Meine Bücher und ich ...

Autor: Alexandra Richter Seite 4 von 190

Ich bin 1974 in Darmstadt, Hessen geboren. Aufgewachsen in Karlsruhe, Baden Würtemberg. Lebe nun fest mit meiner Familie in Bühlertal im Schwarzwald. Habe Krankenpflegehelferin gelernt und bin jetzt Mutter und Hausfrau.

Interview mit Valerie Salberg

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Valerie Salberg? Magst du dich mal vorstellen?

Valerie Salberg ist eine jüngere Ausgabe der Fantasy-Autorin Linda Budinger, die sich auf Cosy-Crime-Romane spezialisiert hat.
Sie teilt sich den Nachnamen mit Mia Salberg, die vor einigen Jahren für phantastische Jugendbücher zuständig war. Grund dafür ist ein recht unterschiedlich aufgestelltes Werk. Da Linda zeitlich gerade mit Thrillern/Krimis für Lübbe aktiv wurde, musste Mia für das sich anbahnende Jugendbuch bei Ueberreuter einspringen, damit es da nicht zu Verwechslungen kam.
Und Valerie wurde aus der Taufe gehoben, weil Linda 2020 die Idee zu einer schrägen und humorvollen Cosy-Crime-Reihe kam. Und nachdem sie bisher eher Fantasy, Jugendbuch und davor zuletzt Psychothriller geschrieben hatte, war da auch eine deutliche Trennung der Genres nötig.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe mich als Kind bereits von Literatur ernährt, daher wusste ich früh, was ich werden wollte.  Die ersten Gehversuche in der Richtung habe ich so ca. mit 12 Jahren gemacht.
Interessanter ist die Frage, wie ich zu Krimis gekommen bin. Die standen nämlich gar nicht auf meiner Agenda, obwohl ich auch als Kind sehr gerne die Sherlock-Holmes-Reihe gelesen habe. Und obwohl ich dazu sogar Kurzgeschichten verfasst habe, habe ich vorwiegend Fantasy und phantastische Jugendbücher veröffentlicht.
Aber irgendwann kam über Lübbe (wo ich damals als freie Bearbeiterin bzw. Übersetzerin gearbeitet habe) eine Anfrage für eine Crime-Serie, als digitalen Ableger einer großen Heftroman-Serie. Und weil ich Abwechslung mag, habe ich einen Versuchsballon gestartet, der so gut ankam, dass weitere Teile für „Cotton Reloaded“ sowie, davon komplett unabhängig, zwei Psychothriller entstanden.
Irgendwann kam ich bei der Übersetzungsarbeit mit Cosy Crime in Berührung, was dann später ausschlaggebend wurde, als ich nach einer turbulenten Reha die schräge Idee zu den Kurkrimis hatte. Der Verlag war davon so begeistert, dass er gleich drei Teile eingekauft hat – ein Drei-Buch-Vertrag war für mich auch eine Premiere.

3. Wie lange, hast du immer an einen der Krimi-Bücher gearbeitet? Brauchst du für jedes Werk gleich lang?

An einem Roman um die 300 Seiten (bei den Kurkrimis ca 260), schreibe ich ungefähr neun Monate. Danach folgen vor der Abgabe noch mehrere Lese- und Überarbeitungsdurchgänge auf Papier und in Datei, von denen jeder auch mindestens eine Woche dauert. Und dann folgt das Lektorat, dafür kann man ca. zwei Wochen bis zur Rückgabe einplanen (zumindest war das bei den Kurkrimis so, wo die Bearbeiterin erfreulicherweise wenig auszusetzen hatte).
Schließlich mache ich dann gerne für Korrekturen noch mal einen kompletten Lesedurchgang der letzten Fassung auf Papier, um den Lesern ein so abgerundetes Werk wie möglich zu präsentieren.

4. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Während der Wartezeit aufs Lektorat beschäftige ich mich gern mit etwas völlig anderem, etwa einer Kurzgeschichte, auch um einen frischen Blick auf das laufende Projekt zu bekommen. Dafür finde ich thematische Abwechslung sehr hilfreich.
Nach einem Marathon – und ein solcher ist das Romanschreiben – lasse ich die Schreibmuskeln gerne ein bisschen lockerer. Die Gelegenheit nutze ich, um wieder mal etwas anderes als mein eigenes Manuskript zu lesen. Generell bin ich ein ziemlich kreativer Mensch, da wird mir selten langweilig.

5. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in Deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Die Zusage für meinen allerersten Roman »Der Geisterwolf« (erschienen bei Heyne) – und nach dem Erscheinen später das Auspacken des Taschenbuchs. Ich glaube, das Gefühl ist nicht zu toppen und hat mir kreativ auch großen Auftrieb gegeben.

6. Nun sind es, glaub ich, zwei schon im Buchhandel erhältlich und der dritte in Arbeit… Erzähle uns bitte etwas darüber, vielleicht mit dem Klappentext und dem Buchcover?

Genau genommen ist der dritte Teil der Kurkrimis Anfang März als E-Book erschienen: »Tod einer Krankenschwester«. Wenn man die Gelegenheit hat, sollte man mit dem ersten Teil der Kurkrimis einsteigen, Das Skelett im Kurpark, aber zwingend nötig ist es nicht. Dort stolpern die drei Frauen über ihren ersten Fall, wobei es vom Tempo her eher gemütlich zugeht. Glücklicherweise bleiben neben den Fußmärschen zwischen Bett, Frühstück (in einer anderen Straße) und Physiotherapie über den  ‘Highway to Hell’, noch genug Zeit für Café, Torte und Therme.

Die Geschichte ist eine Kreuzung aus Cosy Crime und Regionalkrimi (Soester Börde), in der Humor, skurrile Figuren und schräge Begebenheiten die Hauptrolle spielen. Auch das Ambiente von Kurort und die Tücken von REHA-Maßnahmen werden thematisiert. Natürlich wird auch ermittelt, wie der Klappentext verrät:

Dorothee Hammerblech freut sich auf ihre Kur in Bad Hasendorf. Doch der Traum von einem erholsamen Kuraufenthalt mit allen Annehmlichkeiten platzt schneller, als sie ihre Koffer auspacken kann: Die einst mondäne Kurklinik ist eine einzige chaotische Baustelle, ihr schmuckes Einzelzimmer entpuppt sich als Doppelzimmer – und im Kurpark stolpert sie über ein Skelett! So viel Ungemach kann Doro nicht tatenlos hinnehmen: Mit Hilfe ihrer Zimmernachbarin Esme und der Unterstützung von True-Crime-Fan Manuela, will sie das Rätsel lösen! Dabei stoßen die beiden Frauen auf weitere ungeklärte Verbrechen in der Soester Börde. Treibt zwischen Kurgästen, Klinikpersonal und Tagestouristen etwa ein Serienmörder sein Unwesen?
Spannend, lustig und skurril – genießen Sie den unterhaltsamsten Kuraufenthalt seit Langem, Schmunzeltherapie inklusive.

7. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?

Feedback ist schon wichtig. Natürlich trifft nicht jedes Buch den Geschmack jedes Lesers (und manche gehören dann auch einfach nicht zur Zielgruppe). Ganz ehrlich: ich freue mich, wenn ich den Nerv getroffen habe, und finde es schade, wenn das mal nicht funktioniert. Ganz unbeteiligt damit umgehen kann ich nicht. Denn diese Arbeit macht man nicht, um reich zu werden, sondern, weil man seine Geschichten teilen möchte.

8. Das, was du schon in deinem Leben erreicht hast, ist es das was du wolltest? Was würdest du ändern wollen?

Es schlummern einige Romanprojekte aus dem Fantasy-Bereich auf meiner Festplatte, für die ich in Zusammenarbeit mit meiner Agentur Langenbuch & Weiss noch einen guten Verlag suche. Und natürlich ist nach dem Roman immer vor dem Roman.

9. Bist du auch auf Messen, wie LBM und FBM & Co anzutreffen? Was machst du dann auf so einer Veranstaltung?

Auf Messen gehe ich eher selten, ich arbeite ja in Sachen Verlagssuche mit der Agentur zusammen. Ich besuche auch kaum Lesungen, weil Lesen für mich eine Beschäftigung ist, der ich in den eigenen vier Wänden nachgehe und kein Event. Für meine Leserschaft bin ich bei Facebook und Instagramm, bei Leserunden oder per E-Mail erreichbar. Die Kontaktadressen für Leserfrage findet man auf der Homepage zu »Therme, Morde, Sahnetorte:
http:// www.romanecke.de/Kurkrimis
oder meiner allgemeinen Internet-Seite (die gerade im Umbau ist): http://www.wortwirkung.de/linda

10. Ich bin neugierig auf deinen Schreibplatz. Wie sieht es da bei dir aus? Willst du vielleicht ein Foto zeigen und etwas darüber berichten, wieso gerade da die Krimis entstehen können?

