✽•¨•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•¨•✽

1.Wer ist Katie Jay Adams? Magst du dich mal vorstellen?

Ich habe unter dem Pseudonym Katie Jay Adams drei sommerliche Liebesromane geschrieben. Mit meinen Kids und meinem Mann lebe ich auf dem Land. Ich habe eine Spinnenphobie, bin kaffeesüchtig, habe einen Nagellacktick und ich liebe es zu schreiben. Ich habe BWL studiert und vorher im Finanzbereich gearbeitet.  

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Gelesen und geschrieben habe ich schon immer gerne. Als Kind und Jugendliche habe ich Bücher regelrecht verschlungen, egal welches Genre. Ich habe von Hanni und Nanni bis Stephen King alles gelesen.
Es hat mir Spaß gemacht, selbst kleine Geschichten zu erfinden und handschriftlich festzuhalten – später dann auf der Schreibmaschine meiner Mutter. Über Seite drei bin ich allerdings nie hinausgekommen.
Während des Studiums habe ich immer mal wieder angefangen, ein Buch zu schreiben. Aber auch hier: nie weiter als Seite drei. Ich habe das Projekt dann erst einmal verschoben und auf die Liste der Dinge gesetzt, die ich unbedingt tun will, bevor ich sterbe. Als meine Tochter auf die Welt kam, habe ich es dann noch einmal probiert und hatte plötzlich ruckzuck 150 Seiten geschrieben. Daraufhin hat mich der Ehrgeiz gepackt, das Buch fertigzustellen und es selbst zu veröffentlichen. Ich wollte einfach wissen, ob ich das kann.

3. Wie viele Bücher hast du insgesamt schon geschrieben? Gibt es denn einen Charakter, in dem du dich selbst wiederfindest?

Ich habe drei Bücher geschrieben. Eigentlich vier, wenn man ein Buch mitzählt, dass in das Genre „Wissenschaftliche Fachliteratur“ zählt. Aktuell schreibe ich an meinem vierten Liebesroman.

4. Wie lange, hast du immer an einen der Bücher gearbeitet? Brauchst du für jedes Werk gleich lang?

Normalerweise brauche ich ca. 1 Jahr für ein Buch. Bei Buch drei war ich allerdings mitten im Hausbau und habe neben den Kids auch noch bei einer Finanzinstitution gearbeitet, weshalb sich der Prozess über zwei Jahre gezogen hat. 

5. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Auf jeden Fall. Nicht mehr so extrem wie am Anfang des Schreibens, aber ja.

6. Gibt es schon Neuigkeiten für ein Neues Projekt? Kannst du dich dazu schon äußern? Das wäre fantastisch…

Ja, ich arbeite aktuell an einem Verlagsbuch, welches geplant Ende 2021 erscheinen wird. Das nächste dann im Sommer 2022. Zum Inhalt darf ich leider noch nichts verraten, aber es wird kein Sommerroman. Katie ist erwachsen geworden. Die Bücher werden unter meinem Pseudonym veröffentlich.
Ich plane aber auch unter meinem Klarnamen in den kommenden Jahren zu veröffentlichen.

7. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Oh, da gibt es sehr viele schöne Momente. Auf jeden Fall die Treffen und Kennenlernen mit Kollegen und Lesern, die Messen sind immer toll. 
Dann natürlich die Erfolge, insbesondere der beiden ersten Bücher, die beide BILD- und Kindle-Bestseller waren. 
Auch das dritte hat sich sehr lange zwischen #30 und #50 der Charts gehalten. Da freut man sich natürlich schon sehr.

8. Wie vereinbarst du das Schreiben mit deiner Familie? Bekommst du genügend Unterstützung von deiner Familie?

Sehr schwieriges Thema. Ich habe ja zwei Kinder und momentan sind wir mitten in der Corona-Pandemie. Alles ist ein wenig anders. 
Es ist also zur Zeit schwieriger als normalerweise die Muße und die Kreativität zum Schreiben beizubehalten.

9. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?

Ja, das ist mir sehr wichtig. Allerdings nur, wenn sie fundiert ist. Ansonsten ist es mir egal.
Wenn mir jemand sagt: „das hat mir nicht gefallen, weil …“ oder „das hat mir gut gefallen, weil …“, kann ich etwas damit anfangen und darauf reagieren.
Momentan kann man allerdings auf Amazon auch Sternchen anklicken – das ist für uns Autoren nicht so prickelnd, da wir so keinerlei konstruktive Rückmeldung mehr von den Lesern bekommen.
 

10. Hattest du schon mal so ein richtig peinliches Erlebnis? Ich bin neugierig...

Richtig peinlich eigentlich nicht wirklich. Vielleicht als ich mir als Jugendliche die Haare eigenhändig aufhellen wollte und statt blond (was ich anvisiert hatte), orange herauskam.