Quelle: https://www.litlove.de

Ich freute mich sehr, über die Nachricht, das es eine lit.Love 2020 geben wird! Am 07. November 2020 stand dann im Random House Verlag wieder alles im Zeichen von Liebe, Lesen und Leidenschaft. Allerdings fand die lit.Love ausschließlich online statt, aufgrund der Pandemie, das mir aber ganz neue Möglichkeiten eröffnet hatte, meine Lieblingsautoren/innen zu treffen und mich mit ihnen auszutauschen.

23 Autoren/innen hatten bereits zugesagt und man hat für uns Leser/innen ein aufregendes und vielseitiges Programm auf die Beine gestellt – bei dem man dieses Jahr auch aktiv mitwirken konnte. In den Wochen vor der lit.Love wurden die Autoren/innen, Talks, Workshops und andere spannende Programmpunkte vorgestellt. Die Veranstalter hofften auf einen regen Austausch und eine tolle Zeit mit uns auf der lit.Love!

Quelle: https://www.litlove.de

Um 10 Uhr eröffnete Günter Keil den Morningtalk mit Maria Nikolai, diese erstmals auf einer virtuellen Bühne stattfand. Ich wußte das es sehr schokoladig werden würde und verfolgte den Talk mit einer heißen Schokolade. Maria Nikolai erzählte von Beginn an ihren Erfolg mit der dreiteiligen Buchreihe Schololadenvilla, dieser im Penguin Verlag verlegt wurde. Ich selbst habe zwei wundervolle Lesungen mit Maria Nikolai erleben dürfen und mag die Geschichte um die Schokoladenvilla sehr. Den ersten Band habe ich gelesen und auch gehört. Band zwei und drei folgen dann im Neuen Jahr. Maria Nikolai hat schon neue Ideen für eine weitere Buchreihe im Kopf. Ich bin sehr neugierig auf das was kommen wird.

Anschließend besuchte ich den Workshop von und mit Claudia Winter. Es war ein Ausflug in die Stadt des Lichts, ein virtueller Reiseführer durch Lissabon. Diese Stadt war die Hauptkulisse in dem Sommerroman 2020 „Wie sagt man ich liebe dich“.
Gemeinsam durch die Stadt mit Claudia Winter und ihren Protagonisten in Lissabon. Entlang der Handlungsschauplätzen zeigte uns die Autorin die schönsten Ecken der portugiesischen Traumstadt und erzählte uns, was wir dort unbedingt entdecken sollten, falls man mal in diese Stadt reisen sollte!
Dabei erfuhr man auch eine Menge über Claudia Winters Arbeit an ihren Romanen und natürlich auch über ihre mitgebrachten leckeren portugiesischen Spezialitäten.

Ich habe eine neue Autorin in dem Talk „Willkommen auf Gut Schwanensee“ kennen gelernt. Es ist Jette Martens. Sie hat einiges über die Entstehung dieser Sehnsuchts Trilogie erzählt. Ich besuchte diesen Talk, weil ich zur Zeit gerne Buchreihen lese und verfolge. Und am 11. Mai 2020 wurde Band 1 dieser Buchreihe „Gut Schwansee – Deine Liebe in meinem Herzen“ veröffentlicht. Natürlich wurde ich aufmerksam darauf, weil es an der Ostsee auf einem Gestüt handeln wird. Und ich liebe Geschichten die an der Nord- bzw Ostsee handeln, dazu noch ein gebrochenes Herz und die Chance auf einen Neuanfang. Das klingt doch nach einem Sehnsuchtsroman a`la carte. Die Buchreihe wird im Penguin Verlag erscheinen. Jette Martens hätte ich sehr gerne persönlich kennen gelernt. Das ist leider der Nachteil einer online Veranstaltung.

