Lesebuch

Meine Bücher und ich ...

Challenge #12für2024 “Das dritte Buch”

Für den März habe ich mich für das Buch von Anne Barns entschieden. Und ich bin noch am lesen. Meine Buchbesprechung findet ihr dann im Menü unter der Rubrik – Rezensionen.

Klappentext:
Die Liebe wartet zwischen Meer und Deich.
Als Julie die Einladung nach Juist zu Ennas achtzigstem Geburtstag in der Hand hält, kann sie es kaum glauben. Jahre ist es schon her, dass sie die beste Freundin ihrer verstorbenen Oma getroffen hat. In den lebhaftesten Bildern erinnert Julie sich noch an die zauberhaften Urlaube ihrer Kindheit auf der Nordseeinsel mit der Großmutter. Und an Enna, die den besten Apfelkuchen aller Zeiten gebacken hat. Auf Juist angekommen, muss sie feststellen, dass Enna dabei ist, liebgewonnene Dinge zu verschenken, damit sie die Zeit überdauern können. Auch Julie erhält ein Geschenk, mit dem sie niemals gerechnet hätte. Und da ist auch noch Ole, der ihr als kleiner Junge einst versprochen hat, sie zu heiraten, wenn sie beide erwachsen sind.

  • Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins Taschenbuch; 1. Edition (25. Oktober 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 320 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3365001255
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3365001257

Interview mit Anna Helford/Felicity Whitmore/Indra Maria Janos

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Anna Helford/Felicity Whitmore/Indra Maria Janos? Magst du dich mal vorstellen?

Ich bin Indra, bin sechsundvierzig Jahre alt und lebe mit meinem Mann, meinen fünf Hunden und einer Katze in Hagen. Ich liebe die vielen Wälder, die wir hier haben, und verbringe meine frühen Morgen, mit meinen Hunden, bei wunderschönen Wanderungen in der Natur. Wir treffen dabei so manches Wildschwein, aber auch Rehe, Waschbären, Füchse und Hasen (die meine Dackel sehr lieben). Ich schreibe vor allem Romane, in denen es um Familiengeheimnisse geht, denn ich möchte zeigen, dass die Vergangenheit uns zu dem macht, was wir heute sind, und Entscheidungen, die Generationen vor uns getroffen wurden, immer auch unser jetziges Leben bestimmen. Ich lese selbst auch sehr viel und beinahe alle Genres.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Schon mit zwölf Jahren, hatte ich die Idee, Bücher schreiben zu wollen. Aber umgesetzt habe ich es erst 2012, als ich in Fowey am Hafen saß. Da waren Daphne DuMaurier und Agatha Christie allgegenwärtig, und ich habe mir gedacht: Jetzt packe ich es endlich ernsthaft an. 2015 war der Roman dann fertig, 2017 ist er bei dtv erschienen. Das war mein Debut, „Der Klang der verborgenen Räume“.

3. Hast du Rituale beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Ich setzte mir Ziele, wenn man das als Ritual bezeichnen kann. Zum Beispiel nehme ich mir meistens vor, mindestens zehn Seiten zu schreiben. Bin ich damit fertig, lese ich. Manchmal ist das schon am Mittag so, an anderen Tagen erst abends. Und dann gibt es natürlich auch stressigere Zeiten, wo ich vielleicht noch Druckfahnen lesen muss, Texte aus dem Lektorat bearbeite, Exposés schreibe oder andere Dinge zu erledigen habe.

4. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Ja, natürlich. Ich glaube, das geht gar nicht anders. Und das sind die schönsten Momente, wenn mich meine eigenen Texte zum Weinen oder Lachen bringen.

5. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Natürlich ist es immer ein toller Moment, ein Manuskript abzugeben. Aber der Text kommt ja noch mehrmals zu mir zurück (Lektorat, Druckfahnen). Aber ja, ich mache mich sofort an den nächsten Text.

6. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Oh, das kann ich gar nicht genau sagen. Es gibt so viele schöne Momente. Sehr schön war es, als „Die Heimat des Herzens“ es auf die Spiegelbestsellerliste geschafft hatte. Oder als „Das Herrenhaus im Moor“ als Buchtipp bei WDR4 vorgestellt wurde. Oder die vielen Begegnungen mit Leserinnen und Lesern, die tollen Rückmeldungen über die Sozialen Netzwerke, wenn ich merke, dass meine Texte Menschen berühren. Und natürlich auch der Sommer 2022, als „Das Herrenhaus im Moor“ bei den Schlossspielen Hohenlimburg aufgeführt worden ist. Und noch viele tolle Ereignisse mehr …

7. Warum schreibst du die eine Geschichte als Anna Helford und die andere als Felicity Whitemore? Was hat dich zu diesem Schritt inspiriert?

Die Tetralogie sollte ihr eigenes Pseudonym bekommen, daher Anna Helford. Anna ist mein Lieblingsname, den Helford River liebe ich sehr. So kam es zu diesem Namen.

8. Hast du als Kind auch gerne gelesen und wenn ja, an welche Bücher kannst du dich erinnern?

Oh ja, ich habe gelesen, sobald ich Buchstaben entschlüsseln konnte. Und vorher ist mir und meinem Bruder stundenlang vorgelesen worden. Ich erinnere mich an sämtliche Astrid Lindgren-Bücher, später Enid Blyton und dann Agatha Christie. Natürlich waren da noch viele mehr, aber diese drei Autorinnen haben mich in meiner Kindheit am meisten begleitet.

9. Was würdest du machen, wenn du eines deiner Bücher auf der Bestsellerliste finden würdest?

Das war ja tatsächlich schon mal bei „Die Heimat des Herzens“ der Fall. Ich habe mich natürlich riesig gefreut.

10. Und nun noch eine Frage zum Thema Ostern: Wie verbringst du die Osterfeiertage? Dekorierst du dein Zuhause?

Nein, ich bin überhaupt nicht gläubig und Ostern bedeutet mir nichts. Ich freue mich, wie jeden Tag, wenn ich mit meinen liebsten Menschen und Hunden zusammen sein kann. Daher werde ich an Ostern arbeiten, lesen, mit meinen Hunden spazieren gehen und Freunde treffen.

Bekanntgabe der Shortlist für den Literaturpreis Goldener Homer 2024

Am Donnerstag, 21.03.24 wurde auf der Leipziger Buchmesse um 14 Uhr die Shortlist für den Literaturpreis Goldener Homer 2024 durch die Vorsitzende Christina Auerswald bekanntgegeben. Seit genau zehn Jahren schon werden jedes Jahr 10 historische Bücher, durch eine Jury ausgewählt und landen auf der Shortlist für den historischen Literaturpreis Goldener Homer. Es war ein berauschendes Treffen, an dem ich dieses Jahr teilnehmen konnte. Einige nommierte Autor/Innen und andere Autoren/Innen, wie auch wir Buchbloggerinnen, die den Homer mit Beiträgen unterstützen, waren mit einer gewissen Neugierde bei der Bekanntgabe der Shortlist mucksmäuschen still und lauschten gebannt der Verkündung. Wir feierten im Anschluss mit einem Glas Sekt und gratulierten den 10 Nomminierten. Wir freuen uns nun auf die nächsten Monate, in denen die 10 Nomminierten durch uns Bloggerinnen, durch Buchvorstellungen, Interviews ect… auf Social Media begleitet werden, bis dann am 14.09.24 in Lübeck die Preisverleihung stattfinden wird.

Hier sind die 10 Schriftsteller/Innen die es auf die Shortlist für den historischen Literaturpreis Goldener Homer geschafft haben.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Tankred Band 1 bis 3 von Michael Römling, Rowohlt

Das Blutgericht von Köln von Ingo Gach, emons

Die Heilerin vom Rhein von Joern Precht, Piper

Hildegard von Bingen und das Siegel des Königs von Andreas J. Schulte, emons

Der Buchmaler von Zürich von Erika Weigele, Gmeiner

Florentia – Im Glanz der Medici von Noah Martin, Droemer

Die Weltenseglerin von Nadja Raiser, Droemer

Die Löwin vom Tafelberg von Ines Keerl, emons

Reporterin für eine bessere Welt von Ulrike Fuchs, Piper

Die Totenärztin – Schattenwalzer von René Anour, Rowohlt

Lesung: mit Anna Helford

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(.¸.•´ (¸.•` ☆ ¤º.`•.¸.•´ ☆…….. Lesung mit Anna Helford

