{"id":17759,"date":"2021-12-05T19:08:00","date_gmt":"2021-12-05T18:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.richteronweb.de\/?p=17759"},"modified":"2021-12-05T19:08:00","modified_gmt":"2021-12-05T18:08:00","slug":"5-dezember-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.richteronweb.de\/?p=17759","title":{"rendered":"5. Dezember 2021"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/idee.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/idee-700x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17705\" srcset=\"https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/idee-700x500.jpg 700w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/idee-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/idee-768x548.jpg 768w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/idee-900x643.jpg 900w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/idee.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>\u273f\uff9f\u00a8\uff9f\u270e\u2026.<\/strong><\/em><strong><em> Mrs. Tetterby gab ihrem Mann einen<br>dankbaren Ku\u00df und fuhr fort: &#8220;Ich kann mir gar <br>nicht erkl\u00e4ren, wie es \u00fcber mich gekommen ist. Ich<br>wei\u00df nicht, ob ich krank war oder verr\u00fcckt oder <br>was sonst. Aber ich war mir pl\u00f6tzlich nicht mehr<br>klar dar\u00fcber, was uns eigentlich aneinanderkn\u00fcpft<br>und was mich mit meinem Geschick je vers\u00f6hnen<br>k\u00f6nnte. All die Vergn\u00fcgungen und Freuden, die wir<br>jemals gehabt, sie schienen so armselig und unbe-<br>deutend. Ich hasste sie. Ich h\u00e4tte sie mit F\u00fc\u00dfen<br>treten k\u00f6nnen, und ich konnte an nichts weiter<br>denken, als dass wir arm sind und wie viele M\u00e4uler<br>zu Hause sind.&#8221;<br>&#8220;Nun, nun, meine Liebe&#8221;, sagte Mr. Tetterby und <br>sch\u00fcttelteihr ermutigend die Hand, &#8220;das ist doch<br>die Wahrheit. Wir sind arm und es sind eine<br>Menge M\u00e4uler im Hause.&#8221;<br>&#8220;Ach, aber Dolph, Dolph&#8221;, rief seine Gattin und<br>legte ihm die H\u00e4nde um den Hals, &#8220;mein gutes,<br>liebes, geduldiges M\u00e4nnchen, als ich eine kleine<br>Weile erst zu Hause war, wie wurde es da anders!<br>Mir war, als fl\u00f6sse alles in mir \u00fcber vor einem <br>Schwall von Erinnerungen, der mein hartes Herz<br>erweichte und zu zersprengen drohte. All unser<br>Ringen um einen Lebensunterhalt, alle unsere Sorgen<br>und Entbehrungen seit unserer Hochzeit, alle die<br>Zeiten, wo wir krank lagen, all die Stunden, die wir<br>durchwacht, beieinander oder bei den Kindern, schie-<br>nen zu mir zu reden und zu sagen, dass sie uns zu<br>einer Person gemacht, und ich h\u00e4tte nie mehr etwas<br>anderes sein m\u00f6gen, sein k\u00f6nnen oder wollen als die<br>Gattin und die Mutter, die ich bin. Dann wurden<br>die kleinen billigen Vergn\u00fcgungen, die ich eben noch<br>so grausam hatte mit F\u00fc\u00dfen treten wollen, so kost-<br>bar, o so wertvoll und teuer, dass ich gar nicht mehr<br>daran denken durfte, wie sehr ich sie verkannt hatte,<br>und es immer und immer wiederholen mu\u00dfte und es <br>jetzt noch hundertmal sagen m\u00f6chte, wie konnte ich <br>mich nur so auff\u00fchren, Dolphus, wie konnte ich das <br>Herz haben, so etwas zu tun.&#8221;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Charles Dickens<\/em><\/strong><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u273f\uff9f\u00a8\uff9f\u270e\u2026. Mrs. Tetterby gab ihrem Mann einendankbaren Ku\u00df und fuhr fort: &#8220;Ich kann mir gar nicht erkl\u00e4ren, wie es \u00fcber mich gekommen ist. Ichwei\u00df nicht, ob ich krank war oder verr\u00fcckt oder was sonst. 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