Über Alexandra Richter

Ich bin 1974 in Darmstadt, Hessen geboren. Aufgewachsen in Karlsruhe, Baden Würtemberg. Lebe nun fest mit meiner Familie in Bühlertal im Schwarzwald. Habe Krankenpflegehelferin gelernt und bin jetzt Mutter und Hausfrau.

Heidenblütenküsse von Silvia Konnerth

✿*゚¨゚✎…. Ich brauche Urlaub…

Wie immer, wenn man ein Buch beginnt, muß man sich mit den Protagonisten anfreunden. Silvia Konnerth hat wundervolle Protagonisten erschaffen. Man möchte sie Seite um Seite näher kennen lernen. Außerdem sind hier auch zwei/drei Tierprotagonisten in die Geschichte mit eingebunden worden, das harmonisch zu einer tollen Geschichte führt. Der Hengst Elvis und die Hündin Lilly, so wie die Katze Moritz. Die Handlung beginnt eher traurig, Scheidung, kaputte Beziehung, unerfüllter Kinderwunsch usw… Aber so habe ich mich in die Protagonistin verliebt. Sie ist Stark, aber auch mit einer Prise Schwäche ausgestattet. Und dann die Männer in dem Buch, alle durch weg auf ihre Art sympathisch. Ich hatte mir hier wieder mehr Zeit zum Lesen gegeben, weil ich irgendwie nicht das Ende erreichen wollte. Aber auch dieses Buch hat ein Ende und es stimmt mich traurig, denn Emmi/Emma ist mir sehr ans Herz gewachsen. Das Buch erschien beim Blanvalet Verlag.

Kulinarische Lesung und Meet & Greet mit Claudia Winter (Autorin)

✽•*¨*•๑✿๑ Kulinarischer Leseabend und Meet & Greet mit Claudia Winter ๑✿๑•*¨*•✽

Der Goldmann Verlag hatte zum 2. Mal das Gewinnspiel “Kulinarischer Leseabend mit und bei der Autorin Claudia Winter” gestartet. Und ich habe natürlich auch wieder mein Glück versucht. Leider hatte es dieses Jahr, wie auch das vergangene, nicht geklappt. Aber kurz bevor dieser kulinarische Leseabend, dann doch stattfinden sollte, haben zwei der Gewinner abgesagt. Nun wurde kurzfristig neu ausgelost und tadaa ich wurde eingeladen. Wie ich mich gefreut habe, kann ich wirklich nicht beschreiben. Es ist und bleibt mein Highlight im Jahr 2019. Nun zu Beginn haben wir uns einander vorgestellt (10 Personen) und waren uns wirklich alle miteinander sofort sympathisch. Man hatte uns in Zweier/Dreier Gruppen aufgeteilt. Eine Salatecke, Süße Speise Ecke, usw…. Wir kochten alle zusammen unser kulinarisches Abendessen. Wie man hier sieht, hat Elisa Hähner von http://rorezepte.com/ auch schon einiges mit Claudia Winter vorbereitet. Aber wir hatten trotzdem noch einiges zu bewältigen. Und hatten unseren Spaß!

Die Vorspeise nennt man “Pissaladiere a la Lis Bleu” soviel wie Provenzialischer Flammkuchen. Ich bin ja nicht so der echte Liebhaber von Oliven. Ganz ehrlich habe ich mich hier getraut, sie zu probieren und habe es genossen.

Vorspeise

Ich war hier mit einer lieben Frau in der Vorbereitungsgruppe Salat. Man hat wirklich viel Spaß beim gemeinsamen Kochen und die Gesprächsthemen blieben uns überhaupt nicht aus. Es entstand ein sehr lecker bunter Salat für die Hauptspeise.

Beilage zur Hauptspeise

Man bedenke das die Hauptspeise von Elisa Hähner und Claudia Winter vorbereitet wurde. Denn das “Daube provencale” – Provenzalisches Schmorfleisch, wie man hier ja sieht, sollte schmoren über einen längeren Zeitraum. Und es war ein purer Genuß.

