{"id":26188,"date":"2025-03-18T09:49:48","date_gmt":"2025-03-18T08:49:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.richteronweb.de\/?p=26188"},"modified":"2025-03-18T09:50:16","modified_gmt":"2025-03-18T08:50:16","slug":"interview-mit-amalia-green","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.richteronweb.de\/?p=26188","title":{"rendered":"Interview mit Amelia Green"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>\u273d\u2022*\u00a8*\u2022\u0e51\u273f\u0e51\u2605 Autoreninterview \u2605\u0e51\u273f\u0e51\u2022*\u00a8*\u2022\u273d<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>1. Wer ist Amelia Green<\/strong><\/em><strong><em>? Magst du dich mal vorstellen?<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_7043-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-26232\" src=\"https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_7043-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_7043-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_7043-700x934.jpeg 700w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_7043-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_7043-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_7043-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_7043-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"moz-quote-pre\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Hallo B\u00fccherw\u00fcrmer! Ich hei\u00dfe Amelia und schreibe klassische Whodunit-Krimis, die in den 1930ern in England spielen, im Goldenen Zeitalter der Detektivgeschichten. Ich mag B\u00fccher mit schrulligen Hauptfiguren, vielen R\u00e4tseln und sch\u00f6nen englischen Settings. Weil ich als Kind in England gelebt habe, tr\u00e4ume ich mich gern beim Schreiben dorthin zur\u00fcck. Ich lese und schreibe am liebsten abends, trinke gerne Tee, kann Eselsohren in B\u00fcchern nicht ausstehen und kaufe B\u00fccher viel zu oft nur des Covers wegen. Wenn ich gerade nichts mit B\u00fcchern mache, tobe ich mich kreativ in meinem Zimmer aus oder mache Videos f\u00fcr Social Media. <\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"moz-quote-pre\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Ich kann mich gar nicht daran erinnern, zum Schreiben \u201cgekommen\u201d zu sein &#8211; in meiner Erinnerung habe ich es immer schon getan! Meine erste Geschichte habe ich in der zweiten Klasse f\u00fcr ein Stofftier geschrieben und danach nie mehr damit aufgeh\u00f6rt.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>3. Was fasziniert dich an<\/strong><\/em> <em><strong>Krimis die den Whodunit Stil auszeichnen? Vielleicht kannst du uns dar\u00fcber auch noch kurz aufkl\u00e4ren!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"moz-quote-pre\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Das Wort \u201cWhodunit\u201d kommt vom Englischen \u201cwho done it?\u201d, \u00fcbersetzt \u201cWer war\u2019s?\u201d oder \u201cWer hat es getan?\u201d. Ein Whodunit-Krimi stellt also nicht die Tat in den Fokus, sondern die Suche nach der Aufl\u00f6sung. Es gibt eine klare Gruppe an Verd\u00e4chtigen, einige Spuren und einige falsche F\u00e4hrten. Beim Lesen kann man sich selbst a die Ermittlungen machen und versuchen, die Tat aufzukl\u00e4ren, ehe das Detektivteam auf die richtige Spur kommt. Ein Whodunit, in dem man mitermitteln kann, ist \u201cFair Play\u201d: Man bekommt beim Lesen eine Chance, die L\u00f6sung auch selbst zu finden. Ich mag Whodunits von allen Krimis am liebsten, weil mich R\u00e4tsel und Geheimnisse faszinieren. Mir geht es nicht um die Abgr\u00fcnde der Gesellschaft oder blutige Morde, sondern ums Mitr\u00e4tseln: Ist das etwa ein Hinweis auf den T\u00e4ter? Hat die Verd\u00e4chtige gerade gelogen? Wie kann man herausfinden, ob die Alibis stimmen, ehe die Spuren verwischt werden? Wie konnte diese Tat begangen werden, obwohl die T\u00fcr zum Tatort verschlossen war? Am besten ist es, wenn dann am Ende doch alles ganz \u00fcberraschend kommt und trotzdem plausibel ist. Auch als Autorin macht es mir Spa\u00df, Whodunits zu schreiben, weil ich so mit meinen Leser*innen ein R\u00e4tselspiel spielen kann. <\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"gmail-m_-4129930962894746149western\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>4. Wo holst du dir deine Inspirationen? Hast du daf\u00fcr einen Lieblingsort oder eine Muse?<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"moz-quote-pre\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Meine Inspiration kommt \u00fcberall her: Orte, die ich besuche, B\u00fccher, die ich lese, Lieder, die ich h\u00f6re, Filme, die ich schaue, und sogar manchmal von Tr\u00e4umen, die ich nachts habe. Wenn ich Inspiration suche, h\u00f6re ich am liebsten Imagine Dragons &#8211; nicht, weil mir die Liedtexte Ideen geben, sondern, weil ich davon immer gute Laune und damit auch Ideen bekomme.