Nun hatte ich die zweite Lesung, in diesem Jahr, mit der Autorin Anna Helford, am 15. März 2024 in Bruchsal, in der Buchhandlung Carolin Wolf, besucht. Ich wurde herzlich willkommen geheißen und bekam sogar die Möglichkeit, mich in ein Gespräch einzuklinken, welches Sie und der Buchblogger/Bookstagrammer MaTom´s Bücherwelt geführt hatten. Bücher verbindet – wäre ein echt schönes Zitat! Anna Helford ist ein Pseudonym und Sie war erst Krankenschwester, studierte dann Germanistik und Religionswissenschaft, wurde Schauspielerin, Dramaturgin und Hundetrainerin. Ihre große Leidenschaft ist das viktorianische Zeitalter. Eines ihrer Lieblingsbeschäftigungen ist es, mit ihrem Mann und den fünf Hunden durchs englische Exmoor zu streifen, mit einer Tasse Tee und einem guten Buch vor dem Kamin zu sitzen oder alte Häuser zu erkunden. Und es ist war, sie liebt das Schreiben, wie auch das Lesen von Bücher. Ich wurde Zeugin bei ihrem Bucheinkauf in der Buchhandlung…

Nun las Sie aus dem ersten Band der vierteiligen Buchreihe Season Sisters  – Frühlingsgeheimnisse sehr harmonisch einige Textstellen vor. In diesem Buch geht es hauptsächlich um die Protagonistin Spring. Diese ist eine Rebellin, die mit sechzehn nach London durchgebrannt ist, weil ihr die aufgesetzte heile Welt auf der elterlichen Farm zuwider war. Sie weiß lange nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, bis sie Sophia kennenlernt.
Und nicht nur das, Anna Helford erzählte auch sehr viel über sich, wie sie zu der Recherche für die vierteilige Buchreihe gekommen ist und das Sie sich wünscht, mal auf der Bestsellerliste zu landen. Daran arbeitet sie sehr hart …. 

Ich bekam einen sehr sympathischen und mit beiden Beinen auf dem Boden gefestigten Eindruck von ihr. Ich würde gerne bei den anderen Lesungen über die drei kommenden Bücher aus der Season Sisters Buchreihe teilhaben. Alle vier Bücher sollen 2024 bei dtv erscheinen.

Meine Liebe zu Bücher!

“A good book is an event in my life.” (Stendhal)

März – Blind Date mit einem Buch

Im März widme ich mich mit dem Blind Date Buch “Der kleine Philosoph – Wie Kinder denken!” von Frederic Lenoir. Ich werde euch dann mit meiner Rezension erzählen, wie es mir gefallen hat.

Klappentext: Philosophieren ermöglicht kreatives Denken und eigenständiges Urteilen. In zahllosen Workshops hat Frédéric Lenoir Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren angeleitet, sich über existentielle Themen wie Glück, Liebe oder den Sinn des Lebens auszutauschen – mit überwältigendem Erfolg!

Dem Geist der Antike nach dient Philosophieren dazu, Freiräume für das Denken zu schaffen. Damit geht es nicht in erster Linie um den Erwerb von Wissen, sondern vielmehr um die Entwicklung von eigenen Ideen und die persönliche Reflexion. Frédéric Lenoir verdeutlicht, dass schon Kinder im Alter von sechs Jahren erstaunliche Fähigkeiten besitzen, ihr geistiges Potential zu entfalten und selbstständig zu einer Einschätzung zu gelangen. Doch es bedarf der Anregung des kindlichen Denkens. Unter Lenoirs Anleitung philosophierten Hunderte von Kindern mit großer Freude und erstaunlichem Gewinn. In diesem Buch zeigt er, weshalb schon im frühen Kindesalter mit dem Philosophieren begonnen werden sollte und wie mit Feingefühl und Geschick Kinder zu kleinen Philosophen werden. Ein außergewöhnliches Abenteuer, auf das es sich einzulassen lohnt!

  • Herausgeber ‏ : ‎ Tropen; 2. Druckaufl. 2018 Edition (5. März 2018)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Hardcover ‏ : ‎ 231 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3608503501
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3608503500
  • Originaltitel ‏ : ‎ Philospher et méditer avec les enfants

 

Glücksorte in Leipzig von Sebastian Ringel

✿*゚¨゚✎…. War diesmal nicht unser Reiseführer!

