Ich bin 1974 in Darmstadt, Hessen geboren. Aufgewachsen in Karlsruhe, Baden Würtemberg. Lebe nun fest mit meiner Familie in Bühlertal im Schwarzwald. Habe Krankenpflegehelferin gelernt und bin jetzt Mutter und Hausfrau.
✿゚¨゚✎….Wohl sollten wir sorgfältig über unser Benehmen gegen die, mit denen unsere Lebensbahn uns zusammenführt, wachen, denn jeden Todesfall begleitet eine Schar von Gedanken an so viel Versäumtes, so wenig Getanes, an so viel Vergessenes und an noch viel mehr, was hätte besser getan oder wiedergutgemacht werden können, dass die Erinnerungen dieser Art zu den allerbittersten gehören, die uns quälen können. Keine Reue ist so schmerzlich als die vergebliche.
Terroranschläge z.B. der am 11. September 2001 in den USA passierte, sind auch noch nach 20 Jahren nicht vergessen. Diese Katastrophe hat die ganze Welt erschüttert. Und ich habe eine kleine Kurzgeschiche aus der Feder von Carla Grün gestern Abend spontan ausgelesen. Und in der Geschichte wurde man daran erinnert, jeden Tag zu genießen, nicht ewig auf eine Chance zu warten, das Leben und die Liebe in die Hand zu nehmen. Ich denke, diese Zeilen von der Autorin werden mich noch einige Tage begleiten. Ausdrucksvoll, knapp und doch wunderschön geschrieben.Manchmal sind Kurzgeschichten dann doch ewig im Gedächtnis als ewig lange Romane.
✿゚¨゚✎…. Mrs. Tetterby gab ihrem Mann einen dankbaren Kuß und fuhr fort: “Ich kann mir gar nicht erklären, wie es über mich gekommen ist. Ich weiß nicht, ob ich krank war oder verrückt oder was sonst. Aber ich war mir plötzlich nicht mehr klar darüber, was uns eigentlich aneinanderknüpft und was mich mit meinem Geschick je versöhnen könnte. All die Vergnügungen und Freuden, die wir jemals gehabt, sie schienen so armselig und unbe- deutend. Ich hasste sie. Ich hätte sie mit Füßen treten können, und ich konnte an nichts weiter denken, als dass wir arm sind und wie viele Mäuler zu Hause sind.” “Nun, nun, meine Liebe”, sagte Mr. Tetterby und schüttelteihr ermutigend die Hand, “das ist doch die Wahrheit. Wir sind arm und es sind eine Menge Mäuler im Hause.” “Ach, aber Dolph, Dolph”, rief seine Gattin und legte ihm die Hände um den Hals, “mein gutes, liebes, geduldiges Männchen, als ich eine kleine Weile erst zu Hause war, wie wurde es da anders! Mir war, als flösse alles in mir über vor einem Schwall von Erinnerungen, der mein hartes Herz erweichte und zu zersprengen drohte. All unser Ringen um einen Lebensunterhalt, alle unsere Sorgen und Entbehrungen seit unserer Hochzeit, alle die Zeiten, wo wir krank lagen, all die Stunden, die wir durchwacht, beieinander oder bei den Kindern, schie- nen zu mir zu reden und zu sagen, dass sie uns zu einer Person gemacht, und ich hätte nie mehr etwas anderes sein mögen, sein können oder wollen als die Gattin und die Mutter, die ich bin. Dann wurden die kleinen billigen Vergnügungen, die ich eben noch so grausam hatte mit Füßen treten wollen, so kost- bar, o so wertvoll und teuer, dass ich gar nicht mehr daran denken durfte, wie sehr ich sie verkannt hatte, und es immer und immer wiederholen mußte und es jetzt noch hundertmal sagen möchte, wie konnte ich mich nur so aufführen, Dolphus, wie konnte ich das Herz haben, so etwas zu tun.”
Dieses kleine Hörbuch handelt um einen Briefwechsel, zwischen der kleinen Lu mit dem Weihnachtsmann. Die Folge erschien von Hollywood liest – Weihnachten 2 und sie gibt es nur bei Audible. Die Kurzgeschichte, mit 17 min Hördauer, werden erzählt von der deutschen Stimme von Jennifer Lawrence, Maria Koschny. Das Hörbuch gibt es schon seit 2018. Lu`s Kummer wird durch das Schreiben mit Briefen an den Weihnachtsmann in der Weihnachtszeit erleichtert. Für Zwischendurch in der Adventszeit eine kleine Annekdote.
✿゚¨゚✎….Ein schöner, gerechter und vornehmer Ausgleich der Dinge besteht darin, dass, wie Krankheit und Kummer übertragbar sind, nichts in der Welt so sehr ansteckend wirkt wie Gelächter und gute Laune.
✿゚¨゚✎….Immer noch schwebte der Geist über die dunkel wogende See dahin, immer weiter und weiter, bis sie, wie der Geist zu Scrooge sagte, fern jeder Küste, sich auf einem Schiff niederließen. Sie standen neben dem Steuermann an dem Rad, dem Ausguck vorn, neben den Offizieren, die gerade Wache hatten. Wie dunkle, gespenstige Gestalten standen diese auf ihrem Posten, aber jeder von ihnen summte ein Weihnachtslied oder hatten einen Weihnachtsgedanken oder sprach leise zu seinem Kameraden von einem früheren Weihnachts- abend und heimatlichen Hoffnungen, die sich daran knüpften. Und jeder einzelne an Bord, wachend oder schlafend, gut oder schlecht, hatte an diesem Tag ein herzliches Wort für seinen Kameraden gehabt als an jedem andern Tag des Jahres und ihn wenigstens eini- germaßen gefeiert; und hatte an die gedacht, die sich jetzt in der Ferne seiner erinnerten, und hatte gewußt, dass sie jetzt seiner freundlich gedächten.
✿*゚¨゚✎….Man kann den Frühling im Jahre nicht festhalen, aber man kann jung bleiben in der Seele bis an sein Ende, wenn man die Liebe lebendig erhält in seinem Herzen für die Menschen.