Der Totengräber und die Pratermorde von Oliver Pötzsch (Hörbuch)

✿*゚¨゚✎…. Diese Geschichte ist unglaublich lebendig und spannend geschrieben

Sprache: Regionale Dialekte, Redewendungen und der besondere Zungenschlag der Bewohner Wiens hat der Sprecher Hans Jürgen Stockerl hier im Hörbuch perfekt wiedergegeben. Ich habe dem ganzen Krimi mit einer gewissen Leichtigkeit zuhören können. 

Brauchtum: Örtliche Feste, Traditionen, Trachten und historische Feierlichkeiten, u.a. wie im Buch beschrieben war der Blumencorso, in Wien eine traditionelle Parade prächtig geschmückter Pferdewagen, Fahrräder und später Automobile in der Hauptallee des Wiener Praters. Er wurde 1886 von Fürstin Pauline Metternich ins Leben gerufen und fand bis zum Ersten Weltkrieg jährlich im Mai statt. Die Zeilen im Buch waren, trotz großer Kürze, so in ihrer Aussage oder Formulierung treffend vorgestellt, als ob man live dabei gewesen wäre.

Kulinarik: Ein dazugehöriges Wirtshaus- oder Caféhauskultur, war hier auch beschrieben worden.

Stadt- und Landschaftsbild: Prägende Bauwerke, Straßenzüge oder landschaftliche Besonderheiten, waren wie der Wiener Prater mit seinen Gewölben so gut mit in die Geschichte eingebracht worden, und man fühlte es, als ob man dort selber mitgelaufen wäre.

Ich kann wie immer sagen, ich liebs einfach – das Hörbuch anzuhören und im Buch mitzulesen. Habe das Gefühl es bleibt besser im Gedächtnis. 

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