Diesmal hat uns der Reiseführer, erschienen im Droste Verlag, nicht ganz so zugesagt. Beim Durchblättern und nur kurz Durchstöbern, sind aus dem Reiseführer, für uns nur sehr wenige Aufenthaltsorte zum Besichtigen erwähnt worden. Das Völkerschlachtsdenkmal ist überhaupt nicht im Buch vermerkt gewesen. Und das war für uns eines der wenigen monumentalen Highlight in der Buchstadt Leibzig. Irgendwie haben wir auch keinen genauen Artikel über die Alte Messe in dem Buch rausgelesen, geschweige denn einen Vermerk über den Namen Buchstadt Leipzig, dessen Einführung des festen Ladenpreises für Bücher im Jahr 1888 geschichtlich ernennswert ist. Natürlich ist Leipzig eine Stadt im ostdeutschen Bundesland Sachsen. Am Marktplatz in der Stadtmitte befindet sich das im Renaissancestil errichtete Alte Rathaus mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. War beeindruckend. Die spätgotische Thomaskirche, in der Johann Sebastian Bach begraben liegt, ist interessant. Die Nikolaikirche in der Innenstadt, war von der Art beeindruckender als die Thomaskirche. Ich habe dort einen Gottesdienst beiwohnen dürfen und war in der Atmosphäre der Kirche gefangen. Diese geschichtlichen Aspekte sind einfach zu wenig im Reiseführer zu finden. Der Reiseführer Glücksorte in Leipzig  war Keine Inspiration für uns – war zu bunt und zu neuheitlich!

Träume Küsse Schicksalszauber von Finny Ludwig

✿*゚¨゚✎…. Sweet Kiss 5

Ich habe erst jetzt die kleinen Kurzgeschichten von der Autorin Finny Ludwig wahrgenommen und das fünfte von fünf ausgelesen. Im fünften Band der »Sweet Kiss«-Reihe schreibt Finny Ludwig über die romantische Geschichte einer jungen Liebe, dass auch ein Geheimnis mit sich bringt. Ein wirklich spannendes Thema, das die Autorin hier in ihrer Kurzgeschichte aufgegriffen hat. Man bekommt in der realen Welt so einiges mal mit, wenn Paare keine Eltern werden wollen und ihren Nachwuchs zur Adoption freigeben. Ich war sehr berührt und ergriffen, wie die Protagonistin ihren leiblichen Bruder suchen lässt. Von einem Happy-End bei den Geschichten, aus der Feder von Finny Ludwig, kann man 100% ausgehen!
Träume Küsse Schicksalszauber ist ein wirklich unterhaltsamer Kurzroman mit 133 Seiten. Erschienen ist er im Oktober 2023.

Alle Liebesromane können unabhängig voneinander gelesen werden, doch in der richtigen Reihenfolge ist das Lesevergnügen noch größer, ich habe allerdings mit Band 5 begonnen.

  • Kekse Küsse Mühlenzauber (Sweet Kiss 1)
  • Freunde Küsse Liebeszauber (Sweet Kiss 2)
  • Fremde Küsse Winterzauber (Sweet Kiss 3)
  • Hoffnung Küsse Sternenzauber (Sweet Kiss 4)
  • Träume Küsse Schicksalszauber (Sweet Kiss 5)

Buchiges Tattoo

Heute habe ich mir mein zweites Tattoo stechen lassen. Ich bin sowas von happy…

Bild 1 ist die Vorlage…

Bild 2 ist das fertige Tattoo…

Ein Mann für eine Nacht von Jil Karoly

✿*゚¨゚✎…. Fast schon historisch!

Ich habe aus meinem Bücherstapel ungelesene Bücher ein Buch gebunden aus dem Jahr 1996 ausgelesen. Nun dazu muss ich berichten, es könnte schon historisch sein. Man bezahlte hier noch mit Deutsche Mark. Wer kennt das heute noch? Nun ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Leider hat mir während der Lesezeit das gewisse Etwas gefehlt. Die Autorin hat gute Ansätze geliefert, aber die Protagonisten blieb irgendwie mit ihren Vorsätzen auf der Strecke. Klar, am Ende ist sie ihrem Ehemann treu geblieben. Happy End ist auch zu erwarten gewesen. Ich machs kurz… diesmal hat mich die Geschichte nicht so richtig mitgezogen – 3 Sterne!

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