Hauptgang

Hier wurde ich mit zwei anderen netten Frauen ausgelost, um den Teig für die Nachspeise vorzubereiten. Zum Glück waren wir richtig eingeteilt worden. Ich und Teig herstellen…. Katastrophe!!! Zum Schluß haben wir alle allerdings einen himmlisch guten Nachtisch gezaubert. Man nennt die Nachspeiße: “Camillas Tarte aux pommes”, soviel wie Französische Apfeltarte.
Bon Appetit – Guten Hunger!

Nachtisch

Während dem speißen haben wir einen sehr guten, leichten und geschmackvollen Weißwein getrunken. Empfehlenswert!

Wein zum Essen

Nun haben wir das kulinarische Essen genossen und dürfen Claudia Winter beim Vorlesen lauschen. Vorbereitet war “Das Honigmädchen”, aber irgendwie haben wir etwas über das Neue Buchwerk von ihr erfahren dürfen.

Lesung

Und zum Schluß möchte ich mich bei Goldmann Verlag für das Erlebnis bedanken. Denn nur durch das Gewinnspiel durfte ich Claudia Winter und die anderen Frauen privat näher kennen lernen. Danke!

Abschiedsbild

 

Lesung: Ursula Poznanski

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(.¸.•´ (¸.•` ☆ ¤º.`•.¸.•´ ☆……….. Lesung mit
Ursula Poznanski

Ich war ja mit meiner lieben Bloggerfreundin Franziska Scheuermann von https://franzis-hexenbibliothek.de/ auf der Lesung von der österreichischen Bestseller Autorin Ursula Poznanski. Diese Veranstaltung wurde von der Bruchsaler Buchhandlung in einer schönen blumigen Atmosphäre geplant und durchgeführt. Ja genau, in einem Blumenladen waren Franzi und ich und haben der Thriller Autorin aus ihrem Neuen Buch zugehört, wie sie vielen lesebegeisterten Menschen daraus vorlas. Da ich so langsam mich mit dem Thriller Genre anfreunde, habe ich mir die Autorin und ihr Buch mal angeschaut. Ursula Poznanski war ein wirklich tolles Erlebnis. Sie kam mir freundlich, frisch und humorvoll rüber, also super sympathisch. Und auch die Geschichte, die sie nun für uns Leser geschrieben hat, ebenso. Ich freue mich wirklich auf “Vanitas – Schwarz wie Erde”!
Tödliche Blumengrüße: „Vanitas – Schwarz wie Erde“ ist der Auftakt zur neuen Thriller-Reihe von Spiegel-Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Eine Wiener Blumenhändlerin mit dunkler Vergangenheit ermittelt gegen ein skrupelloses Verbrecher-Syndikat. Das klingt doch gruselig, findet ihr nicht. Es war ein wirklich schöner Leseabend.

Wenn du erst zu mir gehörst von Nicole S. Valentin

✿*゚¨゚✎…. Zeit vergeudet….

Ich habe wieder über die Facebook-Gruppe ein Wanderbuch erhalten. Die Autorin Nicole S. Valentin schreibt hier eine Liebesgeschichte, eigentlich über eine Affäre, die die Protagonisten überzeugt über 2 Jahre schon führt. Dann kommt es immer wieder vermehrt vor, das sie von ihrem Geliebten, eben wegen seiner Ehefrau, versetzt wird. Durch ihre Missgeschicke lernt sie aber jemanden kennen, der anders über Liebe und Beziehung nachdenkt. Sie lernt das kennen und schätzen. Happy End garantiert. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, man kommt gut mit in der Geschichte. Für zwischendurch ein schöner Roman.

