Ich hatte mir das Buch, wegen dem sehr hübschen Buchcover, gekauft. Der erste Satz dieser einfühlsamen Geschichte lautet im Klappentext: “Vom Trost der Bücher!” Ich fand diese vier Wörter so ausdrucksvoll, spannend und geheimnisvoll – so das ich diese Geschichte vom japanischen Autor Satoshi Yagisawa unbedingt lesen wollte. Und ich wurde hier recht zügig in die gut umgesetzte Übersetzung Wort für Wort mitgerissen. Die Geschichte erzählt über eine junge Frau, die in der Liebe unglücklich war und einen Neuanfang, oder nennen wir es Selbstfindung, benötigte. Man kann in der heutigen Zeit ganz schnell an seine Grenzen stoßen und wenn man sie nicht rechtzeitig wahrnimmt, fällt man schnell in eine krankhafte Situation. Die Protagonistin bekam ihre Auszeit zum Erholen beim Onkel in der Buchhandlung. Während ihrer Selbstfindung half sie ihrem Onkel in der Buchhandlung aus. Bekam Kontakt zu anderen buchliebhabenden Käufer/innen und erkannte durch den Trost der Bücher eine neue Sichtweise ihrer Lebenssituation. Der Schriftsteller erzählt diese Geschichte mit viel Wärme und gibt dem Leser auch Mut sich mit Lesen zu heilen. Ich wurde durch den ersten Band der Bücherliebe in Tokio unterhaltsam und neugierig auf den zweiten Band vorbereitet. Ich kann hier ganz klar eine Leseempfehlung aussprechen!