Meine weitere Veranstaltung die ich mir ausgesucht habe, war die von und mit der Autorin Sophie Bichon. Ich lernte sie als Bloggerin kennen und verfolgte hin und wieder ihren Blog. Nun da sie für den Heyne Verlag Bücher schreibt, wollte ich sie virtuell auch kennen lernen. Denn in ihrer Redstone-Reihe geht es um viele verschiedene Formen und Facetten der Liebe. Wir sind das Feuer (Band 1) und Wir sind der Sturm (Band 2) handelt über Love is love: egal ob hetero, queer, polyamorös oder pansexuell. Im Talk spricht die Autorin über die beiden Bände ihrer Redstone-Reihe und gibt erste Einblicke in ihr neues Projekt, bei dem ungewöhnliche Liebesbeziehungen im Mittelpunkt stehen.

Sophie Bichon wurde 1995 in Augsburg geboren und studiert Germanistik. Ihre Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Liebe in der Literatur, weil ihrer Meinung nach letztendlich jeder Roman von der Liebe handelt. Schon immer hat sie das Schreiben geliebt. Deswegen trägt sie auch stets ein Notizbuch bei sich, in dem sie ihre Ideen festhalten kann. Wenn sie nicht gerade schreibt, lässt sie sich von Musik und den Verrücktheiten des Lebens inspirieren, überlegt sich neue Tattoomotive und träumt von der Weltreise, die sie eines Tages machen möchte. Wir sind das Feuer war ihr erster Roman.

Der Workshop „Richtig fotografieren für Instagramm“, muss wirklich geübt sein. Instagram gibt es nun schon seit 10 Jahren! Und wir lieben die vielen wunderschönen Bilder, die uns jeden Tag inspirieren und zum Träumen anregen.
Als Bookaholics lieben wir natürlich besonders hübsche Bilder von Büchern! Doch wie fotografiert man unsere geliebten Bücher am besten und worauf sollte man achten?
Hier wurden ein paar wundervolle Tipps von der Autorin Ivy Andrews, Autorin im Blanvalet Verlag, gezeigt. Sie hat dafür wirklich eine ausgewöhnliche tolle Begabung. Ich war mehr als verzaubert und inspiriert worden. Allerdings ist die Umsetzung gar nicht so leicht.

Es gibt so viele schöne Buchzitate, die sich wunderbar illustrieren lassen! Die Basics dafür lernt man in diesem Handlettering-Seminar für Anfänger/innen!
Evelyn Unterfrauner ist Buchbloggerin, Handletteringkünstlerin und Random House Mitarbeiterin und erklärt uns alle Grundlagen dafür, wie wir schöne Buchstaben und Sprüche auf das Papier zaubern können. Alles was wir dafür brauchen, ist ein Bleistift, Radiergummi, ein Monoliner und ein Brushpen. Diesen Workshop habe ich mir angesehen und werde dieses Jahr darin üben. Material habe ich mir zu Weihnachten schenken lassen. Drückt mir die Daumen.

(Es werden noch drei kleine Videos bearbeitet, die in den kommenden Tagen hinzugefügt werden.)

Natürlich gab es auch viele Technische Probleme, so dass ich öfters die eine oder andere Veranstaltung nur zu Beginn oder nur das Ende mit verfolgen konnte. z.B. den Talk mit Julia Engelmann habe ich komplett verpasst. Schade!!!
In der Zwischenzeit, an denen ich keine Veranstaltung verfolgte, habe ich mich in der sogenannten Lounge-Cafe-Bar rumgetrieben und einige meiner Bloggerkollegen getroffen und miteinander geschnackt. Das war eine hervorragende Möglichkeit auch seine Freunde zu treffen.
Meine Planung an der Teilnahme der Workshops, Talks, Meet & Greet und Lesungen waren besser eingeteilt. Denn ich mußte auch mal etwas Essen gehen und mal kurz an die frische Luft, denn einen ganzen Tag online die Veranstaltung zu verfolgen, war anstrengender als sie in Live zu verfolgen.

@AlexandraRichter

Jetzt ist die virtuelle lit.Love 2020 schon wieder eine GANZE WEILE her und ich bin immer noch ganz beseelt von den vielen atemberaubenden Ereignissen, den Gesprächen über Bücher und den spannenden und inspirierenden Talks und Workshops. Ein ganz besonderes Danke an das wundervolle lit.Love Team.