{"id":13230,"date":"2019-08-28T10:04:57","date_gmt":"2019-08-28T08:04:57","guid":{"rendered":"http:\/\/richteronweb.de\/?p=13230"},"modified":"2022-02-24T14:42:16","modified_gmt":"2022-02-24T13:42:16","slug":"interview-mit-meike-werkmeister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.richteronweb.de\/?p=13230","title":{"rendered":"Interview mit Meike Werkmeister"},"content":{"rendered":"\r\n<p><strong><em>\u273d\u2022*\u00a8*\u2022\u0e51\u273f\u0e51\u2605 Autoreninterview \u2605\u0e51\u273f\u0e51\u2022*\u00a8*\u2022\u273d <\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>1. Wer ist Meike Werkmeister? Magst du dich mal vorstellen? <br \/><\/em><\/strong><\/p>\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Werkmeister_Foto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18491\" src=\"https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Werkmeister_Foto.jpg\" alt=\"\" width=\"285\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Werkmeister_Foto.jpg 285w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Werkmeister_Foto-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.richteronweb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Werkmeister_Foto-88x88.jpg 88w\" sizes=\"auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px\" \/><\/a><br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<em><strong> Foto \u00a9 Ulrike Schacht<\/strong><\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>Guten Tag, ich bin Meike, 40 Jahre alt, geboren in M\u00fcnster und lebe mit meiner Familie in Hamburg. Ich schreibe als Journalistin f\u00fcr verschiedene Magazine und ich bin Buchautorin. Auf der Lit-Love bin ich in diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei, mit meinem Roman \u201eSterne sieht man nur im Dunkeln\u201c. <\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?<\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>Ich habe schon als Jugendliche Gedichte und furchtbar pathetische Kurzgeschichten verfasst. Seit einigen Jahren versuche ich mich nun ernsthaft an Romanideen. Anfangs war es eine heimliche Leidenschaft, dann wurde ich aufgrund meiner monatlichen Kolumne in einer Frauenzeitschrift von meiner heutigen Agentin angesprochen. So habe ich das, was ich nur f\u00fcr mich geschrieben hatte, erstmals rausgegeben. Trotzdem hat es noch einige Jahre gedauert, bis mein erstes Buch erschien.<\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>3. Wie lange, hast du immer an einen der B\u00fccher gearbeitet? Brauchst du f\u00fcr jedes Werk gleich lang? <\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>Ich habe bisher nie nur an einem Buch gearbeitet, sondern auch noch andere Jobs nebenbei erledigt. Ich w\u00fcrde sch\u00e4tzen, dass ich in reiner Arbeitszeit gerechnet etwa ein Jahr f\u00fcr ein Buch brauche.<\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>4. Wenn du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, f\u00fchlst du dann mit?<\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em> Oh ja, sehr. Bei den traurigen weine ich richtig, das geh\u00f6rt wohl dazu. Man f\u00fchlt, leidet, k\u00e4mpft und freut sich mit seinen Figuren. Nur dann werden sie meiner Meinung nach auf dem Papier lebendig.<\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>5. Mit Selfpublishing (wie in &#8220;Nachspielzeit in Sachen Liebe&#8221; &#8211; habe ich schon gelesen) zu Schreiben begonnen und nun eine Verlagsautorin bei Goldmann? Wie schwierig war der Weg bis dahin? Willst du uns das berichten\u2026. <\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>\u201eNachspielzeit in Sachen Liebe\u201c war nicht wirklich Selfpublishing, sondern ist beim Ebook-Verlag dotbooks erschienen. Das war eine spannende Erfahrung mit einem sehr netten Team, aus der ich viel f\u00fcr meine Arbeit als Autorin gelernt habe. Danach habe ich mich direkt ans n\u00e4chste Manuskript gesetzt, und f\u00fcr das konnte meine Agentin schlie\u00dflich Goldmann begeistern. Ich denke, ich bin ein weiteres gutes Beispiel daf\u00fcr, dass man einfach weiterschreiben muss. Irgendwann f\u00fchrt das zum Ziel.