COOL in 10 Tagen von Katja Reider

✿*゚¨゚✎…. Cool werden

Ich durfte dieses nette Buch von Katja Reider über cool werden in 10 Tagen lesen. Man beachtet hier eine Altersbeschränkung ab 10 Jahren, die ich meiner Meinung etwas höher setzen würde. Denn es sind einige Wörter oder ein Satz/Redewendung in der Handlung vorgekommen, die ich meinem fast 12 Jährigen sprachbehinderten Sohn erklären mußte. Trotzdem hat uns die Geschichte gut gefallen und die Bilder von Anke Kuhl sind wundervoll in die Handlung mit eingearbeitet worden. Wie werden zwei Kids cool, die sonst nur sehr unscheinbar auftreten, egal ob zu Hause oder in der Schule…. Man erfährt hier etwas über ein Programm, wie man sich das Selbstbewußtsein alleine stärken kann. Eigentlich eine gute Idee mit toller Umsetzung, die die Kids schaffen. Hat was…

Love me, Heal me – Mein Leben, meine Träume und ich von Bianka Mertes

✿*゚¨゚✎…. Mein Leben, meine Träume und ich

Durch eine Wanderbuchaktion auf Facebook habe ich das Buch und die Autorin kennen lernen dürfen. Nun hier hat mich der Buchtitel und der Klappentext gelockt, die Geschichte von Miriam zu erfahren. Schon als ich die ersten Seiten las, war ich vom Charakter dieser Protagonistin gefesselt. Miriam hat geheiratet, Kinder bekommen und war dadurch erst mal Mutter und Hausfrau. Was sie allerdings in diesen Jahren alles erlebte und durchmachte, wurde hier von Zeile zu Zeile wahnsinnig gut beschrieben. Ich habe seit langem wieder Lust verspürt, sofort das Buch von 292 Seiten zu lesen und zu beenden. Dieser Schreibstil und die Handlung war gerade passend für mich. Normalerweise lasse ich mir ja Zeit beim Lesen, aber das ist wortwörtlich packend bis hin fesselnd geschrieben worden. Dieses Buch hat meine Kriterien vollstens erfüllt: Familie, Ehe, Gewalt, Behinderung, Hass, sich verwirklichen usw. War echt alles drin, was mich interessiert. Absolut empfehlenswert!!!

Blumenkinder – Der Aufbruch von Frieda Lamberti

✿*゚¨゚✎…. Der Aufbruch

In der Leserunde auf Lovelybooks habe ich den 2. Band Blumenkinder mitlesen dürfen. Frieda Lamberti hat einen Schreibstil, der mich immer wieder einlädt ihre Bücher zu lesen. Da ich ja aus der Buchreihe schon auch den 1. Band gelesen habe, möchte ich unbedingt erfahren, wie es mit den Protagonisten weitergeht. Ich mag die drei unterschiedlichen Frauen, die sich in den 60ziger Jahren anfreunden und ihr Leben gemeinsam bewältigen. Sie haben Höhen und Tiefen erlebt und reifen zu dieser Zeit zu starken Frauen heran. Auch das was zu dieser Zeit an geschichtlichen Ereignissen populär war, wird hier in die Handlung mit eingebunden. Fabelhaft… Ich werde den 3. Band auf alle Fälle auch lesen. Bin mir sicher, das noch einiges passieren wird. Danke Frieda Lamberti für die wundervolle Lesezeit.

Islandsommer von Kiri Johansson

✿*゚¨゚✎….. Ein Sommer in Island

Ich habe einfach das Buch erhalten, weil mich das Buchcover und der Buchtitel einluden, es lesen zu wollen. Solche Buchpost zu erhalten ist dann für mich was ganz besonderes. Beim Reinlesen war ich allerdings mit der Protagonisten nicht sofort auf einer Wellenlänge. Es brauchte ein paar Seiten, um mich mit ihr einig zu werden. Aber durch die Erwähnung der Kulisse, nämlich die Insel Island, hat das alles wieder ausgebessert. Man war durch die Beschreibung der Umgebung irgendwie dort vor Ort. Ich hatte die Protagonistin wirklich begleitet. Ab und zu habe ich auch die Sehenswürdigkeiten gegoogelt. Und die anderen Stichpunkte, wie Neubeginn, Neue Liebe, Freunde, Verlust und Ängste, Kriegsveteran, Flashbacks…. sind hier in diese Geschichte mit der schönen Kulisse wundervoll zu einem Buch verfasst worden. Ich war zum Ende doch sehr bewegt, was die beiden Protas miteinander geschafft haben.