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong><span class=\"gmail-m_-4129930962894746149null\">5. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, f\u00fchlst du dann mit?<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"moz-quote-pre\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>In spannenden Szenen auf jeden Fall! Wenn mein Detektivteam auf M\u00f6rderjagd ist, ist auch mein Puls auf 180. Ich glaube, dass das n\u00f6tig ist, damit die Lesenden sp\u00e4ter Spa\u00df haben. Bei traurigen Szenen f\u00fchle ich den Schmerz daf\u00fcr etwas weniger, mit einer gro\u00dfen Ausnahme: Beim Schreiben des Prologs von \u201cMord, Medizin und Smaragde\u201d habe ich geweint. Witzige Szenen passieren mir eher \u201cversehentlich\u201d, aber wenn sie dann auf dem Papier stehen, muss ich jedes Mal lachen, wenn ich das Buch durchlese!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"gmail-m_-4129930962894746149western\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>6. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und ver\u00f6ffentlicht ist? St\u00fcrzt du dich gleich in den n\u00e4chsten Schreibmarathon?<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"moz-quote-pre\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Ich habe immer mindestens ein Projekt am Laufen. Selbst wenn ich gerade eine Schreibpause habe, gibt es eine Ver\u00f6ffentlichung, an der ich arbeite, oder einen Wettbewerb, auf den ich mich vorbereite. Seit meiner ersten Ver\u00f6ffentlichung 2020 ist also immer etwas los!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>7. Welche ist deine liebste Buchfigur aus deinen B\u00fccher?<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"moz-quote-pre\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Adriana Shilling! Sie ist Schauspielerin und Operns\u00e4ngerin, hilft aber meinen Detektiven Clifford Walker und Laurentius Newcombe bei den Ermittlungen. Einerseits l\u00e4sst sie sich das nicht verbieten, andererseits braucht die Detektei Newcombe &amp; Walker Adrianas Hilfe \u00f6fter, als sie zugeben w\u00fcrde. Ich mag Adriana, weil sie meistens im Buch das ausspricht, was ich selbst denke. Au\u00dferdem bietet sie allen und jedem die Stirn, sie ist dickk\u00f6pfig, immer ehrlich und hat keine Angst vor M\u00f6rdern. Man kann sie nur lieben!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>8. Beschreibe einer deiner Lieblingsmomente als Autorin?<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"moz-quote-pre\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Meine Lieblingsmomente als Autorin sind immer liebe Rezensionen, die mich \u00fcberraschen. Nichts ist sch\u00f6ner, als an einem gew\u00f6hnlichen Dienstag aufzuwachen und eine Nachricht vorzufinden, in der jemand von meinen B\u00fcchern schw\u00e4rmt. Ein besonderes Erlebnis war aber 2021, als ich den Bookdate Contest in der Kategorie Crime gewonnen habe. Dieser Wettbewerbsgewinn hat mir den Weg f\u00fcr alles Schreiben bereitet, das danach kam. Es ist fast vier Jahre her und ich kann immer noch nicht glauben, dass das wirklich passiert ist!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>9. Welche Dinge verfolgst du mit Leidenschaft?<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"moz-quote-pre\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Mein Schreiben nat\u00fcrlich! Abgesehen davon liebe ich Lettering, alte Filme anzuschauen und zu lesen. Besonders von Agatha Christie bin ich begeistert und mache inzwischen das vierte Jahr in Folge bei der offiziellen Christie-Lesechallenge mit. Meine Christie-Sammlung umfasst mittlerweile fast 60 B\u00fccher. Auch sonst sammle ich gerne B\u00fccher einer Serie, zum Beispiel die British Library Crime Classics und die Penguin Classics. <\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>10. Welche Jahreszeit magst du am liebsten und Warum?<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"moz-quote-pre\"><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Ich liebe den Winter. Schnee und Nebel, Kuschelpullover, Kerzenlicht, lange Abende und keine Ausreden brauchen, um sich drinnen mit einem Buch einzumummeln &#8211; das ist die sch\u00f6nste Zeit im Jahr! Deshalb spielen auch die meisten meiner B\u00fccher im Winter.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u273d\u2022*\u00a8*\u2022\u0e51\u273f\u0e51\u2605 Autoreninterview \u2605\u0e51\u273f\u0e51\u2022*\u00a8*\u2022\u273d 1. Wer ist Amelia Green? Magst du dich mal vorstellen? Hallo B\u00fccherw\u00fcrmer! Ich hei\u00dfe Amelia und schreibe klassische Whodunit-Krimis, die in den 1930ern in England spielen, im Goldenen Zeitalter der Detektivgeschichten. 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