<\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>6. Gibt es schon Neuigkeiten f\u00fcr ein Neues Projekt? Darfst du dich dazu schon \u00e4u\u00dfern? Das w\u00e4re fantastisch\u2026 <\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>N\u00e4chsten Fr\u00fchsommer erscheint mein neuer Roman bei Goldmann. Ich schreibe gerade t\u00e4glich daran, und was ich schon verraten kann: Er spielt wieder auf Norderney. Und er hat eine Hauptfigur, die jene Leserinnen, die \u201eSterne sieht man nur im Dunkeln\u201c gelesen haben, kennen, n\u00e4mlich Annis beste Freundin Maria \u2026<\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>7. Was ist bis jetzt der Sch\u00f6nste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen? <\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>Das war meine Buchpremiere in Hamburg in diesem Fr\u00fchjahr. Auf diesen Moment habe ich so viele Jahre hingearbeitet, ich habe einiges einstecken m\u00fcssen auf dem Weg, oft gedacht, dass ich es nie schaffen werde. Als ich dann am 8. April diesen Jahres endlich mein gedrucktes Buch in H\u00e4nden hielt und von allen Freunden, der Familie und den Leuten vom Verlag so herzlich daf\u00fcr gefeiert wurde, war das ein riesengro\u00dfes Gl\u00fccksgef\u00fchl. Daf\u00fcr hat sich jede M\u00fche, jeder Umweg, jede Zur\u00fcckweisung gelohnt. <\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>8. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um? <\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>Ich bin sehr froh, dass man heute \u00fcber Facebook und Instagram so direkt mit seinen Lesern kommunizieren kann. Es hat mich ber\u00fchrt, wie viele pers\u00f6nliche Nachrichten ich bekommen habe und immer noch bekomme. Bisher waren alle durchweg positiv und begeistert, wof\u00fcr ich immens dankbar bin. Nur in wenigen Rezensionen war die ein oder andere etwas kritischer, auch wenn bisher kein wirklicher Verriss dabei war. Ich nehme das durchaus ernst, aber am Ende des Tages muss man sich wohl darauf einstellen, es niemals allen Recht machen zu k\u00f6nnen.<\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>9. Welches von den folgenden Fragen, trifft eher auf dich zu?<\/em><\/strong><br \/><br \/><strong><em>Kaffee oder Tee? \u2013 Kaffee<br \/>Sommer oder Winter? \u2013 Sommer<br \/>Gut oder B\u00f6se? \u2013 Gut<br \/>S\u00fc\u00df oder Sauer? \u2013 S\u00fc\u00df<br \/>Print oder Ebook? \u2013 Print<br \/>Film oder Buch? \u2013 Buch<br \/>Fernsehen oder Lesen? \u2013 Lesen<\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>10. Du bist ja jetzt nicht nur Romanautorin, sondern du hast ja auch eine Arbeitsstelle. Wie koordinierst du all die T\u00e4tigkeiten? In welcher Zeit f\u00fchlst du dich am wohlsten?<\/em><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>Ich arbeite seit neun Jahren als freie Journalistin und bin es gewohnt, mir meine Zeit frei einzuteilen. Fr\u00fcher habe ich immer dann an Romanprojekten gearbeitet, wenn ich ein bisschen Leerlauf hatte. Seit \u201eSterne sieht man nur im Dunkeln\u201c ist das Romanschreiben in den Mittelpunkt ger\u00fcckt. Mal sehen, wie sich das entwickeln wird, aber gerade gef\u00e4llt es mir so sehr gut. Am kreativsten bin ich \u00fcbrigens fr\u00fch morgens, direkt nach dem ersten Kaffee. Ich sage immer halb im Scherz: Was ich bis 11 Uhr nicht geschrieben habe, schreibe ich an dem Tag nicht mehr. Redigieren, Recherche, Plotten usw. geht zum Gl\u00fcck den ganzen Tag.<\/em><\/strong><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u273d\u2022*\u00a8*\u2022\u0e51\u273f\u0e51\u2605 Autoreninterview \u2605\u0e51\u273f\u0e51\u2022*\u00a8*\u2022\u273d 1. Wer ist Meike Werkmeister? Magst du dich mal vorstellen? \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Foto \u00a9 Ulrike Schacht Guten Tag, ich bin Meike, 40 Jahre alt, geboren in M\u00fcnster und lebe mit meiner Familie in Hamburg. Ich schreibe als Journalistin &hellip; <a href=\"https:\/\/www.richteronweb.de\/?p=13230\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-13230","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lesebuch"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.richteronweb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13230","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.richteronweb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.richteronweb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.richteronweb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.richteronweb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13230"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.richteronweb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13230\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18492,"href":"https:\/\/www.richteronweb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13230\/revisions\/18492"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.richteronweb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13230"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.richteronweb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13230"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.richteronweb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13230"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}