Freundschaft oder weil Einhörner keine Regenbögen pupsen von Sabine Niedermayr

✿*゚¨゚✎….. Weil Einhörner keine Regenbögen pupsen

Henrik (11) hatte zu seinem 9. Geburtstag dieses Buch geschenkt bekommen. Nun hat es geklappt es gemeinsam zu lesen. Ein Hardcover Buch mit schönen Illustrationen zwischendrin. Diese Geschichte ist eine Fantasy Geschichte für Kinder von ca 5-11 Jahren. Es geht um Freundschaft, die hier sogar während den Ferien, mit einem Fabelwesen gefunden wurde, Mario ist alleine, weil sein Freund in die Ferien fährt, Seine Eltern bekommen Besuch, die er sogar nicht mag, denn man muss dann immer anständig, freundlich und hilfsbereit sein. Daher trifft er Fred, das Einhorn, einfach so hinter dem Haus im Wald. Beide mögen sich auf Anhieb und werden Freunde. Mit Freunden kann man Dinge aushecken und anstellen, so das man sich einfach gehen lassen kann, So vergehen die Ferientage wie im Fluge und man muss sich verabschieden. Dann vermisst man den Neuen Freund schmerzlich, aber dafür ist der andere Freund wieder da. Schöne Geschichte zum Vorlesen und für die Älteren zum selber lesen.

Interview mit Bettina Reiter

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Bettina Reiter? Magst du dich mal kurz vorstellen?

Steckbrief (wie aus der Schulzeit):
Name: Bettina Reiter
Wohnort: Tirol
Alter: Erst 46
Größe: 170cm
Gewicht: 58 kg
Augenfarbe: grün-braun
Haarfarbe: hellbraun (zumindest steht das auf der Tönungspackung)
Lieblingsfarbe: Türkis (eigentlich mag ich alle)
Lieblingsessen: Spaghetti al Pomodoro, ein gemischter Salat, dazu ein Gläschen Zweigelt
Lieblingsmusik: Balladen, Klassik, Rock – von Michael Bolton bis AC/DC
Hobbys: Fotografieren, Kaffee trinken, Radfahren, mein Garten, Lesen (wenn ich Zeit habe) und in der Natur sein

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Eigentlich kam das Schreiben ja zu mir – bereits in der Grundschule merkte ich, dass ich gerne Geschichten erzähle (auch manchen Lehrern, warum ich diese oder jene Hausaufgabe vergessen habe … oder schon mal Gruselgeschichten mit dem mäßigen Erfolg, dass meine Eltern von anderen empörten Eltern angerufen wurden mit der Bitte, ich möge das künftig lassen, da ihre Kinder nicht mehr schlafen könnten. Da wusste ich: Eines Tages werde ich Bücher schreiben.

3. Hast du Rituale beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Feste Rituale habe ich nicht – aber manchmal zünde ich eine Kerze an und wenn ich traurige Szenen habe, höre ich Musik – oft ein bestimmtes Lied, das ich dann auch im Buch mit der oder dem Prota verknüpfe – ansonsten brauche ich während des Schreibens mittlerweile absolute Stille (allerdings liebe ich es, wenn es regnet oder in der Ferne grollt – ganz weit weg natürlich). Beim Überarbeiten höre ich dann mitunter gerne Musik, gerade bei den historischen Romanen die Kompositionen von James Horner.

4. Wo holst du dir deine Inspirationen? Hast du dafür einen Lieblingsort oder eher eine Muse?

Oft aus dem Alltag, aber auch Fantasie ist für mich eine große Inspiration – ich bin eine Träumerin und Realistin. Das spießt sich vielleicht, doch bei mir trifft es zu. Wenn man so will, sind das meine Musen, die sich zu einer Geschichte verbinden.

5. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Ja, und manchmal habe ich schon Mitleid mit meinen Protas, denen ich einiges aufbürde. Hin und wieder kommt es auch vor, dass Figuren ein Eigenleben entwickeln – hört sich komisch an, ist aber wirklich so. Dann kann es passieren, dass sie eine völlig andere Rolle spielen, als ursprünglich von mir erdacht.

Insbesondere sind die Histos oft eine Herausforderung für mich, die doch sehr in die Tiefe gehen. Allein schon aufgrund der anderen Zeiten, in denen das Leben gerade für Frauen oft schwierig war. Deswegen „gönne“ ich mir eine kleine Auszeit mit Liebesromanen, die in der Gegenwart spielen. Es ist ein schöner Ausgleich zu den historischen Romanen, die mir schon nahe gehen und mich nachhaltig beschäftigen.

6. Wieviele Bücher hast du insgesamt schon geschrieben?

Zehn bis jetzt!

7. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Nein, das könnte ich nicht und das ringt mir Respekt ab, da ich einige kenne, die das machen. Aber ich brauche Zeit zum Abschalten, denn wenn ich schreibe, bleibt vieles auf der Strecke. Umso mehr genieße ich es, wenn ich mir abends wieder mal einen romantischen Film oder irgendeine Doku ansehen kann. Nachts ist meine Schreibzeit und ich bin sehr diszipliniert. Das heißt jeden Abend, sobald die Kinder schlafen, hinsetzen und schreiben. Ich brauche das auch, um „in“ der Geschichte zu bleiben. Dahingehend bewundere ich Kollegen sehr, die dann schreiben, wenn sie Zeit haben. Ich bin da gefühlsmäßig viel zu schnell raus – das merke ich, wenn ich notgedrungen aussetzen muss wegen Kranksein oder irgendwelchen Verpflichtungen.

8. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Die schönsten Momente sind die, wenn ich Rückmeldungen von Leserinnen oder Lesern bekomme, denen meine Geschichten gefallen hat und die sich sogar mitunter damit auseinandersetzen. Ein ungemein wichtiges Feedback, das man am besten mit einen Zitat von Stendhal sagen kann: Ein Roman ist wie der Bogen einer Geige und ihr Resonanzkörper wie die Seele des Lesers.

Natürlich war auch die erste Veröffentlichung ein besonderer Moment, diverse Bestseller-Platzierungen oder die netten Kontakte, die ich nach Cornwall knüpfen konnte, seitdem ich mich für die Reihe „Liebesromanzen in Cornwall“ in St. Agnes niedergelassen habe.

Viele schöne Momente gab es auch mit meiner Großmutter, mit der ich die Leidenschaft zum Schreiben teilen durfte. Mit ihr über meine Geschichte zu reden, gehört für mich zu den wunderbarsten Erinnerungen. Das fehlt mir sehr.

9. Wie wichtig sind dir die Rezensionen der Leser? Kannst du auch mit Kritik umgehen?

Wie vorhin gesagt, finde ich Rückmeldungen sehr sehr wichtig. Auch, um zu reflektieren, wo man steht, ob man etwas verbessern kann. Keiner ist perfekt und das perfekte Buch gibt es auch nicht – ich denke, wir würden es alle gerne schreiben, aber es wird immer welche geben, denen es gefällt, während andere gar nichts damit anfangen können. Mir persönlich ist bei alldem wichtig, mir selbst treu zu bleiben. Mich nicht zu verbiegen, aber offen sein für konstruktive Kritik. Natürlich gibt es auch Rezensionen, die unter die Gürtellinie gehen. Dann frage ich mich, wie sich derjenige selbst fühlen würde, denn mal nimmt man es schwerer und mal leichter – wie man eben solche oder solche Tage hat. Aber größtenteils habe ich gelernt, mich von solchen Kritiken abzugrenzen.

10. Liest du auch selbst gerne mal? Wenn ja, welches Genre bevorzugst du dann persönlich?

Leider lese ich weniger, seitdem ich selber Bücher schreibe – früher habe ich Bücher geradezu verschlungen. Allerdings habe ich angefangen, in den Schreibpausen wieder mehr zu lesen. Dann sind es meistens Thriller.