Mein eigentlicher Arbeitsplatz liegt ja in meinem Kopf, dort tauchen die Ideen zu den Geschichten auf – und das quasi rund um die Uhr in allen möglichen Lebenslagen. Hier entwickeln sich auch die Grundzüge für die jeweilige Szene, die allgemeine Stimmung, die Handlung, bis ich mich mit dem Gefühl, dass die Szene ›schreibfertig‹ ist, an den Schreibtisch setze.
Dieser selbstgezimmerte und extralange Tisch steht an der Wand, so, dass seitlich Licht vom Fenster einfällt und gelegentlich die Spiegelhintergründe der Setzkästen (Frosch-, Herr-der-Ringe- bzw. Star-Wars-Sammelfiguren) hinter dem Monitor zum Funkeln bringt.
Ich unterstütze das Abtauchen in fremde Welten gerne mit Duftölen, Musik oder Kerzenschein. Der Platz vor meiner Tastatur mit kleinen Relikten und Erinnerungsstücken ist daher heiß umkämpft. Ein alter Röhrenmonitor (der einfach so schwer ist, dass ich ihn für meinen großen Flatscreen zur Seite schieben musste) dient mir zeitweilig als ›Pinwand‹ für Material zu den jeweiligen Geschichten: inspirierende Fotos, Postkarten oder Notizen.
Weitestgehend gehört zum Arbeitsplatz auch noch meine Musikanlage mit den aufgetürmten Filmmusik-CDs, anhand derer man eine Stratigraphie der letzten Romane bilden kann. Ganz unten befinden sich etwa noch die Western-Sounds, die ich für »Der siebte Schrei« gehört habe, als ich an einem toten Punkt einen Wechsel der Stimmung braucht, und die Superhelden nach hinten rutschten. Da ein Gutteil des Thrillers auf einer Ranch in Idaho spielt, passte es einfach.
Manchmal höre ich allerdings auch mal gerne, worauf ich gerade Lust habe.

Helma legt los von Ute Krause und Dorothy Palanza

✿*゚¨゚✎…. Könnte so nicht die Geschichte vom Osterhasen entstanden sein?

Helma ist ein junges Huhn und geht in die Hühnerschule und lernt dort viel über das perfekte weiße Ei. Nun ist es bei ihr aber ganz anders als weiß. Sie legt immer ein buntes Ei. Und sie macht aus ihrer Not das Beste was ihr eingefallen ist. Helma nimmt die bunten Eier und versteckt sie auf dem Bauernhof. Und das man sie nicht erkennen kann, verkleidet sie sich als Hasen mit langen Ohren. Ich frage euch: Könnte so nicht die Geschichte vom Osterhase entstanden sein? Mir und meinen drei Kinder hat die Geschichte bis Heute an Ostern immer wieder gut gefallen. Diese gebundene Ausgabe von 32 Seiten ist im Oetinger Verlag 2002 zum ersten Mal verlegt worden und ist für kleine Zuhörer von 4-6 Jahren zu empfehlen.

Der Hase mit der roten Nase von Helme Heine

✿*゚¨゚✎…. Eines unserer Lieblings Bilderbücher zu Ostern von Früher

Die kleine gebundene Ausgabe für ganz junge Leser ist ein vierfarbiges Papp-Bilderbuch. Helme Heine schafft es mich auch noch in einem älteren Lebensabschnitt zu begeistern. Der kleine Hase mit der roten Nase und dem einem blauen Ohr ist nicht wie andere Hasen. Und in einem entscheidenden Moment, ist er sehr glücklich anders zu sein. Das Kinderbüchlein ist auf 12 Seiten mit schönen Illustrationen und mit einem leichten Schrifttyp im Beltz Verlag 2004 erschienen. Es begleitete meine schon erwachsene Kids bis heuer an Ostern.

