meine Leserschaft bin ich bei Facebook und Instagramm, bei Leserunden oder per E-Mail erreichbar. Die Kontaktadressen für Leserfrage findet man auf der Homepage zu »Therme, Morde, Sahnetorte:
http:// www.romanecke.de/Kurkrimis
oder meiner allgemeinen Internet-Seite (die gerade im Umbau ist): http://www.wortwirkung.de/linda

10. Ich bin neugierig auf deinen Schreibplatz. Wie sieht es da bei dir aus? Willst du vielleicht ein Foto zeigen und etwas darüber berichten, wieso gerade da die Krimis entstehen können?

Mein eigentlicher Arbeitsplatz liegt ja in meinem Kopf, dort tauchen die Ideen zu den Geschichten auf – und das quasi rund um die Uhr in allen möglichen Lebenslagen. Hier entwickeln sich auch die Grundzüge für die jeweilige Szene, die allgemeine Stimmung, die Handlung, bis ich mich mit dem Gefühl, dass die Szene ›schreibfertig‹ ist, an den Schreibtisch setze.
Dieser selbstgezimmerte und extralange Tisch steht an der Wand, so, dass seitlich Licht vom Fenster einfällt und gelegentlich die Spiegelhintergründe der Setzkästen (Frosch-, Herr-der-Ringe- bzw. Star-Wars-Sammelfiguren) hinter dem Monitor zum Funkeln bringt.
Ich unterstütze das Abtauchen in fremde Welten gerne mit Duftölen, Musik oder Kerzenschein. Der Platz vor meiner Tastatur mit kleinen Relikten und Erinnerungsstücken ist daher heiß umkämpft. Ein alter Röhrenmonitor (der einfach so schwer ist, dass ich ihn für meinen großen Flatscreen zur Seite schieben musste) dient mir zeitweilig als ›Pinwand‹ für Material zu den jeweiligen Geschichten: inspirierende Fotos, Postkarten oder Notizen.
Weitestgehend gehört zum Arbeitsplatz auch noch meine Musikanlage mit den aufgetürmten Filmmusik-CDs, anhand derer man eine Stratigraphie der letzten Romane bilden kann. Ganz unten befinden sich etwa noch die Western-Sounds, die ich für »Der siebte Schrei« gehört habe, als ich an einem toten Punkt einen Wechsel der Stimmung braucht, und die Superhelden nach hinten rutschten. Da ein Gutteil des Thrillers auf einer Ranch in Idaho spielt, passte es einfach.
Manchmal höre ich allerdings auch mal gerne, worauf ich gerade Lust habe.

Helma legt los von Ute Krause und Dorothy Palanza

✿*゚¨゚✎…. Könnte so nicht die Geschichte vom Osterhasen entstanden sein?

Helma ist ein junges Huhn und geht in die Hühnerschule und lernt dort viel über das perfekte weiße Ei. Nun ist es bei ihr aber ganz anders als weiß. Sie legt immer ein buntes Ei. Und sie macht aus ihrer Not das Beste was ihr eingefallen ist. Helma nimmt die bunten Eier und versteckt sie auf dem Bauernhof. Und das man sie nicht erkennen kann, verkleidet sie sich als Hasen mit langen Ohren. Ich frage euch: Könnte so nicht die Geschichte vom Osterhase entstanden sein? Mir und meinen drei Kinder hat die Geschichte bis Heute an Ostern immer wieder gut gefallen. Diese gebundene Ausgabe von 32 Seiten ist im Oetinger Verlag 2002 zum ersten Mal verlegt worden und ist für kleine Zuhörer von 4-6 Jahren zu empfehlen.

Der Hase mit der roten Nase von Helme Heine

✿*゚¨゚✎…. Eines unserer Lieblings Bilderbücher zu Ostern von Früher

Die kleine gebundene Ausgabe für ganz junge Leser ist ein vierfarbiges Papp-Bilderbuch. Helme Heine schafft es mich auch noch in einem älteren Lebensabschnitt zu begeistern. Der kleine Hase mit der roten Nase und dem einem blauen Ohr ist nicht wie andere Hasen. Und in einem entscheidenden Moment, ist er sehr glücklich anders zu sein. Das Kinderbüchlein ist auf 12 Seiten mit schönen Illustrationen und mit einem leichten Schrifttyp im Beltz Verlag 2004 erschienen. Es begleitete meine schon erwachsene Kids bis heuer an Ostern.

Das letzte Glas Wein von Heidi Troi

✿*゚¨゚✎…. Lollo ermittelt 5

Nun habe ich den Privatermittler Lorenz L0vis, Ex-Beamter der Staatspolizei aus Brixen, auch kennen gelernt. Die Autorin Heidi Troi hat hier einen Toten in einer Weinkellerei in Szene gesetzt. Nun wird natürlich Lorenz Lovis neugierig, als er davon hört, das sein gehasster Nachbar, seinen Kellermeister tot im Weinkeller vorgefunden hatte. Wer hat ihn umgebracht? Es sind tolle Charaktere für den Krimi entstanden und einige haben natürlich gute Tatmotive. Ich habe die ersten vier der Servus Krimibuchreihe natürlich auch hier, aber noch nicht gelesen. Werde ich nachholen. Warum? Das ist einfach, weil Heidi Troi einen Privatermittler hier als Hauptprotagonisten zum Leben erweckt hat und keinen Kriminalbeamter an sich, wie es in vielen Krimis schon üblich wäre. Und der Charakter von Lollo ist auf die seinige Art, doch sympathisch. Und nach dem uns die Autorin auch ihre Bild-Vorstellung vom Lovis mitteilte, konnte ich beim Lesen mir den hübschen Ermittler immer gut vorstellen. Ich vergebe hier 4 Sterne, weil ich erst noch die anderen Bücher im Vergleich durchlesen möchte.

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