Das letzte Glas Wein von Heidi Troi

✿*゚¨゚✎…. Lollo ermittelt 5

Nun habe ich den Privatermittler Lorenz L0vis, Ex-Beamter der Staatspolizei aus Brixen, auch kennen gelernt. Die Autorin Heidi Troi hat hier einen Toten in einer Weinkellerei in Szene gesetzt. Nun wird natürlich Lorenz Lovis neugierig, als er davon hört, das sein gehasster Nachbar, seinen Kellermeister tot im Weinkeller vorgefunden hatte. Wer hat ihn umgebracht? Es sind tolle Charaktere für den Krimi entstanden und einige haben natürlich gute Tatmotive. Ich habe die ersten vier der Servus Krimibuchreihe natürlich auch hier, aber noch nicht gelesen. Werde ich nachholen. Warum? Das ist einfach, weil Heidi Troi einen Privatermittler hier als Hauptprotagonisten zum Leben erweckt hat und keinen Kriminalbeamter an sich, wie es in vielen Krimis schon üblich wäre. Und der Charakter von Lollo ist auf die seinige Art, doch sympathisch. Und nach dem uns die Autorin auch ihre Bild-Vorstellung vom Lovis mitteilte, konnte ich beim Lesen mir den hübschen Ermittler immer gut vorstellen. Ich vergebe hier 4 Sterne, weil ich erst noch die anderen Bücher im Vergleich durchlesen möchte.

Frohe Ostern 2024

Interview mit Anna Helford/Felicity Whitmore/Indra Maria Janos

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Anna Helford/Felicity Whitmore/Indra Maria Janos? Magst du dich mal vorstellen?

Ich bin Indra, bin sechsundvierzig Jahre alt und lebe mit meinem Mann, meinen fünf Hunden und einer Katze in Hagen. Ich liebe die vielen Wälder, die wir hier haben, und verbringe meine frühen Morgen, mit meinen Hunden, bei wunderschönen Wanderungen in der Natur. Wir treffen dabei so manches Wildschwein, aber auch Rehe, Waschbären, Füchse und Hasen (die meine Dackel sehr lieben). Ich schreibe vor allem Romane, in denen es um Familiengeheimnisse geht, denn ich möchte zeigen, dass die Vergangenheit uns zu dem macht, was wir heute sind, und Entscheidungen, die Generationen vor uns getroffen wurden, immer auch unser jetziges Leben bestimmen. Ich lese selbst auch sehr viel und beinahe alle Genres.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Schon mit zwölf Jahren, hatte ich die Idee, Bücher schreiben zu wollen. Aber umgesetzt habe ich es erst 2012, als ich in Fowey am Hafen saß. Da waren Daphne DuMaurier und Agatha Christie allgegenwärtig, und ich habe mir gedacht: Jetzt packe ich es endlich ernsthaft an. 2015 war der Roman dann fertig, 2017 ist er bei dtv erschienen. Das war mein Debut, „Der Klang der verborgenen Räume“.

3. Hast du Rituale beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Ich setzte mir Ziele, wenn man das als Ritual bezeichnen kann. Zum Beispiel nehme ich mir meistens vor, mindestens zehn Seiten zu schreiben. Bin ich damit fertig, lese ich. Manchmal ist das schon am Mittag so, an anderen Tagen erst abends. Und dann gibt es natürlich auch stressigere Zeiten, wo ich vielleicht noch Druckfahnen lesen muss, Texte aus dem Lektorat bearbeite, Exposés schreibe oder andere Dinge zu erledigen habe.

4. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Ja, natürlich. Ich glaube, das geht gar nicht anders. Und das sind die schönsten Momente, wenn mich meine eigenen Texte zum Weinen oder Lachen bringen.

5. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Natürlich ist es immer ein toller Moment, ein Manuskript abzugeben. Aber der Text kommt ja noch mehrmals zu mir zurück (Lektorat, Druckfahnen). Aber ja, ich mache mich sofort an den nächsten Text.

6. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Oh, das kann ich gar nicht genau sagen. Es gibt so viele schöne Momente. Sehr schön war es, als „Die Heimat des Herzens“ es auf die Spiegelbestsellerliste geschafft hatte. Oder als „Das Herrenhaus im Moor“ als Buchtipp bei WDR4 vorgestellt wurde. Oder die vielen Begegnungen mit Leserinnen und Lesern, die tollen Rückmeldungen über die Sozialen Netzwerke, wenn ich merke, dass meine Texte Menschen berühren. Und natürlich auch der Sommer 2022, als „Das Herrenhaus im Moor“ bei den Schlossspielen Hohenlimburg aufgeführt worden ist. Und noch viele tolle Ereignisse mehr …

7. Warum schreibst du die eine Geschichte als Anna Helford und die andere als Felicity Whitemore? Was hat dich zu diesem Schritt inspiriert?

Die Tetralogie sollte ihr eigenes Pseudonym bekommen, daher Anna Helford. Anna ist mein Lieblingsname, den Helford River liebe ich sehr. So kam es zu diesem Namen.

8. Hast du als Kind auch gerne gelesen und wenn ja, an welche Bücher kannst du dich erinnern?

Oh ja, ich habe gelesen, sobald ich Buchstaben entschlüsseln konnte. Und vorher ist mir und meinem Bruder stundenlang vorgelesen worden. Ich erinnere mich an sämtliche Astrid Lindgren-Bücher, später Enid Blyton und dann Agatha Christie. Natürlich waren da noch viele mehr, aber diese drei Autorinnen haben mich in meiner Kindheit am meisten begleitet.

9. Was würdest du machen, wenn du eines deiner Bücher auf der Bestsellerliste finden würdest?

Das war ja tatsächlich schon mal bei „Die Heimat des Herzens“ der Fall. Ich habe mich natürlich riesig gefreut.

10. Und nun noch eine Frage zum Thema Ostern: Wie verbringst du die Osterfeiertage? Dekorierst du dein Zuhause?

Nein, ich bin überhaupt nicht gläubig und Ostern bedeutet mir nichts. Ich freue mich, wie jeden Tag, wenn ich mit meinen liebsten Menschen und Hunden zusammen sein kann. Daher werde ich an Ostern arbeiten, lesen, mit meinen Hunden spazieren gehen und Freunde treffen.

Bekanntgabe der Shortlist für den Literaturpreis Goldener Homer 2024

Am Donnerstag, 21.03.24 wurde auf der Leipziger Buchmesse um 14 Uhr die Shortlist für den Literaturpreis Goldener Homer 2024 durch die Vorsitzende Christina Auerswald bekanntgegeben. Seit genau zehn Jahren schon werden jedes Jahr 10 historische Bücher, durch eine Jury ausgewählt und landen auf der Shortlist für den historischen Literaturpreis Goldener Homer. Es war ein berauschendes Treffen, an dem ich dieses Jahr teilnehmen konnte. Einige nommierte Autor/Innen und andere Autoren/Innen, wie auch wir Buchbloggerinnen, die den Homer mit Beiträgen unterstützen, waren mit einer gewissen Neugierde bei der Bekanntgabe der Shortlist mucksmäuschen still und lauschten gebannt der Verkündung. Wir feierten im Anschluss mit einem Glas Sekt und gratulierten den 10 Nomminierten. Wir freuen uns nun auf die nächsten Monate, in denen die 10 Nomminierten durch uns Bloggerinnen, durch Buchvorstellungen, Interviews ect… auf Social Media begleitet werden, bis dann am 14.09.24 in Lübeck die Preisverleihung stattfinden wird.

Hier sind die 10 Schriftsteller/Innen die es auf die Shortlist für den historischen Literaturpreis Goldener Homer geschafft haben.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Tankred Band 1 bis 3 von Michael Römling, Rowohlt

Das Blutgericht von Köln von Ingo Gach, emons

Die Heilerin vom Rhein von Joern Precht, Piper

Hildegard von Bingen und das Siegel des Königs von Andreas J. Schulte, emons

Der Buchmaler von Zürich von Erika Weigele, Gmeiner

Florentia – Im Glanz der Medici von Noah Martin, Droemer

Die Weltenseglerin von Nadja Raiser, Droemer

Die Löwin vom Tafelberg von Ines Keerl, emons

Reporterin für eine bessere Welt von Ulrike Fuchs, Piper

Die Totenärztin – Schattenwalzer von René Anour, Rowohlt

Lesung: Anna Helford

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(.¸.•´ (¸.•` ☆ ¤º.`•.¸.•´ ☆…….. Lesung mit Anna Helford

Nun hatte ich die zweite Lesung, in diesem Jahr, mit der Autorin Anna Helford, am 15. März 2024 in Bruchsal, in der Buchhandlung Carolin Wolf, besucht. Ich wurde herzlich willkommen geheißen und bekam sogar die Möglichkeit, mich in ein Gespräch einzuklinken, welches Sie und der Buchblogger/Bookstagrammer MaTom´s Bücherwelt geführt hatten. Bücher verbindet – wäre ein echt schönes Zitat! Anna Helford ist ein Pseudonym und Sie war erst Krankenschwester, studierte dann Germanistik und Religionswissenschaft, wurde Schauspielerin, Dramaturgin und Hundetrainerin. Ihre große Leidenschaft ist das viktorianische Zeitalter. Eines ihrer Lieblingsbeschäftigungen ist es, mit ihrem Mann und den fünf Hunden durchs englische Exmoor zu streifen, mit einer Tasse Tee und einem guten Buch vor dem Kamin zu sitzen oder alte Häuser zu erkunden. Und es ist war, sie liebt das Schreiben, wie auch das Lesen von Bücher. Ich wurde Zeugin bei ihrem Bucheinkauf in der Buchhandlung…

Nun las Sie aus dem ersten Band der vierteiligen Buchreihe Season Sisters  – Frühlingsgeheimnisse sehr harmonisch einige Textstellen vor. In diesem Buch geht es hauptsächlich um die Protagonistin Spring. Diese ist eine Rebellin, die mit sechzehn nach London durchgebrannt ist, weil ihr die aufgesetzte heile Welt auf der elterlichen Farm zuwider war. Sie weiß lange nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, bis sie Sophia kennenlernt.
Und nicht nur das, Anna Helford erzählte auch sehr viel über sich, wie sie zu der Recherche für die vierteilige Buchreihe gekommen ist und das Sie sich wünscht, mal auf der Bestsellerliste zu landen. Daran arbeitet sie sehr hart …. 

Ich bekam einen sehr sympathischen und mit beiden Beinen auf dem Boden gefestigten Eindruck von ihr. Ich würde gerne bei den anderen Lesungen über die drei kommenden Bücher aus der Season Sisters Buchreihe teilhaben. Alle vier Bücher sollen 2024 bei dtv erscheinen.

Meine Liebe zu Bücher!

“A good book is an event in my life.” (Stendhal)

Glücksorte in Leipzig von Sebastian Ringel

✿*゚¨゚✎…. War diesmal nicht unser Reiseführer!

Diesmal hat uns der Reiseführer, erschienen im Droste Verlag, nicht ganz so zugesagt. Beim Durchblättern und nur kurz Durchstöbern, sind aus dem Reiseführer, für uns nur sehr wenige Aufenthaltsorte zum Besichtigen erwähnt worden. Das Völkerschlachtsdenkmal ist überhaupt nicht im Buch vermerkt gewesen. Und das war für uns eines der wenigen monumentalen Highlight in der Buchstadt Leibzig. Irgendwie haben wir auch keinen genauen Artikel über die Alte Messe in dem Buch rausgelesen, geschweige denn einen Vermerk über den Namen Buchstadt Leipzig, dessen Einführung des festen Ladenpreises für Bücher im Jahr 1888 geschichtlich ernennswert ist. Natürlich ist Leipzig eine Stadt im ostdeutschen Bundesland Sachsen. Am Marktplatz in der Stadtmitte befindet sich das im Renaissancestil errichtete Alte Rathaus mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. War beeindruckend. Die spätgotische Thomaskirche, in der Johann Sebastian Bach begraben liegt, ist interessant. Die Nikolaikirche in der Innenstadt, war von der Art beeindruckender als die Thomaskirche. Ich habe dort einen Gottesdienst beiwohnen dürfen und war in der Atmosphäre der Kirche gefangen. Diese geschichtlichen Aspekte sind einfach zu wenig im Reiseführer zu finden. Der Reiseführer Glücksorte in Leipzig  war Keine Inspiration für uns – war zu bunt und zu neuheitlich!

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